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Pragser Wildsee 2017

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Eine Ersatztour in entgegengesetzer Richtung

Eigentlich hatten wir für diesen Tag mit meinen Israel-Damen einen Ausflug zum Starnberger See nach Possenhofen geplant - Sonderausstellung "Elisabeth, Königin von Ungarn". Allerdings musste diese Fahrt krankheitsbedingt abgesagt werden. Da ich aber sehr früh aufgestanden bin und es in Strömen regnete, entschloss ich mich, einfach nach Süden zu fahren. Über Zell am See und Mittersil erreichte ich den Felbertauerntunnel und siehe da - leichter Sonnenschein in den Südalpen. So besuchte ich auf südtiroler Seite das Hochpustertal mit dem Pragser Wildsee bei Innichen. In letzter Zeit wurde er bei uns auch bekannt durch die Fernsehserie: Bergpolizei - Ganz nah am Himmel mit Terence Hill. Ich habe den ganzen See umrundet, zahlreiche Fotos gemacht und anschließend bei warmer und schöner Herbstsonne noch den Friedhof und die Pfarrkirche von Bruneck besucht. Zurück wählte ich den Weg über Mühlbach, Brixen, Sterzing, Brenner und Inntal.

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Maria Kunterweg 2017

 

 

Eine Tour zur mystischen Wallfahrt nach Maria Kunterweg

Eigentlich heißt die Kirche ja Maria Himmelfahrt und liegt am sogenannten Kunterweg. Kunter bedeutet Schaf- oder Kuhweg. Im Zentrum neben der Pfarrkirche St. Sebastian kann man der Beschilderung folgend, bereits nach rund 30 Minuten die barocke Wallfahrtskirche erreichen. Da ich nicht den gleichen Weg zurückgehen wollte, ging ich den Mühlbachweg weiter, um über die angebrachten Tafeln noch einiges über die Entstehung des glazialen Konklomerates, was auch als Nagelfluh bezeichnet wird, zu erfahren. In der Mindeleiszeit vor rund 200.000 Jahren schoben sich hier gewaltige Gletscher über den Hirschbichlkamm herüber, um die Sand- und Gesteinsschichten zu hartem Konklomerat zu pressen (siehe auch Mönchsberg in Salzburg). Im Führer kann man noch etwas über die mystischen unterirdischen Gänge bis zum Untersberg erfahren, wo hier die "Mandl" einen geheimen Ausgang hatten.

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Abtenau 2017

 

 

Eine Tour oberhalb von Abtenau

Schon länger habe ich eine Wandertour oberhalb von Abtenau im Lammertal (Tennengau) geplant. Ich hatte sie mir bereits vor zwei Jahren gemerkt als Rundtour um den Seerosensee. Dieser heißt in Wirklichkeit aber Eglsee und liegt wunderbar in die Landschaft eingebettet. An diesem Tag konnte ich trotz tiefstehender Woken schöne Fotos von diesem lieblichen See mit seiner landwirtschaftlich geprägten Umgebung machen.

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Gleichenbergalm 2017

 

 

Eine Almtour für den späten Nachmittag

In Bergen vorbei ins Weißachthal hinter der Max-Hütte bis Parkplatz Kohlstatt. In einer guten Stunde gelangt man über eine Forststraße hinauf in die Almenwelt des Hochfelln. Ein paar donnernde Gewitterwolken kamen immer näher, haben mich aber gott-sei-dank nicht eingeholt. Die Gleichenbergalm liegt auf rund 1.100 Meter Höhe.

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Gosau 2017

 

 

Im Urlaub zu den Gosauseen

In der ersten Urlaubwoche fuhr ich bei schönstem Sommerwetter über das Salzkammergut, Bad Ischl und Bad Goisern nach Gosau. Hinten im Talschluss beginnen die drei aufeinanderfolgenden Gosau-Seen.

Die Tour beginnt am vorderen Gosausee und führt vorbei an der Gosaulacke bis hinauf zum hinteren oder oberen Gosausee. Einkehr war dann bei der oberen Holzmeisterhütte.

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Ainringer Moos 2017

 

Unterwegs im weitläufigen Torfabbaugebiet bei Thundorf

An einem Sonntag Nachmittag wollte ich mir mal das Ainringer Moos etwas erwandern, da es schon sehr lange her war, als ich das letzte Mal hier gewesen bin. So konnte ich bei tiefstehender Sonne ein paar eindrucksvolle Bilder von der über 12.000 Jahre alten Moorlandschaft machen.

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Altötting und Wolfschwang am Pfingstmontag 2017

 

 

 

 

Der Heilige Geist führt an einem Tag nach Altötting und in die Höhe

Am Pfingstmontag bin ich mal wieder nach Altötting gefahren. Zunächst besuchte ich die Orchestermesse in der Basilika St. Anna. Dann vorbei am Konradsbrunnen hinein in das Franziskanergebäude. Interessiert schaute ich mir die Schautafeln über die Zeit des Bruder Konrad's und über die Entwicklung der bayerischen Kapuziner an.

Vorbei an den zahlreichen Devozionalen-Händlern wollte ich zur Gnadenkapelle. Aber dort fand gerade eine Messe statt, so dass ich mir die zahlreichen Votivtafeln anschaute. Im Lucinarium zündete ich noch ein paar Kerzen an und schaute dann beim Einzug des großen Pilgerzuges zu. Es war die jährliche Sternwallfahrt der Legio Mariens aus ganz Bayern mit mehreren tausend Teilnehmern. Jetzt gegen Mittag war der Zustrom in der Gnadenkapelle geringer, so dass ich auch dort noch bis zur schwarzen Gnadenmadonna vorgedrungen bin, um etwas zu beten. Zum Abschluss gab's noch ein Eis und ab ging's wieder nach Hause.

Da es ein außergewöhnlich schöner Tag war, beschloss ich nach einem Zwischenstopp zu Hause, mich nochmals auf die Füße zu machen. Ich wollte endlich mal den neuen Rucksack ausprobieren, den ich vor ein paar Wochen erworben hatte.

So fuhr ich nach Hallthurm. Von da an suchte ich mir den Weg Richtung Wolfschwang. Mitten im Wald überquert man ganz unspektakulär die deutsch-österreichische Grenze bis man dann nach weiteren 30 Minuten die schöne Aussichtsalm Wolfschwang erreicht. Schwere Gewitterwolken hingen über Bad Reichenhall und dem Staufenmassiv, aber auf der Alm blieb es durchwegs sonnig. Auf der Terrasse lernte ich einen Herrn Maibach kennen, mit dem man sich gut über Gott und die Welt unterhalten konnte. Am frühen Abend marschierte ich wieder Richtung Hallthurm. An der besagten Grenze fiel mir diesmal eine kleiner Grenzstein mit den Buchstaben O für Österreich und B für Bayern auf. Am Wegesrand staunte ich noch über die schönen Wildrosen, die der Schöpfer hier am Wegesrand gedeihen lässt. So ging ein schöner Tag zu Ende.



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Teisenberg und Stoißeralm 2017

 

 

 

Mit meinen Arbeitskollegen auf dem jährlichen Teisenbergaufenthalt

Am Freitag, Mitte Mai, war es wieder soweit. Nach der Arbeit kamen sechs Kollegen aus meiner Arbeitsstelle zu mir nach Hause, um von dort in den Feierabend auf die Stoißeralm aufzubrechen. Wir fuhren bei schöner sonnigen Abendstimmung zum Ausgangspunkt Seiberstadt, wo gleich mal eine zischfrische Halbe angezapft wurde.

Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, genau genommen in eine große Gruppe und zwei Mann, zu denen ich gehörte, um mit gemächlichem Tempo die Nachhut zu bilden. Mit genügend Stehpausen und angenehmer Ratscherei erreichten auch wir den letzten Anstieg. Von dort gab es noch einen sagenhaft schönen Sonnenuntergang über dem Chiemsee mit einer feuerfarbenen Sonne über dem glitzernden See.

Die Kameraden hatten oben schon eine Stunde auf uns artig gewartet, obwohl der Kohldampf schon mächtig groß war. Mit einer deftigen Brotzeitplatte wurden wir dafür herzhaft belohnt.

Nach der viel zu kurzen Nacht gab es am morgen gleich mal ein Schockerlebnis. Gegen 7 Uhr ist der Flugrettungshubschrauber gelandet, weil ein junger Kollege einer anderen Gruppe zusammengebrochen war. Wir ließen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und genossen noch das schmackhafte Almfrühstück. Dann ging es auch schon wieder den Berg hinab. Dieses Mal blieben wir alle einigermaßen zusammen.


Wir haben diesmal noch einen Besichtigungstermin im Bergbaumuseum Achthal vereinbart. Ulrike Naumann hat uns gekonnt und lehrreich in die Bergbaugeschichte der Heimat eingeführt. Bereits seit der Römerzeit wird hier das berühmte ferum noricum abgebaut. Nachgewiesen ist der Erzbergbau aber erst im 10. Jahrd. nach Chr. durch eine ottonische Schenkungsurkunde. Von 1537 an wurde auf Betreiben von Pankraz von Freyberg, Schlossbesitzer von Hohenaschau, und dem Fürsterzbischof Lang aus Salzburg die Eisengewerkschaft Achthal gegründet, die bis 1924 durchgehend bestand. Bis in die 90er Jahre gab es dann auf dem Gelände noch eine Gußeisenfabrik.

Danach haben wir uns eine gute abendliche Brotzeit verdient. Nach einem erfolglosem Schauen in Neukirchen fuhren wir zum Hofwirt nach Oberteisendorf, wo wir bestens versorgt wurden. Dann noch ein schneller Abschied und meine Kollegen fuhren wieder nach Hause.

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Geologiepfad - Wander- und Radweg über St. Georgen nach Höglwörth

 

 

 

Ein einzelner Tag mit herrlichem Frühlingsblick in die Heimat

An diesem Freitag hatte ich noch einen Tag Urlaub. Ich war gerade von einer vier tägigen Reise aus der Toscana nach Hause gekommen und wollte diesen schönen Frühlingstag noch mit dem Farrad genießen.


So fuhr ich nach Teisendorf Richtung Schwimmbad. Dort gibt es im Wald einen kleinen Geologielehrpfad, der mir sehr gut gefällt. Alle möglichen Felsgesteine, die man in unserer Alpenregion finden kann, sind hier gut beschildert ausgestellt. Für mich ist immer wieder faszinierend, wie sich unsere Heimat gerade in und nach der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren formte. Erdgeschichtlich ist das noch gar nicht so lange her und doch ist unser Landschaftsbild davon entscheidend geprägt worden. Auch eine alte Mooreiche ist dort zu sehen. Sie hat wohl in der Zeit von 300 bis 600 nach Chr. gestanden und wurde dann im Moor versiegelt und ist vor ein paar Jahrzehnten in Mehring fast unversehrt wieder zum Vorschein gekommen.

Hinter dem Schwimmbad führt der Weg Nr. 5. durch die Teisendorfer Tiefebene Richtung Almeding, dann aber wieder scharf nach links drehend bis Thal. Durch einen romantischen Waldabschnitt geht es stetig bergauf, bis sich am oberen Waldrand ein herrlicher Blick auf unser Alpenpanorama auftut. Da es die letzten Tage sehr kühl war, lag noch eine Menge Neuschnee auf den Bergen. Hier herunten im Tal grünen aber schon alle Bäume, so dass ein prächtiger, genussvoller Farbkontrast entsteht. Ja, Gottes Schöpfung ist schön. Von an ging es nach St. Georgen und weiter bis Mayerhofen. Von dort ergeben sich wunderbare Fotomotive mit dem Augustinerchorherrenstift Höglwörth im Vordergrund, über die Fürmann-Alm hinweg bis hinauf zum Neuschnee bedeckten Massiv von Hochstaufen und Zwiesel.


Heimwärts wollte ich eigentlich durch das Ramsautal radeln. Leider war nach ein paar Metern der Weg gesperrt. Später erfuhr ich, dass ein umgestürzter Baum der Grund war. So schob ich halt den Berg wieder hinauf nach Mayerhofen und fuhr die normale Straße wieder nach Hause. Am Ortseingang traf ich noch meinen Pfarrgemeinderatskollegen Martin, der sofort erkannte, dass ich einen "Mordsdurst" habe. So haben wir uns auf der Veranda noch zünftig über seine Bienenzucht unterhalten, wobei uns seine Frau für verrückt erklärt hat, da es draußen eher winterlich kalt war. Aber uns hat's nicht gestört. Von der Hausbank aus, da war er wieder, der schöne Blick auf die heimatliche Bergkulisse.

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Wanderparadies Koppl - Rauf auf den Nockstein 2017

 

 

 

Ende März bei sommerlichen Temperaturen auf den Nockstein

Man könnte meinen, der Klimawandel schlägt wirklich mit aller Macht zu, denn Ende März war es bereits sommerlich warm und die Bäume und Planzen "explodierten" förmlich, um daran teilzunehmen. Allerdings mussten wir dann im April und Mai erfahren, dass dies wohl nur ein klimatischer Ausrutscher war und auch die Blüten dafür noch "bitterlich" büßen mussten.

Aber dennoch nutzte ich die milden Temperaturen und die bereits vollzogene Umstellung auf die Sommerzeit, um schon länger meine Idee von der Nocksteinbegehung umzusetzen. Aufmerksam wurde ich ein Jahr zuvor durch den BR-Film mit Werner Schidbauer und Urban Priol, die diesen schönen Aussichtsberg bei Salzburg publikumswirksam bestiegen haben.

Sozusagen auf deren Spuren wandelnd, stellte ich mein Auto am gewohnten Parkplatz im Zentrum von Koppl ab. Über sanfte Hügellandschaft, vorbei an der Prangerkapelle ging es das Tal immer weiter leicht aufsteigend hinauf. Ein kurzer Blick in die Anna-Kirche und dann weiter hinauf bis zum eigentlichen Ausgangspunkt. Von da an gings dann ziemlich steil und Kräfte raubend hinauf. Oben an der Wegscheid habe ich eine kurze Verschnaufpause eingelegt und weiter gings. Mit meinem Gewicht musste ich nun immer wieder stehen bleiben, weil mir einfach der "Schnauferer" ausging. An der oberen Wegscheid tat sich dann das erste Mal der Blick über ganz Salzburg und den Rupertiwinkel auf. Wenn ich das geschafft habe, dachte ich mir, dann könnte ich den Gipfelanstieg vielleicht auch noch packen und tatsächlich es wurde geschafft. In der milden Abendsonne genoss ich so richtig den Ausblick nach alllen Seiten. Im Süden das Gebirge Richtung Wolfgangsee und direkt vor der Nase der Gaisberg mit den zahlreichen Paragleidern in der Luft. Im Norder tut sich der Blick über den Flachgau und seine Seenlandschaft auf. Im Westen erblickt man zauberhaft die Stadt Salzburg bis hinein in meine bayerische Heimat mit Hochstaufen, Zwiesel und den ganzen Rupertiwinkel. Im Osten geht der Blick hinunter bis zum Traunstein und das ganze oberösterreichische Voralpenland.

 

Irgendwann kam natürlich dann auch wieder die Stunde des Abstieges. An der unteren Wegscheid habe ich mich trotz herannahender Abendstimmung und Dämmerung entschieden, den anderen Weg über den Grad zu nehmen. Vorbei an einer idyllischen Hütte am Waldrand, die der Bauer gerade für die neue Saison herrichtete, ging es weiter bergab. Im unteren Wald kam ich noch an einer neu gebauten Lourdeskapelle vorbei und hielt dort ein wenig inne. Nun ging es die letzten Meter hinab, allerdings merkte ich dass ich immer weiter weg von der richtigen Richtung kam. Bei den Skiliften und dem Tenniszentrum von Koppl kam ich im Tal an. Leider musste ich noch einen etwas anstrengenden Anstieg in Kauf nehmen, um wieder auf die ursprüngliche Hügellandschaft zu gelangen. Bei einsetzender Dämmerung zog ich mir eine Zigarre heraus und brachte das abendliche Rauchopfer dar. Vorbei an frech schauenden Ziegen kam ich wieder über die Feldwege zur Prangerkapelle und gegen 20 Uhr bei eingesetzter Dunkelheit wieder zum Auto.


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Hüttschlag im Großarltal - Hinteraschauhütte, Am See 1, Familie Kreer - 2016

 

 

Mit meinen Arbeitskollegen auf dem jährlichen Hüttenausflug.

Am Wochenende vom 18. bis 19. November war es wieder soweit. Hüttenwochenende mit meinen Arbeitskollegen. Diese waren bereits seit Freitag angereist. Vor zwei Jahren hatten wir ebenfalls schon bei Familie Erika und Robert Kreer in Hüttschlag Quartier gemacht. Die 400-Jahre alte Hütte am Ende des Großarltals wurde vor ein paar Jahren renoviert und bietet ein gemütliches Ambiente - gerade für Gruppen oder Familien mit Kindern.

Als ich am Samstag anreiste, war das Wetter eher suboptimal und teilweise gingen auch heftige Regenschauer nieder. Allerdings Schnee lag noch nicht auf der Straße, obwohl ein paar Wochen vorher schon rund 40 cm dort gemessen wurden. Aber gleich ging es rein  in die warme Stube. Mit dem Stefan B. aus G. bin ich dennoch eine kleine Sparzierstrecke gegangen, bis der Regen doch zu heftig wurde. In der Küche hat Hubert Alois Dallmeier bereits begonnen, das Abendessen vorzubereiten. Dieses Mal gabe es auf besonderen Wunsch einen deftigen Nudelauflauf. Für einige durfte anschließend die Sportschau nicht fehlen, bis dann die abendliche Ratschrunde begann. Gegen Mitternacht wurde nochmals die Brotzeit ausgepackt und zum Mitternachtsmahl geladen.

Nach gemütlichem Ausschlafen haben wir am Sonntag noch ausgiebig gefrühstückt und uns auf die Heimreise vorbereitet. Das Wetter hat sich wieder gebessert und so konnten wir die Heimreise antreten. Ich fuhr wieder mangels Pickerl die Landstraße zurück, was aber bei dem winterlichen Sonnenschein auch seine Reitze hatte.

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Mohr-Erlebnis-Pfad: Inzeller Filzen 2016

 

Der Herbst zeigt seine prächtigen Farben.

Da wir am 1. November die Hl. Messe und gleich anschließend die Gräbersegnung hatten, war an diesem föhnig warmen Feiertag der Nachmittag ideal für eine kleine Wanderung. Inspirirt durch ein idyllisches Herbstfoto in der Tageszeitung wollte ich schon seit ein paar Wochen das Inzeller Filzen besuchen. Ausgangspunkt ist der Parkplatz unterhalb der Gastwirtschaft Schwarzberg kurz vor der Ortseinfahrt Inzell. Der rund 5,3 KM lange Rundweg gliedert sich in zwei Teile, nämlich eine Zeitreise von der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren bis heute und anschließend der Moor-Lehr-Pfad. Zahlreiche Schautafeln verraten einiges über die Zeitreise und die Flora und Faune einer Moorlandschaft.

Die Inzeller Filzen ist eine der letzten großen Moorlandschaften der Chiemgauer Alpen. Moore galten lange Zeit als „nutzloses“ Land. Sie wurden entwässert und beweidet, aufgeforstet, als Mülldeponie verwendet oder der Torf wurde als Brennmaterial abgebaut. So wurde oft in wenigen Jahren zerstört, was über Jahrtausende gewachsen war. Die Moore sind jedoch nicht nur schön, sondern auch Lebensraum vieler seltener Pflanzen und Tiere. Durch ihre Fähigkeit, Wasser wie in einem riesigen Schwamm zu speichern, sind sie für das Klima und den Wasserhaushalt der Umgebung von großer Bedeutung. Sie gehören außerdem zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Erde und reduzieren so den Treibhauseffekt.

Seit 2003 werden in den Inzeller Filzen verschiedene Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt. Alte Entwässerungsgräben wurden verschlossen und ehemalige Torfstiche angestaut. Die Maßnahmen tragen erste Früchte und schwimmende Torfmoose haben sich bereits ausgebreitet. Der Hochmoor-Gelbling (Schmetterling) weist als Symbol den Weg durch das Moor.

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Weitere Info's auf Inzell.de/moor-erlebnispfad ...

 

Finsterbachalm 2016

 

Herbstlicher Ausflug im Winklmoos-Gebiet

Die Tage werden immer kürzer, die Sommerzeit wird auch bald umgestellt, da wollte ich zum Saisonabschluss noch eine Alm aus Anne Rose's Büchlein "55 wunderschöne Touren auf Almen" mitnehmen. Da ich wieder etwas später dran war, habe ich mir den Weg von Seegatterl bis zur Winkelmoosalm abgekürzt, in dem ich einfach den Bustransfer genommen habe. Jetzt im Spätherbst sind auch auf der berühmten Winklmoosalm kaum mehr Touristen anzutreffen. Um so mehr kann man den schönen Ausblick auf die Steinplatte, die salzburger und tiroler Berge schweifen lassen. Dann nahm ich den leicht ansteigenden Weg Richtung Dürnbachhorn(-bahn) und ging die Forststraße stets leicht ansteigend durch den Wald hinauf. Auf einmal lichtet sich der Wald und das Dürrnbachhorn mit seinem Gipfelkreuz wird sichtbar. Unten in der Mulde am Rande einer großen Wiese liegt das Ziel, die Finsterbachalm. Daneben ein kleines Bächlein, wer weiß, vielleicht nennt sich dieser Finsterbach?

Die Hütte ist um diese Zeit nicht mehr bewirtschaftet, auch das übliche Gebimmel der Weidetiere ist verstummt. Eigentlich nur noch friedliche Stille. Da habe ich mich vor die Hütte auf die alte Holzbank gesetzt und meine Brotzeit ausgepackt. Natürlich fotografierte ich die Hütte und die Umgebung samt leicht schneebedeckter Gebirgslandschaft. Eine Großfamilie machte ich der Nähe an einem großen Felsbrocken ebenfalls Familienbrotzeit und die Kinder nutzten das Felsgelände, um ausgiebig zu bouldern. Ich machte mich derweil wieder an den Abstieg. Im Wald fotografierte ich noch die schöne herbstlich gefärbten Bäume. Über der Winklmoosalm angekommen, genoss ich nochmals die schöne Fernsicht und Ruhe. Welch ein Trubel wohl hier in der Skisaison wieder herrschen mag.

Ich habe mir vorgenommen, zu Fuß die gut 1,5 Stunden bis ins Tal zu gehen, aber vorher schaute ich mir noch die eigenwillige Kirche überhalb des Großparkplatzes an. Wie eine Hütte im XXL-Maßstab für Holzknechte wurde sie erbaut. St. Johann im Gebirg ist sie benannt, mit einer schlichten Nagelfluhausstattung von Altar und Sedilien (Priestersitze). Ein schlichtes Bronzekreuz über dem Altar und eine aus Eichenholz geschnitzte Madonna schmücken den Raum. Eine Beschreibung über die 50 Jahr-Feier in diesem Jahr fand ich sehr amüsant, da auf den Bildern überall mein alter Freund Prälat Andreas Gruber zu sehen ist, der damals bei den Einweihungsfeierlichkeiten ja Pfarrer von Reit im Winkel war. Der Weihbischof damals nannte die Kirche wegen ihres eigenwilligen Stiles auch "Talstation Gottes". Durch den lichtdurchfluteten Vorhof verließ ich das Areal wieder unterhalb des Glockenturms und vernahm dabei noch die Inschrift: "Bereitet die Wege des Herrn".

Dann ging es einen schöne urigen Wanderweg richtung Tal. Kurz vor der Dunkelheit kam ich am Parkplatz Seegatterl wieder an.

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Teilnahme am Betriebsausflug 2016

 

Besuch der Falknerei auf Schloss Hohenaschau im Chiemgau

An diesem sehr warmen Samstag-Nachmittag habe ich mich dem Betriebsausflug unseres Unternehmens angeschlossen. Vormittags waren diese bereits beim Weißwurstfrühschoppen im Flötzinger Bräu Rosenheim, um dann anschließend spannende Stadtführungen u. a. auf den Spuren der Rosenheim Cops durchzuführen. Von dort fuhr die Belegschaft dann am frühen Nachmittag Richtung Chiemsee und Hohenaschau. Ich kam gegen 14 Uhr mit dem Auto dorthin. Zunächst bin ich bei strahlend blauem Herbsthimmel hinauf zum Schloss. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Kampenwandbahn. Etwas abwärts liegt der schöne Südhang des Schlossparks, was zugleich das Gelände der Falknerei ist.

Gegen 15 Uhr startete dort eine interessante Flugvorführung mit Falken, Milan, Adler und einem "flugfaulen" Geier. Man erfuhr detailliert, wie die Falknerei funktioniert, wie man mit diesen Wildtieren umgeht und wie der Charakter der einzelen Vögel sich präsentiert.

Danach ging es wieder ins Tal hinunter. Bei der Gaststätte Bruckner haben sich einige noch mit Bier und anderen Getränken gestärkt, bis dann der Bus schließlich Richtung Abendessen aufbrach. Über Bernau, die Autobahn, Rosenheim ging es auf der B15 bis Rott und von dort Richtung Zellerreit zur Gaststätte Esterer. Ein vorzügliches Abendmenü begeisterte die Teilnehmer und danach hat sich das Vorbereitungsteam noch ein Schmankerl einfallen lassen, nämlich ein singender, Gitarre spielender Kaberettist aus Lengdorf. Gegen 9 Uhr hieß es dann Aufbruch Richtung Heimat.

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Weitere Informationen zur Falknerei auf Schloss Hohenaschau ...

 

Die Insel Frauenchiemsee am ersten Septemberwochenende 2016

 

Immer wieder schöne Bilder von der Fraueninsel

An diesem sehr warmen Sonntag beschlossen zwei Damen aus meiner Israel-Reisegruppe und ich, die Fraueninsel auf dem Chiemsee zu besuchen. Das Wetter war laut Wetterbericht etwas unsicher, aber leichte Schleierwolken kamen gott-sei-dank erst gegen Abend auf. So fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein nach Gstadt am See, wo uns zunächst gleich die neu angelegte Rosenpromenade auffiel. Mit 5,30 Euro ist die Überfahrt zur Insel bezahlbar, man ist ja auch bereits nach 5 Minuten am Ziel. Gegen den Uhrzeigersinn gingen wir zunächst die Uferpromenade entlang, um am Südufer, gleich mal die schöne Aussicht auf die Krautinsel, Herreninsel und das Alpenpanorama zu genießen. Die Rosi ließ es sich nicht nehmen, gleich eine Schwimmeinheit am Strand einzulegen. Dies macht natürlich hunger, so dass wir schnell unseren Rundweg fortsetzten. Vorbei ging es an der Blumenpracht des Klostergartens über der Bootswerft wieder zum Ausgangspunkt. Von dort bogen wir dann auf den "Innenweg" ab, natürlich zwischendurch immer wieder die Blumenpracht an den Häusern bestaunend, bis wir auf den höchsten Punkt der Insel kamen. Dort steht die uralte Lindengruppe und eine kleine Kriegerkapelle. Jetzt ging es seitlich gleich hinein zum Biergarten des Inselbräus. Ein saftiges Bierbratel haben wir alle drei bestellt.

So gestärkt gingen wir nun den "geistlichen" Teil des Ausfluges an. Wir besuchten in der alten Klosterkirche das Grabmal der Seligen Irmengard, die in diesem Jahr den 1.250 ten Todestag begeht. Zahlreiche Votivtafel hinter dem Hauptaltar zeugen von jahrhunderte alter Pilgertradition. Alle möglichen Kunstrichtungen sind hier vertreteten. Auffällig war ein schönes Marienbild, das aussah wie "Malen nach Zahlen", aber vielleicht genauso (ohne Zahlen) vom Künstler geschaffen wurde. Danach gab es einen Blick in den Innenhof des Klosters, der nur für Seminar- und Übernachtungsgäste geöffnet ist. Eine ausführliche Shoppingtour im Klosterladen darf natürlich nicht fehlen. Der Maria gab ich den Tipp einer Neuerscheinung über Sisi, Kaiserin von Österreich, da die Mary bekanntermaßen ein großer Fan der Kaiserin ist. Ich kaufte mir vor ein paar Jahren hier das Buch der Anne Rose über 55 Almwanderungen im Chiemgau und BGL und heuer legte ich mir das Büchlein über 111 Ziele, die man im Chiemgau gesehen haben muss, zu. Wir gingen danach wieder zum Südufer, wo uns die Maria den "romantischen Platz" mit abendlicher Aussicht zeigen wollte. Vorbei kamen wir an einer Malerin, die ihre Werke von der Fraueninsel zum Verkauf anbot. Dort verweilten wir eine ganze Weile, weil die Wolkenstimmung hier sehr toll war. Natürlich entstanden dabei schöne Naturfotos und auch die Rosen und Sommerblumen gaben hervorragende Motive ab. Kurz vor Eintreffen des Bootes wollte auch die Maria mit der Rosi zusammen noch ins Wasser trreten. Na ja, weit hinein getraut hat sie sich nicht, aber das ist ein anderes Thema. Mit dem Schiff ging es dann wieder zurück zum Festland. Dort haben wir uns an der Strandbar noch einen Aperol-Spritz gegönnt, um dann zum Abschluss noch den schönen Rosengarten-Weg zu bestaunen. Dann ging es wieder zum Auto an der Gstadter Kirche.

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Oldtimertreffen in Mehring 2016

 

 

Heisses Augustwochenende 2016 - Oldtimer in Mehring

An diesem sehr warmen und sehr sonningen Sonntag Spät-Vormittag habe ich mich entschlossen, mal wieder beim Oldtimertreffen in Mehring vorbeizusehen. Vielleicht könnte ich ja wieder ein paar Fotoleckerbissen bekommen. Gut dass ich nicht erst am Nachmittag gefahren bin, so waren die meisten Aussteller noch da. Besonders beeindrucken mich bei solchen Treffen immer die ganz alten Autos, die weit vor dem II. Weltkrieg gebaut wurden, wie z. B. Opel Laubfrosch oder Ford-A usw. Auch ein original Jeep war zu sehen und natürlich ein Blickfang der Firebrigade-Löschzug aus USA von der Fa. Seagrave aus dem Jahre 1963. Feuerrot und glanzpolliert einfach ein Hingucker. Natürlich sind die alten Traktoren, Motorräder und Feuerlöschwagen aus längst vergangen Tagen auch immer eine Attraktion. Zwischendurch mit einer Leberkassemmel gestärkt, schaute ich mir auf dem Gelände der Volksschule (übrigens bin ich hier meine ersten vier Jahre in die Schule gegangen) noch den Kleinteilemarkt an. Also zu sehen gab's genug und auch das eine oder andere Foto ist wieder entstanden.

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Nussensee und Strobl am Wolfgangsee 2016

 

Letzer Urlaubstag im August 2016 - Wolfgangsee

An diesem sehr warmen und zunächst auch sehr schönen Samstag-Nachmittag kam ich leider erst etwas später von zu Hause weg. Vormttag war einiges am Haus zu machen und mittags musste ich noch einen Fotoauftrag ausführen. Nun gut, aber dann Aufbruch in das Salzkammergut. Eigentlich wollte ich an den Gossausee, aber ich merkte während der Fahrt, dass mir dazu die ausreichende Zeit fehlte. Kurz nach Strobl am Wolfgangsee erblickte ich das Schild "Nussensee". Das könnte vielleicht einer Alternative sien. Ein kleiner beschaulicher Bergsee unweit der Stadt Bad Ischl. Dort gibt es einen schönen naturbelassenen Rundweg um den See, den ich auch meisterte. Am südlichen Seeufer habe ich noch ein paar Fotos gemacht und entschloss mich am frühen Abend, einen Abstecher  nach Strobl am See zu machen. An der Einfallstraße von Osten her, gibt es zahlreiche Parkplätze. Zuerst fiel mir das schöne Volksschulgebäude auf, das noch den Flair aus alten Zeiten widerspiegelt. Im Zentraum besuchte ich zuerst die barocke Stadtpfarrkirche St. Siegismund aus dem 18. Jahrd. Hochinteressant fand ich die Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit am Hochaltarbild, was mich an den Sonntagsberg im Mostviertel erinnerte. Genause gefiel mir die ikonografische Darstellung der Gottesmutter Maria mit Jesuskind am linken Seitenaltar, was mich wiederum an eine fast identische Darstellung vor ein paar Tagen in Sachrang erinnerte. Danach bummelte ich noch ein wenig an der Seepromenade, kaufte mir eine herzhafte Bosna "to go" und begutachtete die zahlreichen Möglichkeiten des Wassersports: Wasserski, auf Reifen gezogen, Riesenbanane gezogen, ja sogar Wasser-Fallschirmziehen wäre dort möglich. Mittlerweile war der Himmel zugezogen, was der Wetterbericht auch so voraussagte. Dennoch konnte ich noch eine paar schöne Fotos vom See, von Strobl und vom gar nicht allzuweit entfernten St. Wolfgang machen.

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Wolfschwanger Alm und Grossgmain 2016

 

Wolfschwang Alm und die Kirche von Maria Gmain 2016

An diesem späten Donnerstag-Nachmittag wollte ich auch noch etwas unternehmen. Obwohl gerade ein Gewitter niederging, dachte ich mir, vielleicht geht's auch schnell wieder vorbei. So war es auch. In Großgmain angekommen fuhr ich die Plainburgstraße bis zum Parkplatz in der Nähe des Schwimmbades. Von dort ging ich zu Fuß die Straße entlang Richtung Burgruine Plainburg. Dies wäre übrigens auch mal ein sehr lohnenswertes Ziel. Kurz davor geht Rechts ein Fußsteig rund 30 Minuten bergauf durch den Wald. Oben mündet er in den Wanderweg, der vom Latschenwirt und dem Waldquizweg herkommt (diesen Weg bin ich bisher immer gegangen). Dann geht es nochmal zum Endspurt etwas steiler hinauf und man erreicht sowohl die Wolfschwang Alm als auch den dort befindlichen Wildpark. Heute ging ich zuerst zum Wildpark, um dort ein paar Fotos von den Schafen, Ponnys, Pferden und dem Wild zu machen. Auch kleine neugeborene Kaninchen waren dabei. Da es schon fast 17 Uhr war, ging es auf der Alm sehr friedlich zu. Bei gutem selbstgemachten Kuchen und einem Haferl Kaffee habe ich es mir auf der Sonnen-Terrasse gut gehen lassen. Die Aussicht auf Lattengebirge, die Schlafende Hexe, Großgmain, Bayerisch Gmain, Hochstaufen, Zwiesel, die Burgruine Karlstein sowei auf das Kirchlein St. Pankraz ist einfach fantastisch, zumal sich die Gewitterwolken verzogen und sogar die Sonne zum Vorschein kam. Die Almbäuerin Frau Mag. Simone Gautsch führt dort auch zahlreiche Ausstellungsräume über ihre künstlerische Tätigkeiten, sowie einige Stände von "Selbstgemachtem": Marmelade, Schnapps, Liköre, Sirups, Tees unsw. Auch die zahlreichen Kunstobjekte und selbstgemachten Gebrauchsgegenstände können käuflich erworben werden. Zurück bin ich den Wanderweg gerade runter nach Großgmain, der durch die Wiesen oberhalb der Gemeinde genau zum Parkplatz führt. Ein schöner Rundweg also.

Marienwallfahrtskirche "Zu unser Lieben Frau von Gmain"

Danach fuhr ich noch zur Pfarrkirche von Großgmain. Als eine der ältesten Wallfahrten im Salburger Land zählte die Gnadenmutter "auf der Gmain". 1136 wird die Kirche erstmals erwähnt und um 1400 kommt die Gnadenmutter in das Gotteshaus. Wundertaflen aus den verschiedenstens Epochen lassen sich seitlich vom Hochaltar und in der Vorhalle bewundern. Besonders interessant sind zwei prächtige Wundertafeln aus dem Jahre 1513 von Erzbischof Leonhard. Bis 1806 gehörte sie zum Augustiner-Chorherrenstift von St. Zeno Bad Reichenhall. Nach der Landesteilung 1816 wurde die Kirche bald zur eigenständigen Pfarre erhoben. Danach besuchte ich noch kurz den Marienheilgarten. Er liegt auf einem starken Energiefeld. Dort finden sich Blumen, Kräuter, ein Untersbergstein und die Sophia-Maria Statue in der Mitte. Die Statue soll die kosmische Verbundenheit zwischen Gott und der Schöpfung darstellen.

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Hintersee 2016

 

 

Maria Himmelfahrt - später Nachmittag 2016 - Hintersee

An diesem späten Feiertag-Nachmittag wollte ich noch ein wenig die Füße vertreten. Zunächst bin ich über Loipl nach Hochschwarzeck gefahren. Dort oben war ich schon lange nicht mehr. Mit Blick auf den wolkenverhangenen Watzmann, Hochkalter und Hirschbichlkamm habe ich dort eine kleine Höhenrunde gedreht. Das war mir aber noch zu wenig Bewegung. So fuhr ich talwärts nach Ramsau und dort hindurch, vorbei am Zauberwald bis zum Hintersee. Dort habe ich an einem kleinen Waldparkplatz mein Auto abgestellt und bin die ganze Runde um den See auf dem Prinzregenten-Lutipold-Rundweg gegangen. Zwischendurch habe ich natürlich immer wieder ein paar Fotos gemacht.

Der Hintersee bei Ramsau im Berchtesgadener Land:

Der Hintersee zu Füßen der Reiteralpe und des Hochkalters bildete sich vor rund 3500 bis 4000 Jahren, als ein Felssturz aus dem Blaueistal vom Hochkaltermassiv, der eine Fläche von 75 Hektar bedeckt, den am Hirschbichl entspringenden Klausbach staute und gleichzeitig den Zauberwald schuf. Um eine weitere Verlandung durch das mitgeführte Geschiebe zu verhindern, wurde etwa 1900 der Klausbach um den Hintersee bis zu dessen Überlauf, dem Sillersbach, herumgeführt, um schließlich in die Ramsauer Ache zu münden. Dennoch hat der See heute nur noch ein Drittel seiner ursprünglichen Fläche. Rund um den See sind auf dem Prinzregenten-Luitpold-Weg immer wieder Gemälde zu sehen, wie sie von Münchner oder Wiener Künstlern gegen Ende des 19. Jahrhunderts hier gemalt wurden.

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Feldlahneralm 2016

 

 

August-Urlaub - Samstagnachmittag - Feldlahneralm

 An diesem sehr warmen Samstag wollte ich noch eine weitere Tour aus dem Anne Rose's Almenbuch unternehmen. So ging ich von Brem (Vorort von Oberwössen) aus den sog. Hammerer Grabenbach entlang bis zur Feldlahneralm. Der Weg eignet sich hervorragend für heiße Tage. Er führt ständig an dem wildromantischen Bach entlang, stetig aufsteigend durch den schattigen Wald, bis man oben an der Alm ankommt. Freche Geissen hüpfen im Gehege und auch eine Herde Esel ist zu beobachten. Nach meiner Brotzeit ging ich wieder den Hammerer Graben hinunter, wo zahlreiche Wassergumpen auch mal zu erfrischenden Kneipeinlagen einladen. In der Nähe vom Parkplatz erfährt man an einem Schild einiges über die Wildwasserverbauungen zum Hochwasserschutz.

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Wagneralm 2016

 

Letzter Tag im Urlaub - Nachmittagstour zur Wagneralm (Samerberg)

In den letzten Julitagen geht nun mein erster Sommerurlaub zu Ende. Zunächst einmal gab es viel zu Hause zu erledigen. Aber eine kleine Almwanderung wollte ich doch noch unternehmen. So habe ich mich gemäß dem Buch von Anne Rose für die Wagneralm auf rund 1.000 Meter Höhe entschieden. Da ich erst am späteren Nachmittag los ging, sind die veranschlagten 45 MInuten genau richtig. Auf der Alm hat man übrigens einen tollen Ausblick zur Wasseralm, ins Voralpengebiet bis München und in die tiroler Bergwelt.

Weitere Informationen auf wagneralm.de (mit Webcams)...

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Stoißer Alm - Juni 2016

 

Mit meinen Arbeitskollegen auf die Stoißer Alm

Es war so weit. Acht Arbeitskollegen unter Führung von Hubert Alois Dallmeier wollten mal wieder eine Almübernachtung anstreben. So beschlossen sie, wie im Vorjahr, wieder in meine Heimat zu fahren und auf die Stoißeralm zu gehen (Teisenberg). Da ich an diesem Nachmittag Urlaub hatte, und um dem rassanten Tempo des Anstieges zu entgehen, bin ich bereits 2 Stunden früher aufgebrochen. Am Freitag Nachmittag dann gegen 18.30 Uhr kamen die Kollegen am Ausgangspunkt des Aufstieges (Seiberstadt) an. Zwischendurch gab es erheblichen Zweifel, ob an einen Aufstieg überhaupt zu denken sei, denn im Vergleich zum Vorjahr, war dieses Jahr Gewitterschauer angesagt. Allerdings waren die Gewitter etwas weiter draußen im Voralpengebiet, da aber um so heftiger. Ich sah beim Aufstieg die schwarzen Wolken und die vielen Blitze am Horizont und sogar die schwarze Rauchwolke eines Großbrandes. Ein schlimmer Blitzeinschag in einem Bauerhaus, wie sich am nächsten Tage herausstellte.

Als die Herrschaften ankamen, habe ich es mir bereits auf der Bank vor dem Hause gemütlich gemacht, was zu der Annahme meiner Kollegen führte, ich sei gar nicht zu fuß, sondern irgendwie mit einem Gefährt nach oben gekommen. Dem habe ich aber heftig widersprochen, schließlich habe ich mich dem Berg auch nach oben gerackert. Auf der Alm war es in diesem Jahr nicht so mild wie im Vorjahr, so dass wir unsere durchaus üppige Abendbrotzeit in der guten Stube einnahmen. Das Nachtlager war im guten Zustand, und das Zubettgehen war auch in einer humanen Zeit. Aber die Nacht war für die meisten eher eine Katastrophe. Es gab ständig Geräuschentweichungen aus den verschiedensten Körperöffnungen, bis ein Kollege gegen 4 Uhr morgens meinte: "Jetzt reichts" und lieber den Sonnenaufgang im Freien erleben wollte. Gefolgt von einem anderen Kollgen, der eine kleine Nachtwanderung einlegte, da ja an Schlafen nicht zu denken war.

Aber irgendwie wurde die Nacht doch überstanden, denn beim Frühstück vor der Hütte hat sich nicht nur das Wetter gebessert, wenngleich zahlreiche Wolken noch keine richtige Fernsicht erlaubten, sondern auch die Stimmung der Kameraden. Die Sonne kam durch und schon schmeckte auch das Frühstück mit Rührei und anderen diversen Köstlichkeiten ganz gut. Am späten Vormittag machten wir uns dann wieder auf den Abmarsch. Obwohl nun herrlicher Sonnenschein herrschte, fanden sich nur noch sechs Gleichgesinnte zur üblichen Einkehr ein. Die anderen fuhren bereits nach Hause. Wir haben uns für das gemütliche Wirtshaus Mayerhofen bei Höglwörth entschieden, wo alle unosono noch eine Currywurst verdrückten.

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Weitere Informationen im Internet...

 

Ausflug nach Prien am Chiemsee - Juni 2016

 

 

Warmer, schöner Tag mitten im Touristentrubel am Chiemsee

An diesem wunderbar sonnigen Sonntag fuhr ich mit meinem Papa an den Chiemsee. Weit vor dem Hafen "Stock" parkten wir das Auto und ich schob den Rollstuhl bis zum Chiemseehafen Stock-Prien. Gerade fuhr das Dampfbähnle an uns vorbei, das ständig zwischen Hafen und Stadt Prien pendelt. Die Temperaturen erfordertes es, auch mal für ein Eis 10 Minuten anzustehen. Beim Ausflugsgelände am Hafen mit Blick auf die Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee herrschte ein nicht minderes Gewimmel von Gästen und Einheimischen. Auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit fiel uns die Seeterrasse von der Badeanstalt auf, die auch für Nichtbadegäste zugänglich ist.

Da der Chiemsee als Bademöglichkeit noch viel zu kalt ist, war auch die Badeanstalt ziemlich leer. Somit war auch im Cafe fast nichts lost. Wir nutzten die Gelegenheit, um dort in Ruh einzukehren und Muße zu halten.

Danach ging es bei abendlicher Seestimmung wieder vor zum Hafen und von dort die Küstenstraße zurück bis zum Parkplatz, wo unser Auto stand. Auf dem Weg dorthin, kommt man an einem richtigen Hochseil- und Erfahrungsgarten im Waldgelände vorbei. Ja, für die Touristen wird auch immer mehr "Action" geboten, dachte ich mir und schob den Rollstuhhl wieder weiter.

Weitere Informationen aus dem Internet über Prien am Chiemsee..

 

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Maria Gern - Marxenhöhe - Aschauer Weiher Rundweg  2016

 

Abendliche Meditation auf der Marxenhöhe und eine Woche später
mit Papa Rundweg um den Aschauer Weihe zur Sprungschanze

An einem späten Sonntag Nachmittag mit zweifelhaften Wetteraussichten wollte ich noch etwas für die Bewegung tun und gleichzeitig mit der Kamera die "mystische" Himmelsstimmung zwischen Gewitter und Sonnenschein einfangen.

Zunächst besuchte ich die Wallfahrtskirche Maria Gern. Im hinteren Teil der schönen Barockkirche ist mir eine alte Ganzjahreskrippe aufgefallen, die aus mittelalterlichen Figuren zusammengesetzt ist. Im Sommer wird z. B. die "Jungfrauenweihe" der jungen Maria im Tempel dargestellt. Ein äußerst seltenes Motiv, da ja auch biblich nicht überliefert. Dann machte ich mich an den steilen Anstieg Richtung Marxenhöhe (Kneiffelspitzenweg). Oberhalb der Kirche strahlten noch die letzten Sonnenstrahlen auf das Gotteshaus, bevor die bedrohlichen Wolken den Himmel verdeckten und allmählich ein Gewitter heraufzog. Ich ging weiter den Kneiffelspitzenweg, vorbei an den "Buckligen Wiesen" (eine geologische Besonderheit) und einer Zwergengestalt am Wegesrand Richtung Abzweiger zur Marxenhöhe. Dort hielt ich inne beim Anblick auf die Stadt Berchtesgaden und dem Watzmann, der im Minutentakt in ein neues Wolkenkleid aus düsteren, regenschwangeren, bedrohlich finsteren Ausmaßes wechselte. Dort blieb ich eine Weile, machte Fotos und betrachtete noch das Abendlob. Beim Rückmarsch bekam ich noch einen sauberen Regenguss ab. Auf der Heimfahrt wechselte ich noch die Talseite und fuhr über das Loipl heim.

Gleich am folgenden Wochenede fuhr ich mit meinem Papa nochmals in diese Gegend. Wir stellten unser Auto beim Aschauer Weiher ab. Von dort ging es zunächst Richtung Berchtesgadener Sprungschanze. Kurz davor gab es bei fantaschtisch blauen Frühlingshimmel einen schneebedeckten Watzmann zu bestaunen. An diesem recht warmen Tag ging es weiter zu dem BGD-Sprungschanzen-Gelände. Heimwärts suchten wir uns einen anderen Weg Richtung Aschauer Weiher. Auf der Anhöhe über einer kleinen Siedlung gab es einen wunderbaren Blick auf die Bergwelt unserer Heimat. Über den Trimmpfad und einem alten Wasserlauf ging es zurück zur Badeanstalt "Aschauer Weiher", die an diesem sommerlich warmen Tag sehr gut besucht war. Zur Einkehr fuhren wir wieder Richtung Maria Gern und dort weiter vorbei am Bachgüttlwirt hinauf zur Gastwirtschaft Dürrlehen. Dort bei der Einkehr auf der Terrasse gab es nochmals einen fantastischen Blick auf den schneebedeckten Watzmann und Hochkalter.

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Dalsner Almen an Christi Himmelfahrt 2016

 

Sonniger Mai-Tag, Vatertagswanderung im Geiglstein-Gebiet

An diesem wunderbar sonnigen Feiertag entschloss ich mich, mal wieder eine Almenwanderung zu machen. Das Ziel war schnell ausgewählt, weil ich im vergangen Oktober schon mal den Ausgangspunkt Mühlau bei Schleching ausgekundschaftet habe. Dann kam allerdings der Winter. So ging es nun vom Parkplatz Mühlau aus immer dem Dalsenbach entlang zunächst zur Vorderen und dann noch zur Hinteren Dalsner Alm. Schneebedeckte Gipfel der umliegenden Berge, frühlingshafte Blütenlandschaft und kein Mensch auf der Hütte (noch kein Almbetrieb) ergaben eine ausgiebige Rast und zahlreihe Fotos.

Ein paar Mountain-Biker radelten auf der Forststraße, machmal kamen mir auch vereinzelt Wanderer unter, aber insgesamt war alles sehr ruhig und friedlich. Ein kühles Windchen bließ immer um die Ecke, aber beim Gehen wird einem sowieso warm. Abwärts entschied ich mich für den sogenannten "Schattenweg", der zunächst etwas oberhalb der Aufstiegsroute verlief. Nach etwa der halben Strecke biegt er dann talwärts hinunter zum Dalsenbach. Auf dem ursprünglichen Weg sind es dann noch rund 40 Minuten bis zum Auto.

Abgeschlossen habe ich den Tag noch mit einem Cappuccino und einem Stück Kuchen am Fliegerrestaurant bei der Deutschen Alpensegelfliegerschule in Unterwössen. Zurück fuhr ich über Traunstein, weil ich noch einen Abstecher bei meiner Mam in St. Irmengard machte.

Weitere Informationen aus dem Internet..

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Gollinger Wasserfall 2016

 

Kalter Sonntag-Nachmittag - Aufstieg zum Wasserfall

An diesem März-Sonntag-Nachmittag ist das Frühjahr leider immer noch nicht zurückgekehrt. Im Gegenteil. Tief hängen die Schneewolken über dem Tennengau im Salzburger Land. Dennoch habe ich mir heute vorgenommen, mal zum Gollinger Wasserfall hochzugehen. Einen Vorteil hat das Wetter, man trifft kaum Touristen und Eintritt wird auch keiner kassiert. Bereits seit über 150 Jahren kommen Besucher zu den wildromantischen Wasserläufen, die hier aus der Schwarzenbach-Höhle zu Tage treten und über zwei Stufen die Felsenklüfte hinunterstürmt.

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St. Gilgen - Falkenstein 2016

 

Auf den Spuren des Sankt Wolfgang

An diesem Februar-Sonntag-Nachmittag machte ich mich auf den Weg nach St. Gilgen im Salzkammergut. Vom Ortsteil Winkl aus wollte ich schon lang einen Weg erkunden, der Richtung St. Wolfgang führt. So ging ich den rasch steil ansteigenden Weg hinauf auf den Falkenstein. Dieser Falkenstein-Pilgerweg ist uraltes Kulturgut und war im Mittelalter eines der meistbesuchten Pilgerwege Europas mit bis zu 300.000 Personen im Jahr. Ziel ist die Falkensteinkapelle des Sankt Wolfgang, der der Legende nach auf seinem Weg von Regensburg in den Süden hier eine Einsiedelei begann in zwei Naturhöhlen am Fels. Zahlreiche Legenden ranken sich auf diesem Weg über den Heiligen, die sehr anschaulich auf Dokumentationstafeln dargestellt sind. Mich hat es sehr gefreut, dass ich hier mal wieder heroben sein konnte, das letzte Mal war vor ziemlich genau 30 Jahren. Damals habe ich diese Felsenkirche auf dem Weg von Sankt Wolfgang her entdeckt. Wenn man so will, hat sich der Kreis jetzt nach 30 Jahren geschlossen.

1350 ist bereits das erste Mal dies Sankt Wolfgangskapelle erwähnt und das heutige Felsenkirchlein wurde im Jahr 1626 erbaut. Zeitweise lebten auch Eremiten hier, um die zahlreichen Pilger zu betreuuen. Auch die Quellkapelle ist nur unweit entfernt. Ein mitreisender Mönche wollte an diesem einsamen Ort nicht bleiben, weil es auch nicht genügend zu trinken gab. Da stoß der Heilige an einen Felsen und sofort hat sich eine Quelle aufgetan, die bis heute fließt. Bis auf den steilen Anstieg von St. Gilgen aus, ist der ganze Weg familienfreundlich und kann auch mit normalem Schuhwerk begangen werden.

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Südtirol - Maria Weißenstein 2015

 

Ein Herbstausflug nach Südtirol - Maria Weißenstein

Ein Nachrichtensprecher nennt die Wetterlage in diesem Jahr Anfang November "Frübst", also eine Mischung aus Frühjahr und Herbst. Die Tage sind angenehm warm, eben frühlingshaft, aber die Zeichnung der Landschaft verrät uns, wir sind mitten im Herbst.

Da ich noch etwas Urlaub übrig hatte, machte ich mich früh morgens auf den Weg Richtung Inntalautobahn, Brenner Bundesstraße, Richtung Südtirol. Gleich nach Brixen bog ich links ab, um die relativ schmale Straße hinauf ins Grödner Tal zu nehmen. Am Ortseingang von St. Urlrich/Ortisei schaute ich mir noch ein wenig die Schaufenster der traditionellen Schnitzereikunst an, um dann in den Ort selber hineinzufahren. Von der inneren Tiefgarage sind es nur ein paar Minuten bis ins Zentrum von St. Ulrich. Fasziniert hat mich dabei die Pfarrkirche. Sie ist relativ bunt bemalt und die wunderbaren Fresken an der Decke schildern uns Szenen aus dem alten und neuen Testament.

Beim Betrachten der winterlichen und sommerlichen Landschaft auf den Panoramaplänen, kamen die zahlreichen Erinnerungen wieder hoch, von den Skiurlauben im Sella- und Langkofelgebiet. Aber nun fuhr ich weiter Richtung Kastelruth. Bei tiefblauem Herbsthimmel machte ich unterwegs noch ein paar Landschaftsaufnahmen vom Sellsstock und von St. Ulrich Richtung St. Christina hin. Aber auch Kastelruht selber hat ein sehr fotogenes, mittelalterliches Stadtbild mit einer mächtigen Kirche im Zentrum. Gegen Mittag fuhr ich weiter, denn ich wollte ja mein Hauptziel noch zu einer angenehmen Tageszeit erreichen.

So ging es an Seis (Seiseralm) vorbei bis hinunter ins Eisacktal. Am Ortseingang von Bozen erfuhr ich von einem Tankwart, dass ich schon 300 Meter zu weit gefahren bin. Bei der letzten Kreuzung hätte ich hinauf müssen ins wunderbare Eggental. Von dort erreicht man dann den Dolomitenort Deutschnofen. Von da aus ist es nur ein Katzensprung zum wunderbaren Wallfahrtsort Maria Weißenstein, der auf italienisch Madonna de la Pietralba heißt. Auf 1.500 Meter Höhe liegt die Wallfahrtskirche zusammen mit dem mächtigen Klosterbau, der von den Servitenmönchen bewohnt wird. Unzählige Votivtafeln schmücken den Eingangsbereich der Wallfahrtskirche. Geht man die Nordseite hinauf, kann man zunächst in die dunkle, kerzendurchflutete Krypta des Klosters eintreten.

Die Wallfahrtskirche selber ist ein segensreicher Ort der Andacht, des Gebetes, aber auch der Bewunderung. An einem alten Bildnis aus dem 18 Jahrundert erfährt man einiges über die Entstehungsgeschichte der Wallfahrt.

Nach dem Besuch des Souveniershops und herrlichen Landschaftsfotos mit dem azzurblauem Herbsthimmel, den bunt gefärbten Bäumen und Sträuchern und den Dolomiten, wie Schlern, Latemar und Rosengarten im Hintergrund musste ich mich gegen 16 Uhr allmählich verabschieden. Über Monte San Pietro (Petersberg) ging es immer weiter hinab bis ins Etschtal nach Auer. Von dort war es nicht mehr weit, um bei Abenddämmerung die Stadt Bozen zu erreichen. In der schönen blauen Stunde konnte ich noch ein paar abendliche Fotos vom Hauptplatz, dem Blumenmarkt und der Lourdesmadonna vor der Franziskanerkirche machen. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, ein paar südtiroler Schmankerl an einem Marktstand zu kaufen.

Mittlerweile ist es schon dunkel geworden und gegen 19 Uhr machte ich mich dann auf die dreistündige Heimreise über die Autobahn. Es war zwar relativ viel für einen Tag, hat sich aber aufgrund der wunderbaren herbstlichen Eindrücke gelohnt.

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Weitere Informationen zu Maria Weißenstein im Internet...

 

Kienbergalm 2015

 

Mit meinen Arbeitskollegen auf der Kienbergalm

Fast schon traditionell - es wird Herbst und ein paar Arbeitskollegen unter der bewährten Leitung von Hubert Alois Dallmeier erwägen ein Hüttenwochenende in den Bergen. Auch in diesem Jahr war es wieder so weit. Und doch war etwas anders - nämlich die Hütte. Dieses Mal hieß es Abschied nehmen, von den Annehmlichkeiten wie z. B. im letzten Jahr in Großarl, also mal kein Bad mit Warmwasser, keine Heizung, keine Sauna - stattdessen: Original-Plumbs-Klo, Wassertrog für Frischwasser und Waschgelegenheit in 200 Meter von der Hütte entfernt und das ganze auf rund 1.500 Meter Höhe. Also fast ein Abenteuer. Halt mal wieder eine "richtige, urige Berghütte"!

Na ja, etwas Komfort hatten wir schon. So wurde uns der Auf- und Abstieg per Fuß erspart. Der Gustl, seineszeichen Hüttenbesitzer aus der Gemeinde Froschsee, hat unsere Rucksäcke und was noch wichtiger ist, die ganzen Fressalien und Trinksachen auf den Frontlader geladen und wir konnten uns hinten auf dem "Sitzbankerl" gemütlich machen. Bei der Auffahrt durchstießen wir nicht die Schallmauer, aber die Schneegrenze. An der Hütte angelangt, lag schon eine kleine Schneeschicht auf der Alm. In der Hütte machten wir es uns derweil gemütlich. Der Ofen knisterte, Bier und Goaßenhalbe (ja so etwas gibt es) machten die Runde. Schließlich sättigten wir uns bei einer prächtigen Brotzeit. Am nächsten Tag war das Frühstück nicht weniger üppig, so dass wir erst mal eine schöne Wanderung zum Rauschberggipfel unternahmen. Das Wetter hat sich etwas gebessert, am Nachmittag blitze sogar der blaue Himmel durch. Auf der Rauschberghütte wurden wir positiv vom einem Musikstammtischausflug aus Niederbayern überrascht. Bei zünftiger Musik verlief der Nachmittag wie im Flug. Dann ging es wieder zurück zu unserer Hütte.

In diesem Jahr hat sich Hubert Alois ein ganz besonderes Schmankerl einfallen lassen, nämlich einen deftigen Schweinsbraten mit selber gemachten Knödeln und Erdäpfelsalat. Bis der Braten nach zwei Stunden fertig war und der Duft den Hunger immer mehr anheizte, verbrachten wir die Zeit noch mit Zigarren-Rauchen, auf der Veranda-Hocken und Kartenspielerei, wo der Knolle irgendwie immer gewann?! Dann war es soweit. Der Braten kam auf den Tisch und was soll ich sagen, der Wahnsinn! Nach dem Abwasch gingen wir zum gemütlichen Hüttenabend mit der üblichen Ratscherei über. In der Nacht musste so mancher Druck durch die Körperöffungen "oben" oder "unten" wieder rausgelassen werden. Ich würde sagen, ein einfaches physiklaisches Prinzip.

Am letzten Tag konnten wir nun die ganze Bergwelt bei herbstlich aufgeklartem Himmel betrachten oder wie der Helmi zusagen pflegt: Es ist "spiagelhoater". Nach dem Frühstück noch schnell die Hütte aufgeräumt und dann war auch schon der Gustl mit seinem Traktor wieder da. Schade, dass es wieder so schnell vorbei war. Andererseits konnte der eine andere zu Hause vielleicht mal wieder richtig schlafen -grins-

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Weitere Informationen zur Alm im Internet...

 

Wanderparadies Koppl 2015

 

 

Wanderparadies Koppl bei Salzburg

Nach einem ereignisreichen Samstag und dem spätnachmittaglichen Krankenbesuch im LKH Salzburg entschied ich mich bei herrlichem Herbstsonnenschein noch eine kleine Wanderung zu unternehmen. Schon lange war das Wanderparadies Koppl auf meiner Agenda. Richtung Salzkammergut gelegen (gleich nach der Ortschaft Guggenthal) biegt man rechts von der St. Wolfgang-Bundesstraße nach Koppl ab. Mitten im Dorfzentrum findet sich eine ausgedehnte Wanderkarte mit Parkmöglichkeiten. Von dort gehen zahlreiche Wander- und Nordic-Walking Touren in alle Himmelsrichtungen. Ich entschied mich an diesem Abend für die 2,5 Stunden Wanderung "Poschensteinweg", der mich nach etwa 1 Stunde zum wunderschönen Wasserfall bei Poschn brachte. Zahlreiche Mühlen sind hier "hintereinander" geschaltet und lassen die mühseelige Zeit des 18. und 17. Jahrhunderts lebendig erscheinen.

Weitere Informationen aus dem Wanderplan im Internet..

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Am Pillersee 2015

 

 

Ein Ausflug ins benachbarte Tirol

Das Wetter wurde an diesem Sonntag Nachmittag immer besser und auch wärmer. Zudem war es mein letzter Urlaubstag. Da wollte ich mit meinem Pa noch einen netten Ausflug machen. So fuhren wir über Lofer Richtung Waidring. Von dort ging es südwärts und schon bald waren wir in St. Ulrich am Pillersee angelangt. Wir entschieden uns mit dem Rollstuhl die kleine Seerunde zu machen. Unterwegs ein paar Fotos vom See und den Bergen gemacht. Dann fuhren wir weiter nach Fieberbrunn. In einem engen Tal auf einer steilen Anhöhe fanden wir die Almwirtschaft "Winkelmoos", was im Jahre 1643 noch "Winklmoß" geschrieben wurde. Mit ein ein paar Getränken und ein paar Fotos von der Alm wurde es allmählich dunkler und wir fuhren die schöne Strecke über St. Johann in Tirol nach Kössen. Vort dort nach Reit im Winkel, Ruhpolding, Siegsdort wieder nach Hause.

Weitere Informationen im Internet..

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Nachmittag am Untersberg und in Grödig 2015

 

 

Eine kleine Bergwanderung am Untersberg

Heute war ein eher trüber Tag. An diesem Nachmittag wollte ich noch ein wenig Wandern. Da das Wetter aber nicht so besonders war, habe ich in der Nähe von Fürstenbrunn ein wenig den Untersberg im unteren Drittel bestiegen. Ein interessanter Forstweg führt dort hinauf, bis er dann ziemlich weit oben die Untersbergabfahrt kreuzt. Dort blieb ich aber noch auf dem Forstweg bis zu einer kleinen Almwiese. Hier machte ich Brotzeit. Von dort oben hatte man einen sehr guten Blick auf die Stadt Salzburg und das Voralpenland, was mich zu ein paar Fotos reitzte. Auch nette Distelblumen und interessante Steinmuster hielt ich fotographisch fest. Dann stieg ich wieder hinunter. Da ich noch genügend Zeit hatte, fuhr ich über Fürstenbrunn, vorbei am schönen Fürstenschloss, bis nach Grödig.

In Fürstenbrunn suche ich mir beim nächsten Mal den Aufstieg zur "Fürstenquelle", was auch sehr spannend sein soll. Nun aber zu Grödig: Dort wollte ich schon länger mal den Ehrenfriedhof vom "Lager Grödig" besichtigen. Leider gibt es dort keinen Parkplatz, so dass ich mir erst einen solchen in etwas Entfernung suchen musste. Aber es hat sich gelohnt. Auf einer Anhöhe liegt hier der Heldenfriedhof vom "Lager Grödig", das hier vor allem im ersten Weltkrieg bis zu 40.000 Kriegsgefangene beherbergte. Viele waren an Krankheiten und Unterernährung gestorben. Die meisten kamen aus den osteuropäischen Ländern wie Serbien oder Russland. Danach kaufte ich mir noch etwas zu trinken und fuhr über die Stadt Salzburg wieder nach Hause. Ich nahm die Route über den Flughafen, weil ich feststellen wollte, ob man den berühmten Hangar 7 auch besichtigen kann - und es ist in der Tat möglich.

Weitere Informationen im Internet zum Untersberg..

Weitere Informationen im Internet zum Lager Groedig..

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Ausflug ins Salzkammergut nach Annaberg und Bad Goisern 2015

 

 

Ein schöner Tag in Annaberg und Bad Goisern

An diesem warmen Sommertag im Urlaub wollte ich mit meinem Dad mal ins Salzkammergut fahren. Diesesmal aber über die Autobahn bis nach Eben, um von dort das Lammertal zu erreichen. In Annaberg war unsere erste Station. An der Lammer entlang schlenderten wir ein wenig im Ort, um dann die schöne Kirche zu besuchen. Das Altarbild zeigt die Eltern der Hl. Maria, nämlich Joachim und Anna, die der kleinen Maria gerade das Lesen beibringen.

Dann wollten wir eigentlich an Russbach vorbei den Gossausee besichtigen. Leider müssen wir dies verschieben, da zu sehr mit Touristen überlastet. So fuhren wir weiter zum Hallstätter See. Dort bogen wir ab Richtung Bad Goisern. Eine wunderbare Kleinstadt mit der schönen Martinskirche. Aber auch die lutherische Kirche ist sehr wuchtig und interessant, besichtigt zu werden. Im Ort sind keine Touristenströme, so konnten wir ganz ruhig und gemütlich durch den Ort spazieren gehen. Alte Holzhäuser, schöne Blumengärten und der Kurpark mit den zahlreichen Enten laden zum Verweilen ein.

Leider fanden wir hier nicht die passende Einkehrmöglichkeit, so dass wir mit dem Auto mal weiterfuhren. Allerdings fanden wir in Lauffen an der Traun auch nichts passendes. So ließen wir Bad Ischl links liegen, bis wir kurz vor Strobl am Wolfgangsee auf der linken Seite ein nettes Gasthaus entdeckten. Da liesen wir uns dann zum Ausklang des Tages nieder.

Weitere Informationen im Internet zu Bad Goisern..

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Slowenien und etwas Italien 2015

 

Eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart

Es war taggenau vor 30 Jahren, also am 12. und 13. August 1985, als wir zum letzten Mal am Bohinje jezero in der Nähe von Bled in Slowenien waren. Damals war es für mich ein besonderer Ort, weil ich zu jener Zeit so eine bis dahin noch nie gekannte innere Ruhe dort an jenen Tagen fand. Obwohl eigentlich kein "Heiliger Ort", aber es war so und die Erinnerung ist bis heute wach. Nun gut, genau 30 Jahre sind seitdem vergangen. Anlass genug mit meinem pflegebedürftigen Papa mal wieder dort hinzufahren.

Die herrliche Bergwelt der Karawanken, die netten Einheimischen, all dies hat sich nicht verändert. Allerdings sind bei diesem herrlichem Sommer-August-Wetter wesentlich mehr Touristen unterwegs als früher. So dass es mit der "Ruhe" nicht ganz so weit her ist.

Zunächst ging es die Tauernautobahn bis Zauchensee zu einem Tankstopp. Dann weiter durch den Tauern- und Katschbergtunnel Richtung Villach. Früher fuhren wir dann immer den Wurzenpass hoch, was heute durch den Karawankentunnel wesentlich verkürzt wird. Nach einer kurzen Brotzeitpause bei Jescenice waren wir auch schon in Bled. Vorbei am gleichnamigen See ging es dann die rund 40 KM hinein in das Bohinje Tal. Auf halber Strecke liegt der Ort Bohinje Bistrica, den wir aber links liegen lassen. Unser Ziel ist zunächst Ribcev Laz am Ufer des Bohinje jerzero. Aber hier wurde uns schnell bewusst, dass es in diesem Jahr nur so wimmelt von Touristen. Nicht einmal vor dem Supermarkt konnte man noch einen Parkplatz erlangen. So fuhren wir schnell weiter bis zum Talschluss nach Slap Savica. Am dortigen Talschluss (dom savica) befindet sich ein schöner Wasserfall, den wir aber mit dem Rollstuhl des Vaters nicht besichtigen konnten. Aber hier wurden die alten Erinnerungen wieder wach. Denn genau an dieser Stelle kamen wir damals von unserer zwei-tägigen Triglav Tour zurück. Mit fast 3.000 Meter ist dies der höchste Berg Sloweniens, damals von ganz Yugoslawien. Und wir hatten es geschafft, diesen in einem zweitätigen Gewaltmarsch zu bezwingen. Nachdem wir den Durst am Quellbrunnen gestillt haben, gingen wir ein paar 100 Meter zurück zum Restaurant, um noch gemütlich ein Bierchen zu trinken. Vor 30 Jahren mussten wir zum Ausgangspunkt mit dem Bus zurückfahren und hatten damals noch Zeit in das kalte Wasser des Sees zu springen. Diesesmal wäre es auch schön gewesen, aber die Zeit rann dahin, da wir ja noch ein Quartier suchen mussten.

Zunächst fuhren wir zu dem kleinen Ort Srednja Vas, wo wir vor 30 Jahren auch schon ein Zimmer bekamen. Aber diesesmal war es aussichtslos, einfach zuviele Urlauber. So fuhren wir einen Ort weiter nach Cesnjica. Bei der Pension Hodak am Ortseingang versuchten wir unser Glück. Zunächst zögerte die Hausdame, aber dann hat sie sich erbarmt, und uns noch ein etwas älteres Zimmer gegeben. Wir waren dankbar und froh. Am Abend ging es mit dem Rollstuhl die Rund 20 Minuten zurück nach Srednja Vas, um dort im Gasthaus Rupa abend zu essen. Es war wohl die gleiche Wirtschaft wie damals, aber irgendwie umgebaut. Damals war es eine alte einfache Holzwirtschaft, wo es aber gute Krainerwürstel gab. Dieses Mal bestellte ich mir ein Ljublijana Schnitzel. In der Wohnung angekommen, setzte ich mich noch auf den Balkon und war ganz überrascht, als plötzlich im Nachbarhaus die Ziach ausgepackt wurde und die ganze Familie Slowenische Gesänge (Oberkrainer) darbot.

Am nächsten Morgen hatte uns die Hausfrau noch ein reichhaltiges Frühstück bereitet und wir konnten froh in den Tag starten. So fuhren wir wieder Richtung See, vorbei am alten Ort Stara Fuzina, wo wir vor 30 Jahren unser Fahrzeug parkten, um auf den Triglav zu gelangen. Jetzt am Vormittag war es in Ribcev Laz noch nicht so voll. So konnte ich noch in Ruhe ein paar Fotos von der steinernen Brücke, dem Bohinje jerzero und der uralten Sv. Janez Kirche (Johannes der Täufer), die bereits rund 1.000 Jahre besteht. Allerdings erst im Jahr 1926 als die steinerne Brücke erbaut wurde, wurde die alte Holzkirche ebenfalls aus Stein gebaut. Auch gab der klare Tag eine super Sicht auf den Triglav frei, den ich vom Kurgarten aus noch fotografierte.

Nun hieß es wieder Abschied nehmen. Zurück ging es nach Bled und uns wurde immer mehr bewusst, dass es eigentlich die falsche Zeit ist, in den Urlaub zu fahren. Ströme von Autos fuhren Richtung Bled und Bohinje. Wir fuhren gott-sei-dank in die andere Richtung. In der Nähe des Flughafens Lesce haben wir im Supermarkt noch kurz eingekauft. Weiter ging es dann die Autobahn Richtung Kranj. Dort fuhren wir raus und am Stadtrand von Kranj Richtung Berge und Skofja Loka. Nun ging es durch das typisch slowenische Bergland immer Richtung Westen, wo wir sogar einen kleinen Pass bei Kladje mit 787 Metern überquerten. Weiter nach Cerkno und hinaus auf die Hauptstraße die aus dem Süden kommt. Nun ging es wieder nordwärts nach Tolmin. Vorbei an einem schönen grünen Stausee bis nach Kobarid. Das Außenthermometer zeigte nun bereits 35 Grad an. Kobarid heißt Karfreitag, weil eine monumentale Kirche mit Schutzmauer über dem Ort thront. Wir fuhren zwar den Hügel hinauf, aber da es keine Rollstuhlrampe gab und die Temperatur unerträglich war, wollte ich dies meinem Vater nicht zumuten. In Kobarid ist das Zentrum des Rafting- und Kajak-Sportes am Fluss Soca. Dementsprechend viele Touristen tummelten sich hier. Also schnell weiter, bis wir nach einer Weile einen gemütlichen Abzweig fanden, um dort Mittagspause zu machen.

In Zaga ging es dann links ab, um eine alte, ziemlich verlassene Passtraße Richtung Italien einzunehmen. Bei Uccea erreichten wir dann den mittlerweile verlassenen Grenzposten (da alles nun EU-Schengen). Durch eine fast menschenleere Gegend ging es immer weiter nach Westen, bis wir den kleinen Ort Musi erblickten. Nun wurde es immer mediteraner, die Bergwelt wurde hinter uns gelassen, denn wir waren mittlerweile in Tarcento angekommen. Palmen, Wein, Oliven, Zypressen prägten nun das Bild. Wir bogen aber Richtung Norden ab, um nach etwa einer Stunde Tolmezzo zu erreichen. Jetzt ging es immer weiter westwärts. Vorbei an Ampezzo hinauf auf den Maurer Paß. Im Tal angekommen, bogen wir wieder Richtung Norden, bzw. Nordwesten ab. In Sankt Stefano wurde es bereits abendlich und die Sonne begann sich zu neigen. Wir haben nach schwieriger Suche noch einen Supermarkt gefunden, um uns mit Getränken einzudecken. Aber auch hier in den Dolomiten das gleiche Bild: Ströme von Touristenmassen prägen die Strassen. Es wurde uns allmählich klar, dass an eine weitere Übernachtung nicht mehr zu denken ist und fuhren dann weiter (immer einem Schwerlaster hinterher) hinauf auf den Kreuzjoch-Pass auf rund 1.680 Meter. Hier liegt die Grenze zwischen Italien und Südtirol. Nun wurde es schon immer düsterer und wir fuhren hinunter nach Sexten. Nach einer kurzen Pinkelpause kamen wir wieder ins Tal nach Innichen. Dort fuhren wir mitten durch den Ort. Auch hier das gleiche Szenario: Leute, Leute, Leute. Also an eine Suche zur Übernachtung war nicht mehr zu denken. Wir gaben also auf und kurz vor der Grenze zu Österreich und dem Ort Sillian machten wir noch einen Stopp zur Einkehr bei Bier und Schinkennudeln.

Die Nacht ist mittlerweile hereingebrochen. Doch es ging weiter bis Lienz in Ostirol. Dann weiter Richtung Norden nach Matrei in Ostirol. Das Defereggental und Virgental haben wir links liegen gelassen, wäre aber auch mal eine Reise wert. Gegen 23 Uhr erreichten wir den Felbertauerntunnel. Nun ging es den Pass wieder hinunter in das Salzachtal nach Mittersill. Dann weiter Richtung Osten, immer der Salzach entlang bis nach Zell am See. Dann ging es wieder nordwärts vorbei an Saalfelden, Sankt Martin, Maria Kirchthal bis nach Lofer. Dann die übliche Straße über Unken, Melleck, Schneizelreuth nach Bad Reichenhall. Gegen 1 Uhr morgens haben wir es geschafft, nach rund 875 KM Gesamtfahrstrecke an zwei Tagen.

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Augustiner Chorherrenstift Reichersberg am Inn 2015

 

Ein Ausflug an den Inn

Da es ein sehr schöner Tag war, allerdings auch sehr heiß, wollte mein Papa noch einen Ausflug unternehmen. So fuhren wir Richtung Altötting und Braunau. Dort ging es auf alten und engen Landstraßen weiter bis nach Kirchdorf am Inn, wo wir kurz die alte gotische Kirche besuchten. Vorbei an Obernberg am Inn (Grenzübergang nach Bad Füssing) ging es dann zum Augustiner Chorherrenstift Reichersberg. Dieses Stift wurde bereits 1084 vom Stifterehepaar von einer Burganlage in ein Chorherrenstift umgewandelt. Die Mönche betreuen auch noch eine Außenstelle in Niederösterreich an der ungarischen Grenze bis heute. Nach einem Brand wurde die Anlage samt der mächtigen Michaelskirche im 17. Jahrhundert im Barockstil wieder aufgebaut. Da das Kloster nie aufgelöst wurde, kann es auf eine 900 Jährige Geschichte zurückblicken.

Berühmte Augustiner Chorherrenstifte gibt es in Österreich noch in St. Florian bei Linz, in Klosterneuburg bei Wien (Zentrum), Neustift bei Brixen (Bibliothek sehr sehenswert), Herzogenburg in NÖ und Vorau in der Steiermark und eben hier im Innviertel in Reichersberg. Die Augustiner Chorherren sind ein Zusammenschluss von katholischen Männerorden (meist Priestern), die nach den Regeln des Heiligen Augustinus von Hippo leben.

Eingekehrt haben wir direkt an der Klostergaststätte. Danach machten wir noch einen kleinen Rundgang durch den sehenswerten Klostergarten mit seinen verschiedensten Gesteins-, respektive Felsbrocken aus dem Alpengebiet.

Heimwärts ging es durchwegs auf der österreichischen Seite Richtung Salzburg, bzw. Oberndorf. Dort wollten wir den neu erkundeten Biergarten ausprobieren, der allerdings geschlossen hatte. Auch in Schönram beim dortigen Bräustüberl hatten wir wegen Überfüllung keine Chance. So fuhren wir etwas genervt nach Rückstetten, um dort im Landgasthof Helminger einzukehren. Dort war es aber ganz zünftig und rechtzeitig vor dem aufkommenden Gewitter waren wir wieder zu Hause.

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Bluntautal 2015

 

 

 

Gleich zwei Mal in diesem Jahr ins wasserreiche Bluntautal

Einmal mit meinem Papa (im Juni) und das andere Mal allein (im August) erforschte ich in diesem Jahr das Bluntautal. Dieses Tal ist etwa 6 KM lang und liegt westlich von Golling an der Salzach. Das Auto stellt man gewöhnlich am großen Parkplatz am Eingang des Tales ab. Von Montag bis Donnerstag kann man das Tal auch mit dem Auto befahren. Am Wochenende gilt von 9 bis 17 Uhr ein Fahrverbot. Allerdings können "Gehfaule" auch die angebotenen Pferdekutschen buchen. Ziemlich am Anfang teilt sich der Weg in zwei Möglichkeiten auf. Rechts ist ein schöner Fußweg durch den Wald und links kann man die Forststraße wählen. Der Weg führt stets entland des wilden Fischbaches. Im vorderen Teil wurden die Bluntauseen angelegt, die mit ihrem glasklaren Wasser zahlreiche Fische beherbergen. Gerne werden die Wiesen an den Seen oder am Fischbach (am Taleingang) als Freizeit und Picknickgelände verwendet.

Nach etwa einer Stunde erreicht man den Gasthof Bärenwirt. Der Name deutet darauf hin, dass nachweislich im 16 Jahrhundert hier noch Bären und Wölfe lebten. Noch etwas weiter bin ich bei meiner zweiten Tour gegangen, nämlich zu dem Bluntauer Wasserfall. Leider führt er jetzt im Hochsommer kein Wasser mehr, aber im Frühjahr bei der Schneeschmelze stürzen hier beachtliche Wassermassen zu Tal. Ich wählte dann einen romantischen Weg entlang der wilden Wasser und nannte diesen Brennesselweg, weil diese leider auch zahlreich vorhanden waren.

Nach der Rückkehr las ich in der Nähe des Parkplatzes noch das Schild "Bachteiweg" - von dort würde es rund 45 Minuten bis zum Gollinger Wasserfal benötigen. Das nehme ich mir mal als ein weiteres Ziel vor. Vielleicht zusammen mit der Burg Golling und der Pfarre Golling.

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Hallein 2015

 

 

 

Mit Papa nach Hallein zum Nachmittagsausflug

Es war ein etwas windiger und kühler Tag. Dennoch wollten wir noch etwas unternehmen. So fuhren wir kurzerhand nach Hallein bei Salzburg. Zunächst ging es durch die Altstadt hinauf zur Stadtpfarrkirche. Ein berühmter Bürger der Stadt Halleins war Franz-Xaver Gruber, der das berühmte Weihnachtslied "Stille Nacht - Heilige Nacht" komponierte. Seit 1833 war er Stadtpfarrchorregent in der Stadt Hallein. Sein Grab befindet sich direkt neben der Stadtpfarrkirche. Danach machten wir noch einen gemütlichen Stadtrundgang. Zum Abschluss fuhren wir noch in das nahegelegene Kaltenhauser Bräustüberl zur Einkehr.

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Stoißeralm 2015

 

Mit meinen Arbeitskollegen auf die Stoißer Alm

Es war einmal wieder so weit. Ein paar Arbeitskollegen unter Führung von Hubert Alois Dallmeier wollten mal wieder eine Almübernachtung anstreben. So beschlossen sie dieses Mal in meine Heimat zu fahren und auf die Stoißeralm zu gehen (Teisenberg). Am Freitag Nachmittag gegen 18 Uhr rückten die 8 Kameraden bei mir zu Hause an und sogleich fuhren wir zum Ausgangspunkt des Aufstieges (Seiberstadt). Bei herrlichem Sonnenschein und grandiosem Ausblick auf das Voralpenrand mit der Seenlandschaft von Chiemsee bis Waginger See, einfach so weit das Auge blicken konnte. Auf der Alm war es den ganzen Abend so mild, dass wir es mit kurzer Hose und Hemd bis 2 Uhr morgens auf den Bänken vor der Hütte aushielten. Natürlich gab es eine zünftige Hüttenbrotzeit und die eine oder andere "Halbe". Die Stadt Salzburg mit seinen tausend Lichtern lag uns dabei zu Füßen und im Süden ging die Sonne über dem Alpenpanorama des Chiemgaus und Berchtesgadener Landes unter. Das Nachtlager war im allerbesten Zustand, so dass wir uns am nächsten Morgen gleich einen Kaiserschmarrn genehmigten (was aber doch ein wenig viel war...). Nach dem Gipfelaufstieg mit letzten Fotos ging es wieder talwärts. Leider hatte der Kirchenwirt in Neukirchen geschlossen, so dass wir beim Hofwirt in Oberteisendorf noch die letzte Einkehr unternahmen.

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Innviertel 2015

 

 



Mit Papa hinein in den Frühsommer

Der Sommer kommt immer näher und die Temperaturen laden regelrecht zu Ausflügen ein. An diesem Sonntag suchten wir uns das Innviertel aus. Zunächst ging es über Laufen und Oberndorf hinüber Richtung Haunsberg. Dort entlang fuhren wir bis zum Benediktiner Stift Michaelbeuern. Nach einem Rundgang mit Kirchenbesichtigung fuhren wir weiter nach Maria Rast. Von zwei schwarzen Eseln auf der Weide wurden wir dort begrüßt. Weiter ging es zum bedeutenden Wallfahrtsort im Innviertel, nach Maria Schmolln. Natürlich darf an so einem sonnigen Tag eine zünftige Einkehr nicht fehlen. Diese führte uns in das Herz des Knobenhauser Waldes, vorbei am Turmwirt und Stelzen nach Schlag zu den Schlaga Stub'n. Ein zünftiges Tiergehege und eine urige Bauernwirtschaft haben uns dort erwartet.

Stift Michaelbeuern:

Bereits um 736 existierte in Michaelbeuern eine Mönchszelle. Eine romanische Pfeilerbasilika entstand bereits im Jahre 1072. 1835 wurde das Augustinerkloster Mülln und Maxglan diesem Stift zugeschlagen, so dass bis heute dort die Benediktiner aus Michaelbeuern ihren Dienst versehen.

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Maria Schmolln:

Maria Schmolln liegt auf 557 m Höhe im Süden des Innviertels. Es handelt sich um die bedeutendste Wallfahrtskirche im Innviertel. Interessant ist die Ausstattung der Wallfahrtskapelle mit ganz natürlichen Materialen. So ist der Altar aus natürlichem Gehölz gefertigt und auch der Ambo ist eingentlich nur ein bearbeiteter Baumstamm mit einer wunderbar blau bemalten Christusfigur.

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Einkehr in der Schlaga Stub'n:

Dieses Mal fuhren wir im Knobenhauser Wald vorbei am Turmwirt bis nach Stelzen. Links abgebogen geht es hier zum kleinen Ort Schlag. Von dort kommt man talwärts zur Schlaga Stub'n. Ein urgemütliches Wirtshaus in freier Natur mit Kinderspielplatz, allen möglichen Utensilien, einen gemütlichen Gastgarten und einem Tiergehege.

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Wanderung durch das Wimbachgriestal 2015

 

 

Eine ganz schöne Strecke, aber machbar

Heute war das Wetter zwar etwas regnerisch, aber zumindest bestand die Aussicht auf etwas Besserung. So machte ich mich auf und fuhr über Berchtesgaden Richtung Ramsau bis zum Parkplatz Wimbachbrücke. Dort ging es bei Regenfall aber angenehmen Temperaturen gleich die erste Steigung hinauf Richtung Wimbachklamm. Diese ließ ich aber buchstäblich links liegen und wanderte den stetig ansteigenen Weg das Wimbachtal hinauf. Die Strecke beträgt bis zum Wimbachschloss etwas 4 KM und nochmals rund 4 KM bis zur Wimbachgrieshütte. Für die Strecke brauchte ich mit etwas Pause 3 Stunden.

Nationalparkgebiet:

Hier befindet man sich im Kerngebiet des Nationalparks Berchtesgadener Alpen. Das Tal wird eingerahmt vom Watzmann auf der einen und dem Hochkalter auf der anderen Seite. Unterwegs kann man immer wieder das Pfeifen junger Adler hören, die hoch oben auf den Welswänden Ihre Nester haben.

Das Gries:

Geprägt wird die Landschaft vor allem durch den breiten Schotter der sich hier talwärts zieht. Das Dolomitgestein in der oberen Hälfte des Tales verwittert wesentlicher schneller und kleinteiliger als das übliche Kalkalpengestein. Nicht nur durch Auswaschungen sondern ähnlich wie bei einem Gletscher wandern die Gesteinsmassen für das Auge unsichtbar stetig talwärts.

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Vatertagsausflug 2015

 

Mit dem Vater in die barocke Heimat

Heute war das Wetter zwar etwas zweideutig, aber dennoch wollten wir an diesem Nachmittag am Festtag von Christi Himmelfahrt noch einen Vatertagsausflug machen. Zunächst ging es nach Raitenhaslach zur wunderbaren Barockkirche. Ganz in der Nähe auf einer Anhöhe findet man den barocken Rundbau von Marienberg mit wunderbarem Ausblick auf die nicht unweite Burganlage von Burghausen. Danche fuhren wir in die Altstadt von Burghausen und beschtigten auch noch die alte gothische Stiftskirche der Stadt. Beim anschließenden Besuch des Volksfestes hatten wir weniger Glück, da das Zelt hoffnungslos überfüllt war. So entschlossen wir uns einen anderen Gasthof zu suchen. Leider war in Kastl geschlossen, so dass wir kurzerhand nach Altötting fuhren. Im Gasthof/Hotel Bayerischer Hof kehrten wir zur abendlichen Stunde ein. In der Stiftskirche hielten wir noch ein stilles Dankgebet an diesem Feiertag.

Das Kloster von Raitenhaslach:

Das Kloster Raitenhaslach ist eine ehemalige Abtei der Zisterzienser und ist ein wahres Barockjuwel.

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Wallfahrtskirche Marienberg:

Zwischen Raitenhaslach und Burghausen liegt die von weiten sichtbare zweitürmige Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt auf dem Marienberg. Sie stammt aus dem Jahre 1760.

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Das Stadtpfarrkiche St. Jakob in Burghausen:

Die ursprünglch romanische Kirche geht auf das Jahr 1140 zurück. Das Wahrzeichen ist der mächtige 79 m hohe Turm mit zweifach geschnürter barocker Zwiebel. Der schlichte Innenraum mit den bunten Glasfenstern im Altarraum strahlt eine gewisse Ruhe und Gottesnähe aus.

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Abendliche Einkehr in Altötting:

Am späten Nachmittag fuhren wir zur Einkehr noch nach Altötting. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Dankgebet in der dortigen Stiftskirche.

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Besuch beim Studienkollegen in Gnadenberg (Oberpfalz)

 

Pfarrer Hans Reicherzer im Idyll der Oberpfalz - Gnadenberg

Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich endlich mal meinen Studienkollegen Pfarrer Hans Reicherzer an seinem Pfarrdomizil in der Oberpfalz besuchen. Seit vielen Jahren habe ich mir das eigentlich schon vorgenommen. Aber Andreas H., ein anderer Studienkollege, hat nun diesen Termin am 27. April 2015 festgemacht. So kam dieser aus dem Norden, genauer gesagt aus Thüringen und ich aus dem Süden, damit wir uns am schönen Ort Gnadenberg (nördlich von Neumarkt in der Oberpfalz und unweit von Nürnberg) treffen können.

Ein fleißiger Zeitgenosse:

Nach dem Mittagessen stellte uns Pfarrer Reicherzer seine Gemeinde vor. Wir fuhren einige seiner wunderbar restaurierten Kirchen ab, die alle in einem Top-Zustand sind. Auch erfuhren wir einiges an interessanten Geschichten und Anektoden, wie z. B. aus einem "Ho-Chi-Minh-Pfad" durch den Pfarrwald eine nette Andachtsstätte mit großem Feldkreuz und Gedenkstein für alle Opfer von Gewalt, Kriegen, Verbrechen und Leidenden wurde. Manchmal hörte sich das so spannend an, als wären wir hier in einer Episode von Don Camillo und Pepone. Am späten Nachmittag unternahmen wir auch noch eine kleine Fußwallfahrt hinauf über den Hügel zu einer wunderbaren Feldkapelle, die von einer Privatperson als Dank gebaut wurde. Die wunderschöne Madonnen-Darstellung wurde dabei vom Besitzer selber gemalt. Sehr sehenswert und ein echter Treffpunkt von alt und jung. Am wichtigsten allerdings ist natürlich die Ruine und die nebenstehenden Geäude des alten Birgittenklosters von Gnadenberg, was bereits 1426 gegründet wurde und somit das erste Birgittenkloster Süddeutschlands war. Bis Juli sollen die Restaurierungsarbeiten an den alten Mauern und Ruinen fertiggestellt werden. Dort entsteht dann unterhalb des sehenswerten historischen Dachstuhls ein Dokumentationszentrum über die lange Vergangenheit und die interessanten Details aus den Ausgrabungen des alten Klostergeländes.

Gnadenberg und das Birgittenkloster:

Gnadenberg war das erste Birgittenkloster in Süddeutschland. Es wurde 1426 von Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt und seiner Gattin Katharina gegründet. Katharina kannte den Orden von dem Kloster Vadstena in Schweden her, wo sie ihre Jugendzeit verbracht hatte. Der Stiftungsbrief des Pfalzgrafen trägt das Datum 3. Februar 1426. 1430 kamen die ersten Mönche aus dem Kloster Maribo in Dänemark. Die Birgittenklöster waren von der Ordensgründerin als Doppelklöster angelegt; nachdem 1435 das Frauenkloster fertiggestellt war, kamen 1435 die ersten Nonnen mit ihrer ersten Äbtissin Anna Svenson ebenfalls aus dem Kloster Maribo nach Gnadenberg. Die Weihe einer Notkirche erfolgte am 15. Juli 1438, was im angrenzenden Wald noch auf einem Baum als Einritz dokumentiert ist (sieh Fotos); mit dem Bau der Klosterkirche wurde erst 1451 begonnen. Die Konsekration des Klosters war am 11. Juli 1451. Als um 1524 die Reformation in Nürnberg, das zugleich die Schutzherrschaft und somit das Geld über das Kloster innehatte, eingeführt wurde, ging es mit dem Kloster bergab, und als 1556 durch den neuen Landesherren Ottheinrich auch in der Oberpfalz die Reformation Einzug hielt, wurde es allmählich aufgelöst. Der Klosterbetrieb kam 1570 zum Erliegen. Ab 1577 wurden die Klostergüter verkauft bzw. als Lehen vergeben. Im Dreißigjährigen Krieg brannten am 23. April 1635 schwedische Truppen die Kirche und Teile des Klosters nieder; seitdem ist Gnadenberg eine Ruine.

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Ausflug zum Mondsee im Frühjahr 2015

 

Eine Gegend mit langer Geschichte

Bei etwas kühlem Wetter machten wir an diesem Samstag-Nachmittag nach Ostern einen Ausflug nach Mondsee am gleichnamigen See in Oberösterreich gelegen.

Die Geschichte dieser Gegend ist bereits sehr alt:

Im ufernahen Bereich des Mondsees wurden Reste von Siedlungen gefunden und man förderte einen reichen Fundbestand an Zeugnissen jungsteinzeitlicher Töpferei und Werkzeugen aus Stein und Knochen zu Tage. Man deutete sie als die Reste einer Pfahlbaukultur. Die Wissenschaft hat dafür nach der Hauptfundstelle am Mondsee den Namen Mondseekultur geprägt. Sie wird annähernd mit 2800 bis 1800 v. Chr. begrenzt und erstreckt sich über den größten Teil Oberösterreichs und Teile Salzburgs.

In der Römerzeit bestand hier eine Siedlung, wie Funde beweisen, und eine Straße verband sie mit Juvavum, dem römischen Salzburg. Um 600 begannen die Bayern das Mondseerland zu besiedeln und rodeten die Wälder. 748 gründete der Baiernherzog Odilo aus dem Geschlecht der Agilolfinger das Kloster Mondsee, das somit das älteste Kloster in Oberösterreich ist.

Sehenswert ist natürlich die Basilika St. Michael mit einer offiziellen Kopie der schwarzen Madonna von Altötting. Natürlich auch der nahegelegne Mondsee, das Schloss von Mondsee und das Salzkammergut-Lokalbahnmuseum (hier fuhr einst die berühmte Eisenbahn von Salzburg nach Bad Ischl).

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Tagesausflug nach Weerberg und Innsbruck - Herbst 2014

 

Eine prächtige Kirche hoch über dem Inntal - Weerberg

Bei strahlendem Sonnenschein wollte ich noch einen Tagesausflug in das Inntal unternehmen, um nach der zweitürmigen Kirche hoch über dem Inntal zu forschen, die man taleinwärts hoch oben auf der gegenüberliegenden Seite von Vomp sieht. 

  Die Marienkirche von Weerberg:

Schon 1742 bestand der Plan zum Bau einer neuen Kirche in Mitterweerberg. Erst mehr als ein Jahrhundert später konnte man mit dem Werk nach Plänen von Diözesanbaumeister Josef von Stadl beginnen. Der Plan sah eine Kirche im neuromanischen Stil als dreischiffige Basilika mit zwei Fassadentürmen vor. Die Mittel für den Neubau sammelte Kurat Kirchner innerhalb kürzester Zeit, sodass bereits 1866 die provisorische Weihe erfolgen konnte. Die feierliche Einweihung nahm Fürstbischof Gasser am Fronleichnamstag des Jahres 1872 vor. Zum Andenken an das kurz vor dem Kirchenbau verkündete Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariä und an die Marienerscheinung im französischen Wallfahrtsort Lourdes wurde die neue Kirche der Unbefleckten Empfängnis geweiht. Die Fresken von Prof. Philipp Schumacher aus Innsbruck und dem Schwazer Franz Ertl sind ein durchgehender Hymnus an die Gottesmutter. Der freistehende neuromanische Hochaltar birgt im vergoldeten Schrein, in einer Mensa, die Reliquien der Hl. Märtyrerin Aurelia.

Die Landeshauptstadt von Tirol - Innsbruck:

Nach Weerberg fuhr ich noch in die naheglegene Landeshauptstadt von Tirol nach Innsbruck. Nachdem ich im Parkhaus am Landestheater geparkt habe, machte ich mich auf, um die Altstadt von Innsbruck zu erkunden. Zuerst zog es mich aber in die Kollegkirche und dann auf den belebten Hauptmarkt im Zentrum. Nach ein paar "Irrwegen" fand ich die eigentlich ganz nah gelegene Gasse, die zum Goldenen Dacherl am alten Rathaus führt. Von dort ging ich die Kirchgasse hinunter, um den mächtigen Dom zu Ehren des Heiligen Jakobus von Innsbruck zu besuchen. Sehenswert ist auch die moderne Konzeption der Krypta in der Unterkirche. Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen Kaffee gegenüber vom Landestheater. Allmählich wurde es frischer, aber es war noch genügend Licht, um einen Abstecher in den Hofgarten zu unternehmen, der zahlreiche Bäume, Sträucher und Pflanzen aufweist. Nach Einbruch der Dunkelheit ging es über die Inntalautobahn wieder zurück.

Geschichtliches:

Im Zug der Grenzsicherung im Norden und der Eroberung der Räter und Noriker legten die Römer unter Kaiser Augustus zum Schutz der Reichsstraße Verona – Brenner – Augsburg um 15 v. Chr. die Militärstation Veldidena (Wilten) an, die um 600 während der Völkerwanderung zerstört wurde. Nach dem Zerfall des römischen Reichs kam das Gebiet zunächst unter baierische Hoheit, bevor es ab 788 mit der Einverleibung des baierischen Herzogtums im fränkischen Reich Karls des Großen aufging. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebiet um Innsbruck wieder ein Teil des neu gegründeten Herzogtums Bayern und befand sich in späterer Folge unter der Herrschaft der Grafen von Andechs. Im Jahr 1133 errichteten die Grafen von Andechs am linken Innufer einen Markt (heute St. Nikolaus), der durch Graf Berchtold V. von Andechs in den 1170er Jahren über die alte Innbrücke mit dem anderen Innufer verbunden wurde. 1180 erwarben die Andechser vom Stift Wilten durch einen Tauschvertrag auch ein Grundstück am südlichen Innufer. Aus diesem befestigten Markt- und Handelsplatz entstand das erstmals 1187 urkundlich erwähnte und mit dem Marktrecht ausgestattete „Insprucke“. Der lateinische Name Innsbrucks Oeni Pons oder Oenipontum (von oenus Inn und pons Brücke) ist darauf zurückzuführen. Zwischen 1187 und 1205 erhielt der Markt schließlich das Stadtrecht, das Einfluss und Reichtum durch Zolleinnahmen brachte, da der gesamte ostalpine Handelsverkehr über den Brenner nach Italien von nun an seinen Weg durch Innsbruck und über die Innbrücke nahm. 1239 wurde das bestehende Stadtrecht bestätigt und erweitert. Nach dem Tod des letzten Grafen von Andechs, Otto VIII., kam das Gebiet im gleichen Jahr in den Besitz der Grafen von Tirol, die 1286 von Rudolf von Habsburg mit der Herzogswürde ausgestattet wurden.

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Fahrt in das Burgenland - Herbst 2014

 

Mit dem Papa zwei Tage ins Burgenland und nach Ungarn

Anfang Oktober hatte ich noch eine Woche Urlaub. Da es der Wunsch meines Vaters war, noch einmal in die Grenzregion von Österreich, Slowenien und Ungarn zu fahren, haben wir das kurzerhand umgesetzt. Bei strahlend schönem Herbstwetter sind wir aufgebrochen und fuhren über die Brünnautobahn fast quer durch ganz Österreich. In Graz war allerdings der Sonnenschein vorbei und dichter Nebel hüllte die Landschaft ein. Doch je mehr wir uns von der Steiermark Richtung Burgenland bewegten, um so mehr blinselte wieder die Sonne hervor. Unser Hauptziel war der Ort Jennersdorf. Leider ist das Bettenangebot (auch Ruhtagsbedingt) gar nicht so groß an diesem Ort. So machten wir uns zunächst auf Richtung Neuhaus am Klausenbach. Dieser romantische Ort mit Burganlage wäre eine Übernachtung schon wert gewesen, aber das Gästehaus im Ortszentrum hatte ebenfalls Ruhetag. Am Ortsrand, allerdings ganz schön abgelegen, wäre wohl ein Zimmer frei gewesen, aber dann hätten wir am Abend das Auto gebraucht, was wir vermeiden wollten. So ging es über mehrere kleine Orte wieder zurück nach Jennersdorf, wo wir schließlich im Gästhaus Maiz doch noch eine sehr schöne Schlafgelegenheit fanden. Bei bereits hereinbrechender Dunkelheit machten wir uns mit dem Rollstuhl noch auf, um das Zentrum von Jennersdorf zu erkunden. In einem gemütlichen Bar-Cafe ließen wir den Abend ausklingen.

Jennersdorf und das Rasenkreuz von Eisenberg:

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem üppigen Frühstück überrascht. Dann besichtigten wir die schöne Pfarrkirche von Jennersdorf. Anschließend machten wir uns auf nach Eisenberg. Dort besuchten wir den Ort, wo über viele Jahr hinweg, ein Rasenkreuz auf einem Privatgrundstück aufgetaucht ist. Dieses "Wunder" ist kirchlich nicht anerkannt, aber trotzdem finden sich immer wieder Betende an diesem mystischem Ort ein. Das Rasenkreuz war am 14. September 1956 am besten ausgeprägt, aber auch Jahre danach noch deutlich zu erkennen. Heute ist davon nichts mehr zu sehen, so dass sich die offizielle Kirche mit den Erscheinungen und Gebetserhörungen an diesem Ort schwer tut. Aber mein alter Freund Prälat Gruber hätte wohl gesagt: Egal, ob hier Wunder geschehen, der Ort ist allein dadurch schon geheiligt, weil Menschen sich zum Gebet hier vereinen. Danach fuhren wir noch in das Waldstück, wo sich die drei Länder Burgenland, Slowenien und Ungarn treffen.

St. Martin an der Raab:

Bei der Rückfahrt nach Jennersdorf kamen wir noch an St. Martin an der Raab vorbei. Die schöne Kirche war noch mit einem wunderbaren Bodenbild von Erntedank bestückt. Sehr sehenswert ist aber auch die mächtige Buche auf dem Kirchplatz, die zum Verweilen (und Frotografieren) einlädt.

Yak in Ungarn und Rückfahrt über Heiligen Kreuz bei Wien:

Allmählich wurde es Zeit unsere Rückreise anzutreten. Wir fuhren gleich hinter Jennersdorf auf die ungarische Seite. Grenzanlagen gibt es nicht mehr. Von dort fuhren wir in der Grenzregion Richtung Norden, wo uns ein Schild mit dem "Dom von Yak" anzog. Kurzerhand sind wir von der Hauptstraße abgebogen und haben nach kurzer Fahrzeit den kleinen Ort YAK erreicht. Dort steht eine mächtige romanische Kirchenanlage aus dem 12 Jahrhundert. Im Mittelalter gehörte auch noch eine Klosteranlage dazu. Die Kirche selber, aber auch der Garten davor sind sehr sehenswert und zeugen von der alten abendländischen Kultur in dieser Gegend. Der Eintritt von einem Euro ist erschwinglich und dient dem Unterhalt dieses landschaftlich reizvollen spirituellen Kulturgutes.

Dann ging es wieder hinüber nach Burgenland. Nach 30 Kilometern erreichten wir dann auch die Autobahn Richtung Wien. Unterwegs machten wir kurzen Brotzeitstopp, aber der starke Föhnwind zwang uns wieder zum Aufbruch. Kurz vor Wien bei der Abzweigung Baaden bei Wien verließen wir die Autobahn. Eine Umgehungsstraße geleitet uns geschwind um den Ort herum, um dahinter gleich in das Helenental einzubiegen. Von dort windet sich die Straße durch das wildromantische Helenental hinauf in den Wienerwald und Semmering. Im Herzen des Wienerwaldes liegt dann etwa 15 Kilometer vor Wien die mächtige Klosteranlage von Heiligen Kreuz.

Heiligenkreuz liegt im Herzen des Wienerwalds, nur 15 km von Wien entfernt. Die fast 900 Jahre alte Zisterzienserabtei wurde 1133 durch den heiligen Markgrafen Leopold III. aus dem Geschlecht der Babenberger gegründet. Zuvor war Otto, ein Sohn Leopolds, während des Studiums in Frankreich selbst in das Zisterzienserkloster Morimond eingetreten. Heiligenkreuz ist heute weltweit das einzige Zisterzienserkloster, das seit der Gründung ohne Unterbrechung besteht. Nur Stift Rein in der Steiermark ist noch älter. Der Enkel Leopolds III., Herzog Leopold V. schenkte dem Kloster 1188 ein 23,5cm langes Stück des Kreuzesholzes Christi; diese große Kreuzreliquie wird bis heute hoch verehrt. Heiligenkreuz ist auch im 9. Jahrhundert seines Bestehens ein überaus lebendiges Klosters, die Mönchsgemeinschaft besteht aus vielen jungen Mitbrüdern; die über 80 Zisterzienser des Klosters wirken als Pfarrer in der Seelsorge, betreiben seit 1802 eine eigene Philosophisch-Theologische Hochschule für die Priesterausbildung. 1988 gründete Heiligenkreuz im deutschen Ruhrgebiet sogar ein neues Kloster in Bochum, das den Namen "Kloster Stiepel" trägt. Besonders pflegen die Heiligenkreuzer Zisterzienser das lateinische Chorgebet in gregorianischem Choral nach den Normen des 2. Vatikanischen Konzils.

Nach dem Besuch machten wir vor der Autobahnauffahrt noch einen kleinen Einkauf und dann ging es nur mit einem kleinen Stopp an der ASFinAG-Raststätte Viehhauen geradlinig Richtung Heimat. Eine Abendeinkehr gab es dann noch im Müll'ner Bräustüberl in Salzburg.

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Almenwanderungen 2014

 

Drei Almen wurden auch in diesem Jahr bestiegen

Die Daffneralm am Heuberg (1.050m):

Ausgangspunkt ist der Waldparkplatz in der Nähe des "Duftbräu" im Wanderparadies Samerberg. Hier geht es zunächst Richtung Heuberg. Ich wählte dann den Weg Richtung Wagneralm - oben auf der Anhöhe bog ich dann rechts ab Richtung Euzenau. Von dort ging es dann wieder rauf Richtung Heuberg. Nun erreicht man das weitläufige Almengebiet der Daffneralm (Brotzeit und Bier). Zum Abstieg wählte ich den Wanderweg durch den Wald, vorbei an romantischen Scheunen und altem Gerät zurück zum Waldparkplatz.

Die Dandlalm oberhalb des Weitsees bei Ruhpolding (910 m):

In etwa auf der Mitte im Seengebiet Weitsee bei Ruhpolding liegt rechts ein kleiner Wanderparkplatz. Von dort folgt man immer den Schildern "Röthelmoos". Ein vorbildlich sanierter Wanderweg führt bei leichter Steigung entlang eines munteren Bacherls hinauf auf die Hochebene des Röthelmoos. Rechts kann man schon die mächtige Hörndlwand erkennen. Bei der Wegzweigung kann man links zur Langerbauernalm gehen. Ich entschied mich für die Dandlalm die etwa 10 Minuten Richtung Hörndlalm und Hörndlwand geht. Die Biere und Getränke stehen alle schön gekühlt im überlangen Wassertrog des Bergbrunnens. Natürlich lässt man sich dort eine Brotzeit und sogar eine Zigarre schmecken.

Die Dandlbergalm und der Dandlbergrücken (770 - 1.100m):

Ausgangspunkt war für mich der Parkplatz unterhalb von Schilding, ebenfalls im Wanderparadies Samerberg. Von dort geht es nur rund 30 Minuten hinauf zur wunderbar gelegenen Dandlbergalm. Da die Alm von allen Seiten erreichbar ist, kann es an schönen Tagen auch ganz voll sein. An Sonntagen spielt sogar eine zünftige Musi auf der Alm. Vom Biergarten aus hat man einen gigantischen Ausblick auf das Inntal und die dahinter liegenden Bergketten des Wendelstein.

Da ich nach einer Stärkung bei wunderbaren Herbstwetter nicht gleich wieder zum Auto absteigen wollte, nahm ich noch die Route entlang des Dandlbergrückens. Ein gemütlicher Wanderweg, der in etwa immer auf gleicher Höhe verläuft, bis er kurz vor der kleinen Ortschaft Dorfen/Steinkirchen den Wald verlässt. Auf einer kleinen Anhöhe findet sich eine mächtige Buche, die zum Verweilen, Rasten, Lesen und Brotzeitmachen einlädt. Links unten kann man bei schönem Wetter das ganze Voralpenland einsehen und auf der anderen Seite sieht man die Bergketten von Hochries und Kampenwand. Zurück ging es durch den Ort Dorfen wieder hinab ins Tal, wo man nach dem Ort Hundham wieder am Parkplatz ankommt.

Die Wuhrsteinalm am Geigelstein (1.120 m):

Ausgangspunkt ist der Ort Schleching-Ettenhausen und dort der Parkplatz an der Geigelsteinsesselbahn. Man geht den beschilderten Forstweg entlang eines Baches durch einen prächtigen Mischwald. Unterwegs trifft man immer wieder auf die Pfeiler der Geigelsteinbahn, die aber vor ein paar Jahren still gelegt wurde. Nach rund einer Stunde erreicht man das weitläufige Gelände der Wuhrsteinalm. Eigentlich wolle ich noch auf die 1.430 m hohe Wirtsalm gehen, aber an diesem schönen 3. Oktober-Feiertag verließen mich irgenwie die Kräfte, so dass ich oberhalb der Wuhrsteinalm umkehrte und auf einem Felsvorsprung bei herrlichem Ausblick erst einmal Brotzeit machte. Unten im Tal war noch der dichte Herbstnebel auszumachen, der immer wieder versuchte, seine Nebelschwaden bis zur Alm raufzutreiben, aber dank des blauen Himmels und den kräftigen Sonnenstrahlen behielt das schöne Herbstwetter die Oberhand. Dann ging ich den kurzen Hang hinunter zur Alm und stärkte mich noch mit einem kühlen Bierchen und einer genussvollen Zigarillo. Nach dieser gemütlichen Rast ging ich wieder talwärts. An diesem Nachmittag bin ich dann noch in das nahegelegene Unterwössen gefahren, um der Alpensegelflugschule einen Besuch abzustatten. Hier gibt es ein nettes "Fliegerstüberl" mit angrenzendem Biergarten, wo man die Flugaktivitäten bestens beobachten kann. Da ich im grenznahen Gebiet unterwegs war, nutzte ich die letzten Sonnenstrahlen, um noch eine Abstecher nach Tirol und die Stadt Kössen zu machen. Dort kaufte ich noch ein wenig ein - Feiertag war ja nur bei uns! Zurück wählte ich die Route über Reit im Winkel, vorbei an der Chiemgauarena und Ruhpolding Richtung Heimat.

 

 

Kleiner Ausflug zum Schloss Hellbrunn - Salzburg 2014

 

Mit dem Papa mal kurz zum schönen Schloßpark Hellbrunn

Heute war das Wetter nochmals sehr sonnig, was wir gleich zu einem Ausflug nach Salzburg nutzten. Diesesmal ging es zum Schlosspark von Hellbrunn. Wobei Salzburg-Hellbrunn eher mit dem Salzburger Tierpark in Verbindung gebracht wird. Aber das Schloss und insbesondere der Schlosspark hat auch seine Reitze, gerade im Hinblick auf schöne Bilder im Rahmen der Naturfotografie.

Am Nachmittag wollten wir eigentlich die Privatbrauerei "Zum Faßlwirt" in Golling ansteuern. Aber kaum Parkplatzmöglichkeiten und vor allem die Terasse abseits der Sonne hat uns zum Weiterfahren Richtung Mostwastl bewogen. Dort genossen wir im Biergarten noch einen schönen gemütlichen Herbstag.

Das Schloss Hellbrunn in Salzburg:

Das in der Stadt Salzburg befindliche Schloss Hellbrunn ist ein im frühen 17. Jahrhundert angelegtes, manieristisches Lustschloss mit bekannten Wasserspielen im gleichnamigen Landschaftsraum. Gesäumt wird das Schloss von weitläufigen landschaftsarchitektonisch geplanten Parks. Ein Teil des historischen Schlossparkes wird heute vom Salzburger Zoo genutzt. 

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Ausflug ins bayerische Oberland

 

Mit dem Papa zum Kochel- und Walchensee 2014

Allmählich geht der Urlaub für dieses Jahr zu Ende. Aber eines der wenigen Tage, an des sich die Sonne blicken lässt, muss doch noch für einen Ausflug ins Oberland genutzt werden.

Der Kochelsee und das Walchenseekraftwerk:

Das Walchenseekraftwerk ist ein 1924 in Kochel am See in Betrieb genommenes Hochdruck-Speicherkraftwerk in Bayern. Es ist mit einer installierten Leistung von 124 MW bis heute eines der größten seiner Art in Deutschland. Die Idee für das Walchenseekraftwerk wurde um 1900 in München geboren. Man wollte den Höhenunterschied von 200 m zwischen Walchen- und Kochelsee zur Gewinnung elektrischer Energie ausnutzen. Oskar von Miller war der Vordenker und Planer für den Bau des Walchenseekraftwerks. Mit den Bauarbeiten wurde im Dezember 1918 begonnen. Erstmals speiste eine Turbine am 24. Januar 1924 Energie ins Stromnetz ein, die anderen sieben Turbinen folgten in den nächsten Monaten. Die 8 Turbinen decken bis heute den Großteil des Strombedarfs für das Bahnnetz in Bayern.

Der Walchensee:

Der Walchensee ist einer der tiefsten (maximale Tiefe: 190 m) und zugleich mit 16,40 km² auch einer der größten Alpenseen Deutschlands.Die Bezeichnung Walchen kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet ursprünglich „Fremde“. So waren alle romanischen Völker (auch die z. T. romanisierte Bevölkerung der Alpen) südlich von Bayern für die Einheimischen Welsche oder eben Walche. Wir machten uns vom Campingplatz hinter der Ortschaft Walchensee auf, um die Halbinsel Zwergern zu umrunden (Was mit der Querung über den Inselrücken samt Rollstuhl nicht ganz einfach ist).

Kloster Benediktbeuern:

Das Kloster Buron/Benediktbeuern ist sehr wahrscheinlich bereits 725/728 von Karl Martell während zweier Feldzüge nach Bayern als weltlicher Stützpunkt und als Wach- und Kontrollstation vor dem Kesselberg an taktisch günstiger Stelle gegründet worden. Um 739/740 wurde das St. Jakob und St. Benedikt geweihte Kloster als Benediktinerabtei begründet. Erzbischof Bonifatius führte Lantfrid als Benediktinerabt ein und weihte die erste Klosterkirche. Einige Jahre später überbrachte Karl der Große die Reliquie vom rechten Arm des hl. Benedikt. Daraufhin wurde das bisher als „Buron“ bekannte Kloster in „Benedictoburanum“ umbenannt. Die erste Fronleichnamsprozession in Bayern fand in diesem Ort im Jahr 1273 statt.1803 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgelöst. 1930 erwarben die Salesianer Don Boscos die Klosteranlage und renovierten die Gebäude. Rund 50 Ordensleute leben heute dort. Die Klosteranlage beherbergt auch eine Hochschule (nach Schließung der philosophisch theologischen Hochschule zum WS 13/14), die Jugendbildungsstätte Aktionszentrum, das Zentrum für Umwelt und Kultur, den örtlichen Jugendtreff sowie die Don-Bosco-Jugendherberge mit den meisten Übernachtungen in Deutschland pro Jahr. Im Maierhof des Klosters sind außerdem das Trachteninformationszentrum und die Fachberatung für Heimatpflege des Bezirks Oberbayern untergebracht.

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Kleiner Ausflug zum Hintersee

 

Mit dem Papa mal in die Tiefe der Heimat - Hintersee 2014

Noch immer bin ich im Urlaub und das Wetter in diesem August ist sehr "zweifelhaft". So mussten auch an diesem Tag ein paar Aufheiterungen herhalten, um zum Hintersee bei Ramsau zu fahren. Kaum hatten wir den See umrundet, zog sich der Himmel auch schon wieder mit bedrohlich schwarzen Wolken zu.

Der Hintersee bei Ramsau im Berchtesgadener Land:

Der Hintersee zu Füßen der Reiteralpe und des Hochkalters bildete sich vor rund 3500 bis 4000 Jahren, als ein Felssturz aus dem Blaueistal vom Hochkaltermassiv, der eine Fläche von 75 Hektar bedeckt, den am Hirschbichl entspringenden Klausbach staute und gleichzeitig den Zauberwald schuf. Um eine weitere Verlandung durch das mitgeführte Geschiebe zu verhindern, wurde etwa 1900 der Klausbach um den Hintersee bis zu dessen Überlauf, dem Sillersbach, herumgeführt, um schließlich in die Ramsauer Ache zu münden. Dennoch hat der See heute nur noch ein Drittel seiner ursprünglichen Fläche.

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Mit Papa zum Kloster Andechs

 

Hinauf auf den "Heiligen Berg" am Ammersee - 2014

Ein sonninger Ausflugstag im Urlaub:

Bisher war der August meist mit Regentagen ausgestattet, aber an unserem geplanten Ausflugstag nach Andechs strahlte die Sonne am weiß-blauen Bayernhimmel. So besuchten wir das Kloster Andechs und machten anschließend im Bräustüberl eine zünftige Einkehr.

Das Kloster Andechs:

Das Kloster Andechs ist heute ein Priorat der Benediktiner in Andechs in Bayern im Bistum Augsburg. Es ist seit 1850 Wirtschaftsgut der Abtei St. Bonifaz in München. Das Kloster entstand aus der Burg Andechs, dem Stammsitz der Grafen von Andechs, die in direkter Linie 1248 ausstarben. Die von Johann Baptist Zimmermann im Rokokostil ausgestaltete Klosterkirche Andechs war und ist auch heute noch eine bedeutende Wallfahrtskirche. Der „Heilige Berg“ Andechs ist der älteste und, nach Altötting, der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns. Die Klosterschänke ist dank ihrer Küche und ihres Bieres (Andechser) aus der Klosterbrauerei ein Magnet für Touristen und Einheimische.

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Maria Plain an Maria Himmelfahrt

 

Gottesdienst und Ausflug - an Maria Himmelfahrt 2014

Ein schöner Tag:

An diesem sonnigen 15. August bot sich ein Ausflug nach Maria Plain bei Salzburg an. Mit meinem Vater zusammen besuchten wir die Messe um 11.15 Uhr. Da sich die feierliche Festmesse davor etwwas verzögerte, hatte ich noch die Gelegenheit das schöne Panorama zu genießen und ein paar Fotos zu machen.

Das Gnadenbild von Maria Plain:

Die Legende dieses Wallfahrtsortes rankt sich um ein Gnadenbild Mariens mit dem Jesuskind, das jetzt den Hochaltar ziert. Dieses Bild ist während des dreißigjährigen Krieges beim Brand der Stadt Regen (Niederbayern) auf wundersame Weise verschont geblieben.

Geschichtliche Zusammenfassung:
1633           bleibt das Gnadenbild bei einem Brand unversehrt
1652           wird es in der Ursprungskapelle zur Verehrung ausgesetzt
1671-1673   wird die heutige Kirche gebaut
1674           von Erzbischof Max Gandolf von Khuenburg geweiht
1681           wird die Bruderschaft "Maria Trost" errichtet
1686-1692   werden die Kalvarienbergkapellen gebaut
1732           wird das Originalbild in die Kirche übertragen und
1751           durch Erzbischof Andreas Jakob Graf Dietrichstein gekrönt
1824           Maria Plain wird an St. Peter übertragen
1845           wird das 40stündige Gebet eingeführt
1952           wird die Kirche zur "Basilika Minor" erhoben
1959           wird ein neues Geläute geschaffen (a, cis, e, g, h, a)
1973-1974   werden Kirche und Kloster restauriert
1998           wird die neue Orgel von Georg Westenfelder (Luxemburg)
                  gesegnet
2003-2004   wird die Basilika aussen renoviert
2005-2006   wird der Kalvarienberg saniert

Am Nachmittag zum Obertrumer See:

Nach dem Gottesdienst fuhren wir querfeldein nach Obertrum am See. Dort fuhren wir mit dem Rollstuhl den Uferweg entlang. Leider zogen sich die Wolken immer weiter zu, so dass wir nach rund 45 Minuten wieder umkehren mussten. Den Tag ließen wir noch beim "Trumer Bier" (Braugasthof Sigl) im Zentrum von Obertrum ausklingen. Den Heimweg machten wir dann über den Hausberg und Oberndorf, Laufen, Schönram und Teisendorf nach Hause.

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Pfingsten mit Papa in Altötting

 

Veni Sancte Spiritus

Alle Jahre wieder:

Wenn sich die Möglichkeit bietet, besuche ich immer zu Pfingsten den Wallfahrtsort Altötting. In diesem Jahr konnte nach längerer Auszeit auch wieder mein Vater teilnehmen. Wir nahmen einfach den Rollstuhl mit und ab ging es bei schönstem Wetter nach Altötting.

Die große Sternwallfahrt der Legio Mariens:

Es war in diesem Jahr der Pfingstmontag. Hier trafen sich um 12 Uhr mittags die rund 6.000 Sternwallfahrer der Legio Mariens. Ein nicht endender Einzug begleitete uns zur St. Anna Basilika. Wir schoben unseren Rollstuhl einfach mitten in die Menge hinein, so dass wir doch noch einen schönen Platz in der Basilika erhalten konnten. Bereits vor und dann auch während des Gottesdienstes wurden zahlreiche fröhliche moderne geistliche Lieder gesungen und zahlreiche schwenkende Fahnen schmückten das Kirchenbild.

Natürlich auch mit Einkehr:

Nach dem Gottesdienst besuchten wir noch die Schwarze Madonna auf dem Kapellplatz, schauten den zahlreichen Pilgern zu und genossen bei gefühlten 32 Grad noch ein Eis. Dann schoben wir den Rollstuhl zurück bis zum Krankenhaus, wo sich unser  schöner Parkplatz befand. Von dort ging es mit dem Auto nach Marktl. Bei Marktlbahnhof fanden wir eine schöne Restauration mit einem gemütlichen Biergarten. Danach ging es zur gemütlichen Heimfahrt über die B20 und Burghausen.

Das Herz Bayerns und eines der Herzen Europas:

So nannte Papst Benedikt XVI. den Wallfahrtsort Altötting. In der Tat: Seit mehr als 1250 Jahren ist die Stadt geistliches Zentrum Bayerns, seit mehr als 500 Jahren bedeutendster Marienwallfahrtsort Deutschlands. Zudem gehört Altötting zu den "Shrines of Europe", den sechs großen Marienwallfahrsorten Europas. Zahlreiche private und offizielle Anlässe führten Papst Benedikt XVI. in den zurückliegenden Jahrzehnten nach Altötting. Unvergessen bleibt allen Altöttingern, Pilgern und Gästen der Wallfahrtsstadt natürlich der Besuch im September 2006 mit einer eindrucksvollen Festmesse mit zehntausenden Pilgern aus allen Landesteilen.

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Hier geht es zu einem Videoausschnitt vom Gottesdienst (youtube) ...

 

Mit Arbeitskollegen zur Steiner Alm

 

Alm an der Nordseite des Hochstaufen

Ein schöner Tag zum Almwandern:

An der Nordseite des Bad Reichenhaller Hausberges Hochstaufen liegt die Steineralm. In den Sommermonaten ist sie bewirtschaftet und ein beliebtes Ausflugsziel.

Von Piding aus kann man die Steineralm über einen Wanderweg leicht erreichen. Mountainbiker nehmen denselben Weg, der kurz vor Erreichen der Steineralm auch die Kochalm passiert.

Bereits am frühen Morgen des 24. Mai 2014 machten sich meine beiden Arbeitskollegen Hubert-Alois Dallmaier und Stefan Bauer auf den Weg, um mich in meiner Heimat zu einer erneuten Almwanderung zu besuchen. In diesem Frühjahr wählten wir die Steiner Alm am Fuße des Hochstaufen.

Nach erfolgreicher Rückkehr zum Auto in Urwies fuhren wir noch zur gemütlichen Bauernwirtschaft nach Mayerhofen bei Höglwörth, um uns die selbstgemachten Riesentorten schmecken zu lassen. Heimwärts besuchten wir noch die tausend-jährige Linde mit Kapelle in Kleinrückstetten.

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Maria Kirchental März 2014

 

Der Dom vom Pinzgau

Ein Kleinod auf dem Hochtal:

Maria Kirchenthal ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau der Geburt Mariens (8. September) in Sankt Martin bei Lofer, Salzburg. Die Kirche, die 1701 eingeweiht wurde, liegt auf 872 m Höhe in einem Tal, das von Sankt Martin in die Loferer Steinberge führt. Sie ist mit einem Kuratbenefizium ausgestattet.

Die Kirche:

Die Kirche entwarf der Grazer Architekt Johann Bernhard Fischer, der später geadelt wurde und sich dann „von Erlach“ nennen durfte. Vermutlich lieferte er die Pläne um 1693, die Bauarbeiten begannen 1694 und dauerten bis 1701, die Ausgestaltung der Kirche währte aber noch bis zum Jahre 1708. Aber schon im November 1698 waren alle Gewölbe fertig, auch innen und außen verputzt, stukkiert und geweißt worden,  weshalb 1699 der erste Gottesdienst mit Musik zelebriert werden konnte, am 8. September 1701 wurde sie dann vom Seckauer Fürstbischof Rudolf Josef von Thun und Hohenstein (1652–1707) konsekriert. Der Bau beeindruckt von außen durch die doppeltürmige zweigeschossige Ostfassade und erinnert im Innern durch die Weite des Raumes an die Salzburger Collegienkirche.

Maria Kirchenthal besitzt die bedeutendste Sammlung an Votivbildern in Österreich. Weiterhin ist die Kirche ein beliebtes Ausflugsziel für Wallfahrer, aber auch für Wanderer und Bergsteiger, die Maria Kirchenthal als Ausgangspunkt für Touren in den angrenzenden Steinbergen nutzen (z. B. Großes Ochsenhorn, 2511 m). Neben Maria Plain zählt Maria Kirchental zu den beliebtesten Wallfahrtsorten im Salzburgerland. Kaum ein anderer Ort weit und breit kann eine so beeindruckende Einheit von Natur und Kultur, von Geschichte und Gegenwart aufweisen. Seit der Fertigstellung der Kirche pilgern Salzburger, Tiroler, Oberösterreicher und Bayern zu diesem 900 m hoch gelegenen Gnadenort zu Füßen der Loferer Steinberge. "Bergkristall unter den Wallfahrtsorten" hat ihn Alterzbischof Eder nach Abschluss der Renovierungsarbeiten im September 2001 genannt.

Das Gnadenbild:

Das Gnadenbild ist eine gekrönte sitzende Holzstatue der hl. Maria, die mit der Linken ein Zepter hält, mit der Rechten den sitzenden Jesusknaben. Eine Besonderheit ist, dass das Kind mit der linken Hand ein Vögelchen hält, auf das es mit dem rechten Finger zeigt. Das Jesuskind trägt einen Stieglitz, auch Distelfink genannt, der sich vornehmlich vom Samen der Disteln ernährt. Auch Albrecht Dürer, der bekannte Maler des Mittelalters, hat eine Stieglitzmadonna gemalt. Mit dem Zeigefinger der rechten Hand zeigt das Jesuskind so auf den Vogel, als wolle es sagen: "Betrachtet die Vögel des Himmels; sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln nicht in Scheunen. Und doch ernährt sie euer himmlischer Vater. Wie viel mehr seid ihr wert als alle Vögel zusammen". Das Gnadenbild wurde vermutlich nach 1400 von einem unbekannten Künstler der Spätgotik für die Pfarrkirche von St. Martin geschaffen. Bei der Barockisierung dieser wurde die Statue aus der Kirche entfernt, worauf ein Bauer namens Rupert Schmuck die Statue im Jahr 1689 in das abgelegene Hochtal brachte. Er gab ihm einen Platz in einer Waldkapelle, zu der sehr bald und spontan eine Wallfahrt einsetzte. Auf den Köpfen tragen Maria und Jesus jeweils eine vergoldete Krone: diese hat angeblich der Salzburger Erzbischof am 13. Oktober 1691 eigenhändig auf deren Häupter gesetzt.

Beeindruckt von den vielen Gebetserhörungen, die zu dieser Zeit bereits von einer großen Zahl von Votivtafeln bezeugt wurden, entschloss sich der damalige Fürsterzbischof Johann Graf von Thun eine Wallfahrtskirche zu bauen. Die Planung der Kirche übertrug er dem kaiserlichen Hofarchitekten Fischer von Erlach. Unter der Leitung des Baumeisters Stefan Millinger, geboren in St. Martin, haben einheimische Handwerker und Hilfskräfte in nur sieben Jahren, von 1694 bis 1701, den „Pinzgauer Dom“ fertiggestellt.

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Mit Stephan, Andrea, Lukas und Leander in Nürnberg - November 2013

 

Ein Ausflug in die alte Kaiserstadt Nürnberg und zum Grundig-Stadion mit Fußball-Bundesliga

1. FC Nürnberg gegen VfL Wolfsburg (Ergebnis 1 : 1)

Die Idee:

Eigentlich war die Idee zu diesem Nürnbergausflug mit Besuch des Fußballstadions schon von vielen Jahren bei einem Ausflug zum Fischkarre geboren worden. Aber wie es halt so kommt, der Ausflug wurde verschoben und verschoben und verschoben. Doch im November 2013 bot sich die Gelegenheit sich einem Busausflug des FC Hörgersdorf nach Nürnberg anzuschließen, schließlich gab es die Bundesligakarten hier zum vergünstigten Preis von 8 Euro. Was will man mehr. So fuhr ich am Vorabend zunächst mit dem Fahrrad ganz umweltfreundlich zum Bahnhof nach Teisendorf, um von dort mit dem Zug über München nach Dorfen zu gelangen, wo mich mein Arbeitskollege Stephan abgeholt hat. Bei ihm zu Hause gab es, wie immer, ein phänomenales Abendessen - zubereitet von seiner lieben Frau Andrea. Am nächsten Morgen ging es dann nach Hörgersdorf, wo der Bus sich allmählich füllte. Auf der Hinfahrt durfte natürlich eine schöne Würstlbrotzeit nicht fehlen. Gegen 11 Uhr sind sind wir dann in der Frankenmetropole angekommen. Von der Burg aus ging es dann Richtung Altstadt.

Nürnberg mit der alten Kaiserburg:

Wann die Stadt gegründet wurde, ist nicht überliefert, es könnte zwischen 1000 und 1040 im Zuge der Sicherung des Grenzgebietes zwischen Sachsen, Bayern, Ostfranken und Böhmen am Schnittpunkt wichtiger Straßen gewesen sein. Es lassen sich heute mehrere frühe Siedlungszentren ausmachen. Dazu gehören vermutlich zwei Königshöfe um St. Egidien und St. Jakob sowie das Areal zwischen Sebalduskirche und Burg. Die Siedlung hatte jedenfalls von Anfang an Marktrecht. Die Stadt wurde 1050 als nuorenberc in der so genannten Sigena-Urkunde von Kaiser Heinrich III. erstmals erwähnt. Als kaiserlicher Stützpunkt war die Nürnberger Burg (Kaiserburg) bald bedeutsam für das Reich. 1065 bildet Heinrich IV. aus dem Reichsgut Nürnberg und Umland einen eigenen Hochgerichts- und Verwaltungsbezirk. Konrad III. verlieh die neu errichtete Burggrafschaft mit Gericht und Verwaltung an die Edelfreien von Raabs (aus Niederösterreich), 1190/91 wurde sie von Heinrich von Zollern übernommen. Mit dem Großen Freiheitsbrief machte Kaiser Friedrich II. Nürnberg 1219 zur Freien Reichsstadt.

Das Grundig-Stadion - Heimat des 1. FC Nürnberg:

Das Grundig Stadion (ursprünglich Städtisches Stadion; von 1945 bis 1961 Victory-Stadium; von 1961 bis 1991 wieder Städtisches Stadion, von 1991 bis 2006 Frankenstadion; von 2006 bis 30. Juni 2012 easyCredit-Stadion; seit 14. Februar 2013 Grundig Stadion) in Nürnberg ist ein Sportstadion, das für Fußballspiele und für Leichtathletikveranstaltungen geeignet ist. Das Stadion wurde von 1925 bis 1928 nach Plänen von Otto Ernst Schweizer erbaut und gehört mit 50.000 Plätzen zu den größten Fußballstadien Deutschlands. Das Stadion ist Heimstadion des 1. FC Nürnberg. Das Stadion liegt auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.

Nach Besichtigung von Burg und Altstadt mit der schönen Marienkirche am Rande des berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt schlenderten wir die Königsstraße hinauf Richtung St. Lorenzkirche. Auch diese haben wir noch gemütlich angeschaut bis wir uns über den alten Handwerkermarkt Richtung Hauptbahnhof aufmachten. Dort (etwas hektisch) noch eine S-Bahnkarte gekauft und dann raus zum Stadion gefahren. Mit vielen tausend Fans ging es dann ab ins Fußballfeeling. Wie bereits im Vorfeld geahnt und erzählt, muss man mit dem 1. FC Nürnberg so richtig leiden, so auch bei diesem Spiel. Bis in die letzten zehn Minuten hinein dominierten die Gäste vom VfL Wolfsburg mit einem Treffer. Erst in den letzten Minuten kam die große Erleichterung und die Clubberer schafften noch den ersehnten Ausgleich. Somit konnten sie zumindest vom letzten auf den vorletzten Tabellenplatz vorrücken. Nach dem Spiel ging es gleich ab in den Bus und ab Richtung Heimat.

 

Mit Arbeitskollegen auf dem Schmugglerpfad 2013

 

Etwas Nebelig und doch eine schöne Herbsttour

Drei Arbeitskollegen und ich an der Tiroler Ache bis Klobenstein:

Anfang Oktober fuhren schon zeitig in der Früh meine Kollegen Stefan Bauer, Hubert-Alois Dallmeier und Helmut Zehetmaier in Richtung Berchtesgadener Land, um mit mir gemeinsam auf den früheren Schmugglerwegen zwischen Bayern und Tirol zu wandern. Ausgangspunkt war die Geigelsteinbahn bei Schleching und das Ziel wäre eigentlich Klobenstein in Tirol gewesen. Wir haben das Ziel natürlich erreicht, aber erst später mit dem Auto. Denn leider hat das Hochwasser im Frühjahr die Hängebrücke in Klobenstein zerstört, so dass wir nur bis dorthin gelangen konnten. Aber bei einer zünftigen Brotzeit direkt am Ufer der Tiroler Ache war dieses Problem schnell vergessen. Vom Ausgangspunkt war es ja nicht weit und wir konnten mit dem Auto den Wallfahrtskort erreichen und danach im urigen Wirtshaus noch Rast machen.

Wegbeschreibung:

Vom Wanderparkplatz der Geigelsteinsesselbahnin Ettenhausen, am besten parkt man vor dem ersten Parkautomaten, Tagesgebühr 2 €. Denn von hier folgen wir dem Schmugglerweg Nr.29 der bald links abzweigt erst am Walrand entlang, dann über eine Wiese führt unser Weg bis zu einm Fahrweg dem wir nun rechts folgen. Immer leicht aufwärts durch den schattigen Mischwald Richtung Klobenstein Kössen, am Ende des breiten Weges führt ein Pfad rechts aufwärts vorbei am Schild "Republik Österreich Landesgrenze" und einer Infotafel des "Grenzenlos Wanderweges Bayern Tirol". Von hier können wir einen ersten Blick auf die Wallfahrtskirche "Maria Klobenstein" werfen, auch laden zwei Bänke zu einer kurzen Rast ein. Weiter geht es nun abwärts über einen verwurzelten Pfad teilweise rutschig bis der Weg wieder links abzweigt hier folgen wir der Beschilderung "Klobenstein Hängebrücke" abwärts zur Tiroler Achen. Unten angekommen geht es auf der Hängebrücke über die eindrucksvolle Schlucht der Tiroler Achen - die Entenlochklamm (was wir wegen dem Hochwasserschade nicht machen konnten). Drüben angekommen geht es erst ein stück aufwärts befor wir einem alten Brauch folgend zuerst die Wallfahrtskirche Maria Klobenstein besuchen. Danach können wir uns in dem knapp darunter ligenden Gasthaus Klobenstein für den Rückweg stärken.

Wallfahrtskirche Klobenstein:

Die Wallfahrtskirche Maria Klobenstein - im Volksmund auch als "Klobnstoa" genannt - liegt nördlich der Gemeinde Kössen, kurz vor der Grenze zu Bayern. Der Abstieg von der Strasse aus ist in wenigen Minuten zu bewältigen. In der grossen Wallfahrtskirche, welche aus 2 miteinander verbunden Kapellen besteht, ist der Altar mit der "Schwarzen Madonna" zu finden. Unterhalb davon liegt noch eine kleine Lourdes-Kapelle, in welcher das als heilig geltende Quellwasser in einen kleinen Brunnen plätschert und auf Wunsch hier auch entnommen werden kann. Direkt daneben findet sich der Namensgeber - der Klobenstein. Wahrscheinlich liegt dem Ursprung der Verehrung dieses Ortes ein keltisches Heiligtum zugrunde. Den sogenannten "Durschlupfsteinen" werden mehrere Fähigkeiten nachgesagt - zum Beispiel soll es der Fruchtbarkeit dienlich sein hindurchzuwandern oder er mache "gehörnte" Ehemänner auf ihr Schicksal aufmerksam indem diesen nach Durschlupfen oder -gehen Hörner wachsen.

Zur Entstehung des Klobensteins erzählt die Legende von einer Frau, welche beim Durchwandern des Tales von einer Mure überrascht wurde und als sie verzweifelt zur Mutter Gottes betete, soll sich der Stein gespalten und sie so vor dem Tode bewahrt haben. Wenige Meter unterhalb des Wallfahrtsortes Maria Klobenstein, in der einstigen Einsiedelei - befindet sich ein uriges Gasthaus mit einem sehr originellen Gastgarten. Vom Gasthaus führt der Weg zur Tiroler Ache, welche auf einer Hängebrücke überquert werden kann. Am Ende der Hängebrücke beginnt dann der "Schmugglerpfad".

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Almwanderung zur Zwieselalm - September 2013

 

Zum Abschluss des Sommerurlaubes ging es hoch hinaus

Eine schöne Almtour hoch über Bad Reichenhall:

Die Zwieselalm (auch Zwieselhaus genannt) ist eine privat geführte Schutzhütte in 1.386 m Höhe oberhalb von Bad Reichenhall. Sie befindet sich in den Chiemgauer Alpen unterhalb des Zwiesel im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Die Zwieselalm ist ein leicht erreichbares, beliebtes Ausflugsziel und bietet einen großartigen Ausblick über die Berchtesgadener Alpen sowie in das Talbecken von Bad Reichenhall.

Das Schutzhaus ist nur in den Sommermonaten bewirtschaftet und bietet Übernachtungs- möglichkeiten für bis zu 60 Personen im nebenan stehenden Kaiser-Wilhelm-Haus. Für Tagesgäste ist die Zwieselalm eine willkommene Raststation, während sie für Bergsteiger ein bedeutender Stützpunkt auf dem hier vorbei führenden Weitwanderweg Königssee-Bodensee, dem Maximiliansweg ist.

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Mariazell - September 2013

 

Eine Wallfahrt zur Magna Mater Austriae

Nach 6 Jahren wieder in Mariazell:

Bereits sieben Jahre sind vergangen, dass ich das letzte Mal diesen außergewöhnlichen Wallfahrtsort im Herzen Österreichs besucht habe. Im Urlaub 2013 war es dann so weit und ich machte mich an die 5-stündige Anreise ausschließlich über Landstraßen quer durch das Bundesland Salzburg und die Steiermark nach Mariazell. Belohnt wurde die Fahrt durch ein herrliches Wetter mit tiefblauem Himmel und schönen weißen Wolken. Der Herrgott wollte mir wohl an diesem Tag ganz besonders die Schönheit seiner Schöpfung vor Augen führen.

Allgemeines:

Mariazell ist eine Stadt in der nördlichen Obersteiermark nahe der niederösterreichischen Grenze mit 1463 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013). Mariazell ist durch die Gnadenstatue Magna Mater Austriae in der Basilika Mariä Geburt mit Abstand der wichtigste Wallfahrtsort Österreichs und darüber hinaus auch für viele Katholiken in den östlichen Nachbarländern von Bedeutung. Auch Wintersport wird in Mariazell betrieben.

Geschichtliches:

1157 kam der Mönch Magnus mit seiner aus Lindenholz geschnitzten Marienstatue in das Zellertal und errichtete um die auf einen Baumstrunk stehende Statue die erste Kapelle, um die der spätere Ort heranwuchs. Diese hatte der Legende nach zuvor einen Felsen geteilt, der den Weg versperrte. Aus ‚Maria in der Zelle‘ entstand der Name Mariazell. 1344 wurde der Ort zum Markt erhoben. 1340-1380 wurden an der Kirche Umbauten im gotischen Stil vorgenommen. 1644 wurde die Barockisierung der Kirche durch Abt Benedikt Pierin eingeleitet und mit den Arbeiten Baumeister Sciassia beauftragt. Nach seinem Tode wurden die Bauarbeiten von verschiedenen Baumeistern fortgesetzt und 1780 abgeschlossen. 1742 erteilte die Kaiserin Maria Theresia dem Abt Eugen Inzaghi die Privilegien zum Erzabbau in Gollrad und Aschbach, sowie für den Bau und Betrieb eines Mariazeller Eisengusswerkes. 1786 hob Kaiser Joseph II. im Rahmen seiner Klosteraufhebungen auch das Stift St. Lambrecht auf, wovon auch Mariazell betroffen war. Die Wallfahrten wurden erschwert und später gänzlich untersagt. 1798 verwüstete neuerlich ein Großbrand den Ort, wobei vornehmlich die Wiener Straße betroffen war. 1805 kam es in der Schlacht bei Mariazell zu Kampfhandlungen mit den französischen Truppen unter Napoleon. 1816 wurde zu einem regelrechten Hungerjahr. Erzherzog Johann ließ die Kartoffel einführen und Armenäcker in der Gegend zur Bekämpfung des Hungers anlegen. 1827 kam es in der Allerseelennacht zum größten Brand, der fast den gesamten Ort einäscherte und bei dem die Kirche schwere Brandschäden erlitt. 1828-1832 konnte der Ort unter großen Mühen und Opfern wieder aufgebaut werden. 1892 wurde im stillgelegten Bohrwerk des Eisenwerkes ein Elektrizitätswerk aufgebaut und in den folgenden Jahren Mariazell erstmals mit elektrischem Strom versorgt. 1896 erfolgte der Bau der ersten allgemeinen Wasserleitung. 1907 wurde die im Jahr zuvor fertiggestellte Mariazellerbahn dem öffentlichen Verkehr übergeben. 1911 wurde die Mariazellerbahn elektrifiziert. 1928 wurde als eine der ersten Seilbahnen in Österreich eine Gondelbahn auf die Bürgeralpe gebaut. Im gleichen Jahr wurde die allgemeine Wasserleitung um die „Student-Quelle“ erweitert. 1948 wurde Mariazell zur Stadt erhoben. Eine generelle Kirchensanierung erfolgte 1955-1957. In diesen Jahren wurden auch die Ortsumfahrung und ein neues Postamt gebaut. 1983 besuchte Papst Johannes Paul II. Mariazell. Der Papstaltar wurde am Hauptplatz aufgebaut. Im Zuge dieses Großereignisses wurden in der gesamten Stadt umfassende Fassadenrenovierungen vorgenommen, der Hauptplatz neu gestaltet und Parkplätze geschaffen. 1990 fand eine Dank- und Freiheitswallfahrt der ehemaligen Ostblockländer mit 25.000 Teilnehmern statt. 1992 erfolgte die Übergabe der Wallfahrtsseelsorge von den Benediktinern aus Kremsmünster in die Obhut des Gründerstiftes und Mutterklosters St. Lambrecht. 2004: Mitteleuropäischer Katholikentag - Wallfahrt der Völker nach Mariazell mit über 100.000 Besuchern. Am 8. September 2007 besuchte Papst Benedikt XVI. Mariazell, um anlässlich des 850-Jahr-Jubiläums der Basilika einen Gottesdienst (Vesper) zu feiern.

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Altötting zu Pfingsten 2013

 

Dem Heiligen Geist auf der Spur

Alle Jahre wieder:

Wenn sich die Möglichkeit bietet, besuche ich immer zu Pfingsten den Wallfahrtsort Altötting. Das besondere in diesem Jahr war, dass der Hauptgottesdienst nicht in der Basilika St. Anna stattfand, da diese seit dem Vorjahr renoviert wird. Man hat dafür im Klostergarten nebenan ein Gottesdienstzelt aufgestellt, das bis zu 2.000 Leute aufnehmen kann. Die Pfingstliturgie mit Orchestermesse und Chor war darin aber genauso festlich wie immer.

Danach besuchte ich noch das Gnadenbild und machte einen Abstecher in die Stiftskirche. Dann lies ich den gesegneten Ort noch auf mich wirken, machte ein paar Fotos und ging bis zum Jerusalem-Panorama. In einem Cafe kaufte ich mir eine kleine Stärkung, bevor es wieder nach Hause ging.

Das Herz Bayerns und eines der Herzen Europas:

So nannte Papst Benedikt XVI. den Wallfahrtsort Altötting. In der Tat: Seit mehr als 1250 Jahren ist die Stadt geistliches Zentrum Bayerns, seit mehr als 500 Jahren bedeutendster Marienwallfahrtsort Deutschlands. Zudem gehört Altötting zu den "Shrines of Europe", den sechs großen Marienwallfahrsorten Europas. Zahlreiche private und offizielle Anlässe führten Papst Benedikt XVI. in den zurückliegenden Jahrzehnten nach Altötting. Unvergessen bleibt allen Altöttingern, Pilgern und Gästen der Wallfahrtsstadt natürlich der Besuch im September 2006 mit einer eindrucksvollen Festmesse mit zehntausenden Pilgern aus allen Landesteilen.

Die "Schwarze Madonna":

Der Grund für die weltweite Bekanntheit Altöttings als Marienwallfahrtsort liegt in einer Begebenheit aus dem 15. Jahrhundert. Im Jahr 1489 soll sich dort folgendes Wunder ereignet haben: Ein dreijähriger Knabe war in den Mörnbach gefallen, von der Strömung mitgetragen worden und wurde für ertrunken gehalten. Die verzweifelte Mutter brachte das leblose Kind nach seiner Bergung in die der Muttergottes geweihte Kapelle und legte es auf den Altar. Dort begann sie mit anderen Gläubigen für die Rettung ihres Kindes zu beten. Nach kurzer Zeit kehrte das Leben in den Körper des scheinbar toten Kindes zurück. Die Legende besagt, dass der gerettete Knabe später zum Priester geweiht wurde. Um 1330 kam das in Burgund oder am Oberrhein entstandene, aus Lindenholz geschnitzte, hohe frühgotische Bild einer stehenden Muttergottes mit dem Kind nach Altötting. Vom Volksmund wird sie „die schwarze Maria von Ötting“ genannt. Heutzutage ist auch die Bezeichnung „Schwarze Madonna“ in Gebrauch gekommen, was auf die Verbreitung deutschsprachiger Versionen des Liedes zur schwarzen Madonna von Tschenstochau zurückzuführen sein dürfte. Es verbreitete sich der Brauch, zur Gnadenkapelle zu pilgern und die Schwarze Madonna von Altötting um Hilfe zu bitten. Unzählige Votivtafeln, die an den Außenwänden und im Inneren der Kapelle zu finden sind, wurden aus Dankbarkeit für die von Maria gewährten Wunder angebracht. Im Umgang befinden sich heute über 2.000 Votivbilder.

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Schönramer Filz - Mai 2013

 

4. Mai - Vatertag: Mit meinem Dad zusammen im Moor

Geschichte:

Vor rund 10.000 Jahren war das Alpenvorland mit mächtigen Gletschern bedeckt. Nach ihrem Abschmelzen durch Klimaerwärmung entstand eine reizvolle Moränenlandschaft mit sanften Hügelketten, Seen und Mooren. Ein charakteristisches Beispiel für diese eiszeitlich geprägte Landschaft ist der Schönramer Filz, eines der größten Hochmoore Südostbayerns. Das Gebiet umfaßt rund 500 Hektar und wird von der Straße Schöram - Laufen in zwei nahezu gleich große Teile getrennt. Unser Wanderweg liegt nordwestlich dieser Ortsverbindungsstraße im sogenannten "Äußeren Fillz". Hier sind die Torfschichten z.T. über 6 Meter mächtig. An einigen Stellen ragen kleine flachgezogene Berge wie Inseln aus dem Moorkörper heraus. Diese Rücken bezeichnet man als "Drumlins". Sie sind während der letzten Eiszeit vom Gletscher hier zurückgelassen worden. Im Zentrum des Wandergebietes liegt der Große "Moorsee". Er wurde 1970 in einer ehemaligen Torfabbaugrube künstlich angelegt.

Nutzung:

Bis 1803 gehörte das Schönramer Filz zum Fürstbistum Salzburg, erst dann ging die Fläche in den Besitz des Königreichs Bayern über. Die Beweidung und Streunutzung erfolgt durch die umliegenden Orte. Die ersten urkundlichen Bestandsnachweise gehen auf 1837 zurück, als der größte Teil des Moores noch waldfrei war.

1850 beginnt die systematische Kultivierung in Form von Entwässerung und Aufforstung.
1905 wird die forstliche Nutzung forciert, dazu werden 30 km neue Entwässerungsgräben angelegt, Dünger eingesetzt und der Torfbau gefördert.
1920 verpflichtet das Gesetz über Torfwirtschaft Mooreigentümer, bei Androhung der Enteignung, zur Moorkultivierung. Vor allem der maschinelle Torfabbau durch die Landestorfwerke fügt dem ehemaligen Hochmoor tiefe Wunden zu. Unterstütz von einer Torfeisenbahn wird jetzt Torfabbau im großem Stil betrieben. Daneben sind von 1933-1951 rund 2.000 Torfstecher tätig, um Brenntorf aus dem Filz zu gewinnen. Erst durch die Verwendung von Heizöl geht die Nachfrage nach Brenntorf zurück.
1982 stellt das Bayerische Naturschutzgesetz Moore unter Schutz. Gleichzeitig erlässt die Bayerische Staatsforstverwaltung neue Richtlinien zur Behandlung ökologisch besonders wertvoller Waldbiotope.
1988 beschließt der Bayerische Landtag, den Torfabbau auf staatseigenen Flächen zu beenden.
1990 wird für das Schönramer Filz ein Pflege- und Renaturierungsplan entwickelt. Nur an wenigen Stellen wird heute noch im Handstichverfahren Brenntorf gewonnen.

Beschreibung:

Vom Parkplatz führt der Weg nach rechts auf der Trasse der ehemaligen Torfeisenbahn (Bockerlbahn) vorbei an mehreren ehemaligen Handtorfstichen zur Tafel 2 über die Rückführung eines gestörten Ökosystems. Das große Luftbild aus dem Jahre 1977 zeigt wie stark der frühere Torfabbau im Filz den ehemals waldfreien Teil zurückgedrängt hat. Weiter auf der Strecke der alten Torfeisenbahn geht es schön schattig durch den Wald. Bald kommt auf der linken Seite wieder eine Rastbank hier kann man in die Heide hinein gehen. Genau gegenüber rechts führt der Holzschnitzelweg zur Infotafel „Latschen Filz“. Hier sieht man einen weitgehend intakten Rest des ehemals über 500 ha großen Hochmoores. Die Bergkiefer im Volksmund Latsche genannt kommt mit diesem kargen Standort sehrgut zurecht, ebenso die Birke. In den nassen Senken wachsen die Torfmoose wieder. Heidekraut besiedelt die trockenen Bereiche des Hochmoors. An feuchten Flächen zieht sich die Heide auf kleinere Erhebungen zurück, die man dann Bulden nennt. Nun zweigt vom großen breiten Weg links ein Pfad ab, durch jüngere Moorwälder wird ein Bohlenweg erreicht, der geradeaus durch das Hochmoor leitet. Hier erhalten wir einen Eindruck von der Größe und dem ursprünglichen Landschaftscharakter des Moores. Auf dieser Fläche werden alle 5 - 10 Jahre, die Birken und Kiefern entfernt. Der Markierung Rundweg nach links folgen auf breitem Wanderweg zum Moorsee mit zahlreichen Rastbänken. Rechterhand kommt dann ein Platz zum Handtorfstich. Beim Handtorfstich entsteht vorübergehend einen wertvolles Mosaik unterschiedlicher Lebensräume. In den Wasser gefüllten Gruben leben verschiedene Wasserinsekten, Libellenlarven und Amphibien. In den abgebauten Flächen wachsen jedoch allmählich mit Kiefern, Birken und Fichten zu. Um das Moorwachstum wieder in Gang zu bringen wird nach Beendigung des Handtorfstich der Wasserspiegel angehoben und der vorhandenen Baumbestand entfernt. Kurz danach eine Infotafel zum Barackenlager. Im Schönramer Filz stand einst auch in den Jahren 1935- 1936 eines der vielen Reichs-Arbeitsdienstlager in Deutschland. Ab 1947 war es dann Werkslager der Torfveredlungswerke GmbH München. Für das Werkslager wurden 180 Heimatvertriebene ehemalige Bergarbeiter aus Schlesien und dem Sudetenland mit ihren Familien als Arbeiter angeworben. Noch wenige Meter zum Parkplatz zurück.

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Reha-Besuch bei Isidor Wegmann in Passau - Kellberg im Februar 2013

 

Metzger-Maier-Stammtisch besucht Isi Wegmann

Marlies und Max Maier (Metzgereibesitzer in Taufkirchen), Josef Schmid (Vorstand der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen), Fritz Liebl (stolzer Eisenwarenhändler in Taufkirchen) und Gerhard Helminger besuchten sozusagen als Abordnung des "Metzgerei-Maier-Mittagsstammtisches" am Sonntag, 24. Februar 2013, den Stammtischkollegen und Marketingleiter der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen Isidor Wegmann bei seiner Reha in Kellberg bei Passau.

Durch die "zügige" Fahrweise von Chaffeur Fritz Liebl (fährt die Marke mit dem Stern vorne drauf) kamen wir auf der B388 bereits nach gut 1,5 Stunden in der schönen Stadt Passau an. Durch die gekonnte menschliche Navigation des Gerhard Helminger wurde sofort ein zentrumsnaher und zudem kostenloser Parkplatz angesteuert. Zunächst führte die Truppe ein kleiner Spaziergang durch die Fußgängerzone, um dann rechts Richtung Domberg abzubiegen. Pünktlich gegen 12 Uhr Mittags haben wir dann den Passauer Dom betreten. Wir kamen sogar noch in den Genuss der späten Sonntagsmesse. Anschließend gingen wir noch den steilen Weg zur Donau hinab (Fritz Liebl hat sich kurzzeitig geweigert, im Hinblick darauf, dass dieser Weg später auch wieder nach oben führt). Aber dennoch hat sich der Weg gelohnt. Im Hafen sahen wir die Donauschiffe liegen und hatten einen schönen Blick auf die Veste Oberhaus. Dann kam allmählich der Hunger und im königlich bayerischen Ludwigsrestaurant machten wir Einkehr, um die dortigen Schnitzelvarianten zu verköstigen.

Nun ging es hurtig zurück auf den Domberg (auch Fitz Liebl hat die Steigung problemlos überlebt) und über die Altstadt zurück zum Auto. Über die Donaubrücke fuhren wir auf die andere Uferseite, weiter über die Ilz an der Donau entlang. Nach ein paar Kilometern ging es bereits links hinauf Richtung Kellberg. Nachdem wir eine kleine "Stadtrundfahrt" durch Kellberg (und rundherum) gemacht hatten, fanden wir schließlich den Weg zur Reha-Klinik von Prof. Dr. Schedel.

Punktgenau zum vereinbarten Zeitpunkt um 14.30 Uhr trafen wir in der Cafeteria dort ein. Der Vorgängerbesuch aus der Nachbarschaft von Isi Wegmann war gerade am Aufstehen, so dass wir die Plätze am Tisch gleich einnehmen konnten. Der Ober "Andreas" hat sich schon gewundert, welche Persönlichkeit Isi sein müsse, dass nach 5 Besuchern schon die nächsten 5 Prsonen an den Tisch drängen. Auf jeden Fall hat sich Isi sehr gefreut und bei Kaffee, Kuchen und auch anderen "medizinischen" Getränken war der Nachmittag sehr kurzlebig. Isi zeigte uns anschließend noch die tollen und umfangreichen Einrichtungen der Klinik. Auch sein Zimmer stellte er uns kurz vor. Leider war dann auch wieder Zeit, Abschied zu nehmen.

Es ging zurück vom Parkplatz des Wirtshauses "Zum Grüßgott" aus wieder Richtung Donau, vorbei an der großen Fabrik ZF (Zahnradfabrik Friedrichshafen) mit einen letzten, winterlichen Blick auf die Silhouette von Passau. Gekonnt lotzte uns Gerhard Helminger wieder quer durch die Stadt. Dieses Mal fuhren wir auf die Autobahn Richtung Linz, um diese kurz vor der Staatsgrenze wieder zu verlassen. Bei der Heimfahrt wählten wir dann die B12. Kurzerhand haben wir uns dann noch zu einer Einkehr in die Dorfwirtschaft von Stammham entschlossen. Dies war eine große Überraschung für das Wirtsehepaar Wittl. Schließlich waren die zwei über 24 Jahr zuvor in Taufkirchen als Gastwirte tätig. Dies war ein schöner Abschluss des Tages.

Bei der Heimfahrt bekamen wir von Josef Schmid noch ein paar geographische Randnotizen über das Schwindegger und Buchbacher Hinterland. So wählten wir die Strecke über Edmühle und Walkersaich, um noch ganz kurz dem VR-Bank Kollegen Thomas Keller einen Besuch bei seinem neu gebauten Domizil abzustatten, seineszeichen ebenfalls Mitglied des berühmten Metzger-Maier-Mittagsstammtisches. Zu guter Letzt führte uns der Weg noch nach Steeg bei Buchbach, genauer gesagt in die Mandlstraße, um auch noch einen Außenblick auf das Haus von Josef Schmid selber zu werfen. Dann ging es aber endgültig nach Hause. Es war ein gelungener Ausflug. 

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Almenwanderungen im Ausgust 2012

 

Der Berg ruft auch in diesem Jahr

In diesem Sommer habe ich wieder zwei herrliche Almenwanderungen unternommen.

Brandlbergalm (1.225 m)

Anfahrt Aschau Richtung Sachrang, Parkplatz Innerwald an der Straße rechts (ungefähr 2 KM vor Sachrang). Gehzeit zur Alm 1 Stunde 30 Minuten.

Es ist der Wanderweg Nr. 8 und ich folge der Beschilderung „Brandlberg“. Achtung, nicht links Richtung Spitzstein, sondern rechts dem grünen Schild Nr. 8 folgend. Später dann links halten auf dem guten, erst vor kurzem vorbildlich hergerichteter Weg, der schattig im Wald bergauf führt, meist am Bach entlang.

So kommt man nach ca. 1 Stunde und 30 Minuten an den Waldrand, man überwindet ein Viehgatter, und schon ist man auf dem Almgelände mit prächtiger Bergkulisse. Nach nur mehr kurzem Marsch sehe ich auch schon die kleine Brandlbergalm; sie ist nett anzuschauen, eine Alm mit viel Vieh und einem Besitzer, der alles sauber beinand hat. Da die Alm nicht bewirtschaftet ist, darf ich mich dennoch nach kurzer Rückfrage vor der Alm auf den einladenden Bänken und Tischen niederlassen, mich ausruhen und mir die mitgebrachte Brotzeit schmecken lassen. Ein Bierchen oder eine Radler kann man trotzdem vom Besitzer der Alm erhalten.

Ich genieße die Ruhe und die herrliche Aussicht auf Geigelstein, Breitenstein, Weitlahner. Anschließend mache ich rund um die Alm noch ein paar Fotos. Ab hier würde der Weg Nr. 8 zum Brandlberg und zum Spitzstein weiterführen, ein empfehlenswerter Rundweg von etwa 3 Stunden Dauer – dies ist aber etwas für eine Tagestour. Zurück geht es den selben Weg runter Richtung Innerwald zum Parkplatz.

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Chiemhauseralm (1.052 m)

Anfahrt Richtung Schleching. Vor der ehemaligen Grenze steht links das Schild zur Streichenkirche. Diese Straße hinauffahren bis kurz vor der Streichenkirche. Links kommen zwei Wanderparkplätze. Davon den zweiten nehmen, also den oberen.

Ab Parkplatz geht man noch kurz auf der Forststraße, dann biegt aber bereis links der beschilderte Weg Nr. 92 "Chiemhauser Alm und Taubensee" ab. Nach kurzer Zeit geht es nochmals links auf dem Wanderweg. Schon bald geht es über ein offenes Almengelände mit nur mäßiger Steigung. Man geht an der Peterer Alm vorbei und erreicht dann die Forststraße auf der es rechts weitergeht. Nach ein paar Wegschleifen im Wald tut sich wieder offenes Almengelände auf. Vorbei geht es an der Donaueralm noch ein paar Biegungen und schon ist die Chiemhauser Alm in Sicht. Mächtige Eschen beschatten das Anwesen. Neben zahlreichen Weidevieh gibt es auch noch ein paar Enten und Hasen zu bestaunen. Liebevolle Blumenanordnungen verschönern den Platz vor der Alm zusätzlich. Ein kalter Brunnen bringt die nötige Erfrischung und überhaupt lädt die liebevolle Gestaltung der Alm zu zahlreichen Fotos ein.

Die Bäuerin ist sehr aufmerksam und bringt gleich die Getränke. Egal ob frische Buttermilch oder Bier und Radler. Für den Hunger gibt es Kas-, Speck- oder Wurstbrote. Man könnte noch stundenlang das schöne Wetter und die Aussicht genießen, aber irgendwann kommt der Aufbruch. Der Weg würde noch weiter Richtung Taubensee gehen. Ich gehe allerdings wieder den gleichen Weg zurück. Kurz bevor man unten auf die Hauptforststraße kommt, biegt links ein Pfad ab mit dem Hinweisschild "zur Streichenkirche nur 3 Minuten". Diesen Weg nehme ich und bin auch schon bald an der Streichenalm (Montags Ruhetag). Darüber liegt die wunderbare Streichenkirche mit ihren uralten Fresken aus dem Mittelalter. Unbedingt sehenswert. Der Hangplatz vor der Kirche lädt nochmals zur letzten Pause ein und bietet einen herrlichen Blick auf Schleching und die umliegenden Berge. Ein Kleinod in herrlichster Berglage.

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Maria Birkenstein im Ausgust 2012

 

Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt - Birkenstein

Nachbildung des Heiligen Hauses
Die 1710 erbaute Kapelle ist eine Nachbildung des „Heiligen Hauses“, in dem die Hl. Familie in Nazareth lebte. Baumeister der Birkensteiner Loreto-Kirche war Johann Mayr d.Ä. von der Hausstatt. 1735 durch Brand beschädigt, erhielt sie um 1760 eine prachtvolle neue Ausstattung im Stil des Rokoko. Am 5. August 1786 vollzog der Freisinger Fürstbischof Ludwig Joseph von Welden die feierliche Weihe.

Geschichte
In idyllischer Lage, „auf einem mit Pürkenbäumen bewachsenen Felsen“, steht oberhalb von Fischbachau im Leitzachtal die Wallfahrtskapelle Birkenstein. Seit 1673 wird hier eine aus der Pfarrkirche Fischbachau stammende spätmittelalterliche Marienstatue als Gnadenbild verehrt, zunächst in einer Holzkapelle, seit 1710 in der heutigen Kirche. Ungebrochen hält bis heute der Zustrom der Besucher an, der Pilger und auch der Touristen. Bis zur Säkularisation von 1803 betreuten die Benediktiner von Scheyern die Wallfahrt, da das Kloster im oberen Leitzachtal ausgedehnte Besitzungen hatte und auch den Pfarrer von Fischbachau stellte. 1709-1809 bestand an der Wallfahrtskirche zudem ein Eremitorium: Die Klausner versahen den Mesner- und Organistendienst und erteilten auch Schulunterricht für die Kinder der Umgebung. 1838 stiftete der Münchener Hofwagenfabrikant Johann Georg Lankensperger eine Wallfahrtspriesterstelle, die als Wallfahrtskuratie immer noch besteht. Die Betreuung der Kapelle leisten seit 1848 Arme Schulschwestern, deren Kloster sich direkt anschließt.

Die Wallfahrtskapelle
Die 1710 erbaute Kapelle ist eine Nachbildung des „Heiligen Hauses“, in dem die Hl. Familie in Nazareth lebte. Der Legende nach wurde dieses durch Engel nach Loreto in Italien übertragen. Solche Nachbauten waren im Barock verbreitet. Baumeister der Birkensteiner Loreto-Kirche war Johann Mayr d.Ä. von der Hausstatt. 1735 durch Brand beschädigt, erhielt sie um 1760 eine prachtvolle neue Ausstattung im Stil des Rokoko. Am 5. August 1786 vollzog der Freisinger Fürstbischof Ludwig Joseph von Welden die feierliche Weihe. Die eigentliche Gnadenkapelle, ein rechteckiger Raum mit Tonnengewölbe, befindet sich im Obergeschoß. An die Wände des offenen Umgangs malte 1761 der Vagener Maler Johann Waidinger eine Folge von Bildern, die die Geschichte der Wallfahrt anschaulich erzählen. Die Tafelgemälde in den Nischen des Erdgeschoßes (um 1760) zeigen den Kreuzweg; dessen letzte Station bildet im Inneren eine eindrucksvolle Nachbildung des Heiligen Grabes.

Ausstattung
Der Besucher, der die kleine Gnadenkapelle betritt, ist fast geblendet vom golden glänzenden Reichtum ihrer Ausstattung. Inmitten des kulissenartigen Hochaltar-Aufbaus steht das Gnadenbild Marias mit dem Jesuskind, umgeben von nicht weniger als 92 Engeln. Die Bekrönung bildet die Figur Gottvaters; über der Verkündigungsgruppe am Chorbogen (links Maria, rechts der Erzengel Gabriel) schweben in Strahlenkränzen das Jesuskind und die Taube des Heiligen Geistes. Die Seitenwände des Altarraums schmücken Bilder der zwölf Apostel und Büsten von Verwandten Marias. Alle übrigen Wandflächen sind bedeckt von Votivtafeln (großenteils von Sebastian Troger, 1769). Sie erzählen von den Anliegen, in denen Menschen seit über 300 Jahren hier Hilfe erfuhren. Eine Besonderheit ist die Darstellung der neugeborenen Maria in der Wiege, die sich als Gemälde an der Vorderseite des Altartisches befindet. Das liebliche Kind, umgeben von Engeln, ist ein Kabinettstück anmutiger Rokoko-Malerei.

Um die Kapelle
Im Erdgeschoß des ehemaligen Eremitenhauses, das unmittelbar an die Kapelle angebaut ist, befindet sich heute der Wallfahrtsladen. Gegenüber am Hang ermöglicht seit 1926 ein Freialtar-Pavillon die Abhaltung von Gottesdiensten für größere Wallfahrergruppen. Das Bild über dem Altar zeigt Orte, die bis heute regelmäßig in Bittgängen nach Birkenstein kommen. Mehrere Bildstöcke, eine plastische Ölbergruppe (am Beginn des Kapellenwegs) und der auf einem Hügel stehende große Kalvarienberg vervollstänigen die barocke „Sakrallandschaft“ von Birkenstein. Nicht zuletzt laden mehrere Gaststätten den Besucher zur leiblichen Stärkung ein.

 

Surfen im Eisbach in München - Pfingstmontag 2012

 

Weltweit bekannt: Die stehende Welle im Eisbach

Was ist der Eisbach in München?
Der Eisbach als linke Ableitung der Isar ist der stärkste Bach im Englischen Garten in München.

Verlauf

Der Bach gehört zu einem Verbund von Stadtbächen, die sämtlich aus der Isar gespeist werden und größtenteils unterirdisch die Münchner Altstadt und das Lehel durchfließen. Er tritt an der Eisbachbrücke am südlichen Rand des Englischen Gartens in unmittelbarer Nähe des Hauses der Kunst zutage. Gut zwei Kilometer weit fließt er im Osten der Parkanlage parallel zur Isar und mündet etwa 500 Meter unterhalb der John-F.-Kennedy-Brücke von links in den Fluss zurück. Kurz vor der Mündung zweigt ein Teil des Baches ab, wird unterirdisch weitergeführt und erst 700 Meter weiter, unterhalb des Stauwehrs Oberföhring, in die Isar eingeleitet.

Geschichte

Der Eisbach ist Teil eines Bachsystems im Englischen Garten, zu dem auch der Schwabinger Bach und der Oberstjägermeisterbach gehören, die beide länger als der Eisbach sind. Das System wurde in seinen Grundzügen um 1789 durch den Gartenbaumeister von Sckell auf der Basis natürlicher Gegebenheiten konzipiert.

Sport und Freizeit

Eine Steinstufe an der Austrittsstelle des sehr wasserreichen und schnell fließenden Eisbaches erzeugt (seit dem Anbringen eines Anbaus an eines der beiden Ufer ganzjährig) eine etwa halbmeterhohe, umgangssprachlich „stehende Welle“ genannte Stromschnelle, die von Kanuten und Flusssurfern genutzt wird und bei Wellenreitern auch international bekannt wurde. Im April 2010 wurde bekannt, dass die Stadt München das Gelände im Tausch gegen ein Grundstück im Englischen Garten an der Königinstraße vom Freistaat Bayern übernommen hat, um das Wellenreiten nach 35 Jahren auf eine legale Grundlage zu stellen. Gleichzeitig startete in den Kinos der Dokumentarfilm Keep Surfing, der die Situation am Eisbach und die Wellenreiter, die zum Teil aus der ganzen Welt anreisen, porträtiert. Das Baden im Eisbach ist weiterhin offiziell verboten. Dieses Verbot wird bisher nicht durchgesetzt. An warmen Sommertagen finden sich ständig Badegäste. Auch bekannte Surfer wie Jack Johnson surften hier.

Kurzfilm vom Surfen im Eisbach ...

 

Verkehrskundemuseum in München - Pfingstmontag 2012

 

Mobilität und Verkehr - Autos, Eisenbahnen und mehr.

Beginn der Messestadt München

Die drei historischen Messehallen, heute die Gebäude des Verkehrszentrums,  wurden 1907 von Wilhelm Bertsch entworfen und ein Jahr später als Ausstellungshallen eröffnet. Die Hallen stehen für den Beginn der "Messestadt München" und damit für einen wichtigen Teil in der Sozial- und Wirtschaftgeschichte der Stadt.

Drei Hallen - drei Ausstellungen

In den drei themenorientierten Hallen "Stadtverkehr", "Reisen", "Mobilität und Technik" präsentiert das Deutsche Museum Verkehrszentrum am Beispiel des Landverkehrs eine einzigartige Ausstellung mit vielen Exponaten zur Geschichte und Gegenwart von Verkehr und Mobilität.

Halle I - 'Stadtverkehr'
Die Schausammlung in Halle I fängt das Bild einer Straßeninszenierung ein, die von der Gegenwart in die Zeit um 1900 zurückführt. Gezeigt werden die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel, wie Straßenbahnen und Busse, und viele Fahrzeuge, die den individuellen Massenverkehr auf die Straßen brachten.

Halle II - 'Reisen'
Die Ausstellung in Halle II des Verkehrszentrums erzählt die Geschichte des Reisens anhand der Entwicklung ihrer Reiseverkehrsmittel zu Lande. Seit vielen Jahrhunderten gehört das Reisen zu unserer Kulturgeschichte und ist ein prägendes Element unserer heutigen Mobilität.

Halle III, 'Mobilität und Technik'
Die dritte Halle des Verkehrszentrums ist unter dem Titel 'Mobilität und Technik' den sportlichen und technischen Dimensionen von Mobilität gewidmet. Der natürlichen Beweglichkeit und Transportkapazität des Menschen sind Grenzen gesetzt.

 

Offizielle Homepage der Verkehrswelt des Deutschen Museums...

Bilder vom Besuch der Lokwelt Freilassing auf Windows-Live ...

 

Lockwelt in Freilassing - Mai 2012

 

Eisenbahnzeitgeschichte wieder neu belebt

Freilassing – die Stadt der Eisenbahn

Die Geschichte Freilassings ist eng verknüpft mit der Geschichte der Eisenbahn. So waren in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts mehr als 1000 Mitarbeiter im Bahnhof, im Bahnbetriebswerk, in der Bahnmeisterei und in der Fahrleitungsmeisterei beschäftigt.

Im Zuge der Privatisierung der Bahn in den 90er Jahren wurden etliche Dienststellen verlagert oder aufgelöst. Auch das Bahnbetriebswerk war hiervon betroffen. Einige Jahre später wurde der Rundlokschuppen in die Denkmalliste aufgenommen, und die Stadt Freilassing entschied, die Gebäude von der Bahn zu erwerben und sie in Kooperation mit dem Deutschen Museum zu einem Eisenbahnmuseum - der "Lokwelt Freilassing" - auszubauen.

Kernstück der Anlage ist der in den Jahren 1902-1905 errichtete Rundlokschuppen. In diesem, insgesamt 20 Gleisstände umfassenden Gebäude sind unter anderem Lokomotiven des Deutschen Museums, Exponate zum Thema Eisenbahn und eine Modellbahn mit originalgetreuem Nachbau des Bahnbetriebswerkes Freilassing ausgestellt.

Ein beeindruckendes Relikt aus den „aktiven“ Zeiten des Lokschuppens ist die Drehscheibe samt Oberleitungsspinne, die in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts installiert wurden.

Die Lokwelt ist ein Museum der Stadt Freilassing (Externer Link) und wird tatkräftig durch den Verein „Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V. (Externer Link)“ unterstützt.

Offizielle Homepage der Lokwelt von Freilassing ...

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Kurzfilm auf der Lok-Drehscheibe im laufenden Betrieb ...

 

 

 

Vilshofen und Schweikelberg - März 2012  

 

 

 Dort, wo die Vils in die Donau mündet

Vilshofen iegt am Rande des südlichen Bayerischen Waldes, dort wo Vils und Wolfach in die Donau münden. Die Altstadt erhebt sich eng gebaut, unmittelbar ans Wasser gerückt, auf einer spitzen Landzunge zwischen Donau und Vils und zeigt sich vom Gegenufer dem Besucher wie eine auf dem Strom schwimmende Insel. Darüber thront der imposante doppeltürmige Klosterbau der Benediktinerabtei Schweiklberg.

Offizielle Homepage der Stadt Vilshofen an der Donau ...

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Abtei Schweikelberg:

Die Abtei Schweiklberg ist ein Kloster der Benediktinerkongregation von St. Ottilien in Vilshofen an der Donau, Niederbayern. Der Hauptauftrag des Klosters liegt in der Mission. Derzeit leben dort 42 Mönche. 1904 wurde das Kloster Schweiklberg durch Pater Coelestin Maier (1871–1935) von St. Ottilien aus gegründet. Die Hauptaufgabe des Klosters bestand und besteht in der Ausbildung von Missionsbenediktinern sowie in der finanziellen Unterstützung des Missionswerkes. Die Klostergebäude und die Kirche sind in den Jahren 1905–1925 erbaut worden. 1914 wurde das bisherige Priorat Schweiklberg zur Abtei erhoben. Gleichzeitig wurde der Gründer des Klosters, Coelestin Maier, erster Abt der wachsenden Klostergemeinschaft. Am 2. April 1941 wurde die Abtei durch die Gestapo aufgehoben und nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches 1945 der Ordensgemeinschaft wieder zurückgegeben. Die Kongregation von St. Ottilien, ist eine Missionsbenediktinerkongregation. Seit ihrer Gründung 1884 durch den Schweizer P. Andreas Amrhein sind die Mönche in der Mission in Afrika, Südamerika und Asien tätig. Auch viele Schweiklberger Mönche waren in der Mission tätig und sind es auch heute noch, mit ca. 10 Mönchen in Südafrika, Kolumbien, Kenia und Tansania. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Gründung von Klöstern und Pfarreien nach benediktinischem Vorbild und dem Bau von Krankenhäusern und Schulen. Das Kloster betreibt auch einen Missionsverein, der die Mission vor allem finanziell unterstützt. Dafür findet auch einmal im Monat ein Missionsflohmarkt in Schweiklberg statt, dessen Reinerlös komplett für die Mission verwendet wird. Die Missionskongregation betreibt heute weltweit ungefähr 50 Klöster.

Dreifaltigkeitskirche:

Die zwischen 1909 und 1911 im Jugendstil erbaute Abteikirche ist 1925 der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht worden. Architekt der Kirche war Prof. Michael Kurz. Nach einer ersten Umgestaltung des Innenraums im Jahr 1971 erfolgte 1998 nochmals eine Erneuerung des Erscheinungsbildes mit einem Hauch von Jugendstil. Dabei wurde der Chorraum mit afrikanischen Schnitzereien von Benson Ndaka (Kenia), die den Kreuzweg darstellen, versehen.

Unter dem Chorraum befindet sich eine Krypta. Äußerlich wurde die Kirche 1982 umgestaltet. An den beiden, je 51 Meter hohen Türmen befinden sich acht Zifferblätter, von denen eines den Stand der Mondes und das andere den Stand der Sonne anzeigt. Die Christkönigs-Glocke mit einem Gewicht von 90 Zentnern befindet sich im Westturm. Im Ostturm befinden sich fünf weitere Glocken mit einem Gesamtgewicht von 132 Zentnern.

2000 wurde auch die neue „Dreifaltigkeits-Orgel“ der Firma Klais mit 87 Registern und 5769 Pfeifen eingeweiht. Die Hauptorgel der Abteikirche hat 52 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.

Die Geschichte der Abtei Schweiklberg

Im Januar 1905 ließen sich der Gründer und spätere Abt Cölestin Meier, sowie fünf weitere Mönche auf dem Schweiklberg nieder. Rasch wurden Schule und Internat/Kirche/ Kloster/St. Bedahaus und verschiedene Werkstätten aufgebaut.

1914 erfolgte bereits die Erhebung zur selbständigen Abtei.

1915 wurde der Gründer P.Cölestin Meier zum 1. Abt der Abtei ernannt.

1925 wurde die im Jugendstil erbaute Abteikirche der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht.

1935 wurde P.Thomas Graf zum 2. Abt gewählt.

1941 ging als "dunkles Jahr" in die Geschichte unseres Klosters ein. Im April wurde unser Kloster von der Gestapo beschlagnahmt und die Mönche vertrieben.

1941 wurde P. Willibald Margraf zum 3. Abt gewählt.

1945 konnten die vertriebenen Mönche wieder aus dem Exil in Ihr Kloster zurück kehren.

Der 1. und 2. Weltkrieg verlangte einen hohen Blutzoll. So mussten 35 junge Mönche im Krieg ihr Leben lassen.

Doch nach dieser schweren Zeit konnte sich unser Kloster voll entfalten und so zählte unsere Gemeinschaft in den 60 er Jahren über 130 Mönche.

1950 wurde die erworbene Danubiamühle an der Vils zu einem Wasserkraftwerk umgebaut.

1968 wurde P. Anselm Schulz zum 4. Abt gewählt.

1971 fand die innere,1981 die äußere Umgestaltung der Abteikirche statt.

1982 wurde P. Christian Schütz zum 5. Abt unseres Klosters gewählt.

1990 wurde unser Wasserkraftwerk modernisiert und auf den heutigen Stand der Technik gebracht (Ausbauleistung von 245 KW)

1997/98 wurde die das Innere der Abteikirche wieder umgestaltet und mit einem Hauch von Jugendstil versehen.

2000 wurde eine neue Orgel eingeweiht. Die Firma Klais erbaute die "Dreifaltigkeits-Orgel".

Die künstlerische Gestaltung hatte Herr Hirtreiter, die architektonische Gestaltung Herr Ott.

1999-2002 dauerten die Umbauarbeiten des gesamten Klostertraktes. Dabei wurden sämtliche Dächer erneuert und alle Zimmer der Mönche mit Nasszellen ausgestattet.

Im Jahre 2003 wurde der neue Schulzweig R6 bei uns eingeführt. Die "Coelestin-Maier-Realschule"  besuchen derzeit 320 Schüler.

Im Jahr 2007 errichteten wir ein Biomasseheizwerk mit einer thermischen Grundleistung von 720 WK

Im Juni 2007 wurde P. Rhabanus Petri zum 6. Abt unseres Klosters gewählt.

Im Jahre 2009 wurden unsere beiden Kirchtürme renoviert.

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Grossglockner - Zillertal - Gerlos - September 2011  

 

Zwei Unternehmungen im Sommerurlaub 2011

Zunächst ging es von meinem Urlaubsdomizil in meiner Heimat BGL Richtung Bad Reichenhall, Lofer, Zell am See zur Großglocknerhochalpenstraße.

Zwei Tage später folgte bei herrlichem Sonnenschein eine Tour mit meinem Vater ganz ohne Autobahn über Marquartstein, Kössen, Kufstein hinein in das Alpachtal. Von dort weiter bis ins Zillertal nach Zell am Ziller. Dort kurzer Rundgang am Stadtzentrum beim Parkplatz neben dem Bezirksgericht und dem Rathaus. Weiter ging es bis Mayerhofen, wo wir an alt bekannter Stelle aus Skifahrerzeiten beim Cafe Eberharter einkehrten (neben dem Rosenhof). Zurück ging es nicht mehr die selbe Strecke sondern über den Gerlospass nach Krimml und weiter nach Mittersill und Niedersill bis nach Zell am See. Zurück über die bekannte Strecke Saalfelden, Lofer, Bad Reichenhall.

Großglocknerhochalpenstrasse:

Die berühmteste Alpenstraße führt Sie ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern, zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der Pasterze. Auf 48 Kilometern Hochalpenstraße mit 36 Kehren, bei einem Höhenanstieg bis auf 2.504 Meter erwartet man ein Natur- und Fahrerlebnis der besonderen Art! Man durchquert eine einzigartige Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, duftenden Bergwäldern, mächtigen Felsen und ewigem Eis bis zum Fuße des Großglockners, der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe!

Bilder von der Großglocknertour auf Windows-Live ...

Alpachtal - Zillertal - Gerlos:

Das Alpachtal, östlich vom Zillertal, zwischen den Orten St. Gertraudi und Rattenberg gelegen, bietet mit seinen Seen und der bezaubernden Natur und Bergkulisse seinen Besuchern einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub. Im Bundesland Tirol gelegen, zweigt das Zillertal etwa 40 km östlich von Innsbruck vom Inntal ab. Es ist das breiteste südliche Seitental des Inntales und reicht in einer länge von 32 Kilometern von Strass im Zillertal bis Mayrhofen, wo es sich in vier Seitentäler, in den Zillergrund, den Zemmgrund, das Stillupptal und das Tuxer Tal aufteilt. Das Gerlostal zweigt bei Zell am Ziller Richtung Osten vom Zillertal ab. Gerlos liegt im Gerlostal, einem Seitental des Zillertals, das bei Zell am Ziller Richtung Osten abzweigt. Die Besiedlung erstreckt sich über mehrere Weiler entlang der Straße zum Gerlospass auf dem rund 1200 m hoch gelegenen Talboden (Schwarzach, Gmünd, Ried, Au, Mitterhof, Oberhof, Innertal). Die Gemeinde grenzt im Osten an das Bundesland Salzburg. Östlich von Gerlos mündet die Schönau in den Gerlosbach.

Bilder von der Bergwelt am Gerlos auf Windows-Live ...

 

 

Almenwanderungen - Bergsommer 2011

 

 

Fortsetzung meiner Almenwanderungen

In diesem Sommer habe ich zwei herrliche Almenwanderungen unternommen.

Bichleralm / Harbachalm (900 m)

Anfahrt über Inzell Richtung Weißbach. Vor der Ortschaft Weißbach rechts den Parkplatz "Mautnerfeld-Reitereck" anfahren. Gehzeit mit zur Alm 1 Stunde 30 Minuten.

Die Wanderung geht über den beschilderten Weg "Kaitl / Harbach / Bichleralm". Der einzigartig schöne Weg führt entlang einer alten Triftklamm. Auf dem Wanderfeg verlief früher eine Triftbahn fuhr. Anhand von Schautafeln wird die Geschichte des Holztriftens wieder lebendig. Nach der Bäckinger Klause wird es nochmals steil. Dann erscheint zunächst die Harbachalm und ein wenig weiter, seitwärts die Bichleralm. Bei den freundlichen Wirtsleuten kann man gut Brotzeit machen und dann anschließend den gleichen Weg (oder bei Dämmerung über die Forststraße) zurück.

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Bischofsfellnalm (1380 m)

Anfahrt über Bergen, vorbei an der Hochfelln-Seilbahn ins Weißachental bis zum Wanderparkplatz Kohlstatt. Achtung: 2 Euro Münze bereit halten für Parkautomat. Gehzeit bis zur Alm rund 2,5 bis 3 Stunden.

Abmarsch vom Parkplatz der Beschilderung folgend "Hochfelln/Hochgern". Die Forststraße führt mit wechselnden Steigungen hinauf bis zur Hochebene Eschelmoss/Röthelmoos. Der Weg steigt nochmals etwas steiler an und führt Richtung der gut beschilderten "Hinteralm". Kurz vor Erreichen dieser Hinteralm zweigt der Weg links ab und ist nun nur noch ein steiler Bergpfad. Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich. Nach etwa einer Stunde steilen Aufstieges ist das obere Plateau erreicht. Jetzt kann man etwas verschnaufen und die letzten Meter zur Bischoffsfelnalm unternehmen. Rechts der impossante Anblick des Hochgerngipfels (nochmals ca. 1 Stunde) und von der Hütte aus eine wunderbare Fernsicht in die Alpenlandschaft. Nach einer Stärkung und dem Durstlöschen geht es wieder zurück.

Bilder der Bischofsfellalm auf Windows-Live ...

Branderalm (am Fuße der Hörndlwand - 1100 m)

Anfahrt über Ruhpolding Richtung Reit im Winkl. Parkplatz Seehaus.
Gehzeit bis zur Alm rund 1,5 Stunden.

Abmarsch vom Parkplatz Seehaus der Beschilderung folgend "Branderalm - Hörndlwand". Man geht ein kurzes Stück auf der Forststraße, dann bald links auf Wanderweg abbiegen. Durch den Wald geht es in mäßiger Steigung neben einen Gebirgsbach bergauf. Bei Nässe kann der Weg ziemlich rutschig und nass sein. Aus dem Wald kommend hat man schon die imposante Hörndlwand vor sich. Nun kann man rechts den restlichen Steig hinauf zur Alm gehen oder den Abschnitt auch über die Forststraße umgehen. In jedem Fall sieht man nach ein paar Minuten rechts in einer kleinen Senke die urige Branderalm. Hier kann man wunderbar Brotzeitmachen, die warmen Strahlen der Herbstsonne genießen und die Seele baumeln lassen. Bei fortgeschrittener Tageszeit sollte man hinunter vielleicht die 3 KM lange Forststraße nehmen, die wieder sicher an den Ausgangspunkt Seehaus hinunter führt.

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Bauernhausmuseum Amergang - Mai 2011

 

Aufbruch in die Infrarot-Fotographie

Das Bauernhausmuseum Amerang bietet Einblick in den ländlichen Alltag des Chiemgau und des Rupertiwinkels. In dem überschaubaren Gelände werden Bauernhäuser und Werkstätten inmitten von Gärten und Streuobstwiesen präsentiert.

Träger ist der Bezirk Oberbayern. Es ist eine Zweigstelle des Freilichtmuseums Glentleiten und wurde 1977 eröffnet. Auf dem 4 Hektar großen Gelände befinden sich 17 historische Gebäude.

Mit dem Fotoapparat zur Infrarot-Aufnahme:

Die Infrarotfotografie beschäftigt sich mit der Herstellung von Bildern unter Ausnutzung von Lichtwellenlängen, die länger als jene des sichtbaren Lichtes (Infrarotstrahlung) sind.

Infrarotstrahlung (IR-Strahlung) – auch als Wärmestrahlung bezeichnet – ist Teil der optischen Strahlung und damit Teil des elektromagnetischen Spektrums. Das menschliche Auge kann das Licht zwischen 380 und 780 Nanometern wahrnehmen, das üblicherweise verwendete panchromatische Filmmaterial ist meist auf einen ähnlichen Spektralbereich sensibilisiert (zirka 400–650 nm). Durch spezielle Filter wird das sichtbare Licht bei der Aufnahme unterdrückt. Alles unterhalb des Spektralbereiches, für den der Filter durchlässig ist, erscheint dunkel, alles oberhalb erscheint hell. Infrarotmaterial bietet durch die erweiterte Sensibilisierung (> 700 nm) die Möglichkeit, diese Wellenlängen aufzuzeichnen. Digitale Sensoren können normalerweise auch infrarotes Licht sehen, diese Eigenschaft wird jedoch oft von den Kameraherstellern zugunsten der Bildqualität unterdrückt.

Infrarotbilder haben im künstlerischen Bereich immer eine faszinierende Wirkung. Durch die märchenhafte Stimmung verleihen sie den Bildern einen mystischen Ausdruck.

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Regensburg - Frühlingserwachen 2011

 

Zum Fotografieren nach Regensburg

Regensburg (von lat. Castra Regina: Lager am Regen - nach dem 179 n. Chr. existierenden römischen Legionslager) ist die Hauptstadt des bayerischen Regierungsbezirkes Oberpfalz. Die Stadt ist Bischofssitz der Diözese Regensburg.

Der Regensburger Donaubogen ist bereits seit der Steinzeit besiedelt. Keltische Gräberfunde mit hochwertigen Grabbeilagen belegen diese frühe Besiedlungszeit. Unter dem römischen Kaiser Marc Aurel wurde 179 n. Chr. die "Lager am Regen" errichtet (Castra Regina). Das römische Heerlager bildet noch heute den Grundriß der Altstadt. Ab 500 n. Chr. war Regensburg der Sitz der bajuwarischen Herzöge, der Agilolfinger. Regensburg ist eines der ältesten Bistümer Deutschlands, das bis ins 8. Jahrhundert in die Zeit des Heiligen Ruppert zurückreicht.

Durch Fernhandel bis Paris, Venedig und Kiew erlebte die Stadt im 12. Jahrundert ihre Blütezeit. Ein Zeichen des damaligen Wohlstandes ist der Bau der Steineren Brücke von 1135 bis 1146. Durch Kaiser Friedrich II stieg die Stadt zur freien Reichsstadt auf. Mit dem Auszug der Bayerische Herzöge nach Landshut im Jahr 1255 gab es einen ständigen Konkurrenzkampf zwischen dem Bistum Regensburg und dem Herzogtum Bayern.

Der Reichsdeputationshauptbeschluss war die letzte Entscheidung des Freien Reichstages zu Regensburg und leitete die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ein und führte unter anderem zur Säkularisation. In der NS-Zeit war etwas westlich der Stadt europas größtes Flugzeugwerk Messerschmitt angesiedelt, was durch zahlreiche Bombenangriffe zerstört wurde. Die Altstadt wurde verhältnismäßig wenig in Mitleidenschaft gezogen und letztendlich auch kampflos den Alliierten übergeben. Zu verdanken ist dies v. a. Dompfarrer Dr. Johann Maier, der sich vehement für eine kampflose und somit nicht zerstörerische Übergabe einsetzte. Leider bezahlte er diesen mutigen Auftritt am 24. April 1945 mit seinem Leben. Seine Gebeine befinden sich seit 2005 im Regensburger Dom.

Die Stadt entwickelte sich in der Neuzeit zu einer modernen und lebendigen Hochschulstadt (Universität - Hochschule RG - Hochschule für kathl. Kirchenmusik). Zahlreiche namhafte Industrieansiedlungen ermöglichten den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt. Am 13. Juli 2006 wurde die Regensburger Altstadt von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Mit dem Fotoapparat unterwegs:

An diesem schönen, aber immer noch leicht kühlen, Vorfrühlingstag mit dem typisch blau-weißem Bayernhimmel machte ich mich zum Fotografieren in diese geschichtsträchtige Stadt an der Donau auf. Neben typischen "Postkartenmotiven", dem Schloss der Grafen von Thurn und Taxis, verschiedenen Altstadtmotiven und Bildern vom Dom versuchte ich immer wieder kontrastreiche und farblich interessante Einzelmotive vor die Linse zu bringen (Eingangsportal, Mosaik vor einer Apotheke, Goldenes Fürstenemblem, Bischofsstuhl, Kirchenfenster). Bei der Heimfahrt hatte ich noch Gelegenheit "Strukturaufnahmen" von einem Fotovoltaikfeld zu machen und auch das AKW Isar I und II in Ohu erstrahle von fern im rötlichen Abenddunst. In der aktuellen Atomdiskussion vielleicht ein lohnenswertes Foto.

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Märzwanderung an der Isen 2011

 

Zwischen Dorfen und Oberdorfen mit dem Fotoapparat

Die Isen ist ein kleiner Fluss im Südosten Oberbayerns mit einer Länge von rund 76 Kilometer. Die Isen entspringt bei Lacken (Gemeinde Maitenbeth, Landkreis Mühldorf am Inn) und prägt eine der naturbelassensten Landschaften Altbayerns: das Isental.

Im Landkreis Mühldorf ans Licht getreten, durchfließt das Isenwasser zunächst im Landkreis Erding die Gemeinden Isen, Lengdorf und Dorfen, um dann wieder durch den Landkreis Mühldorf zu fließen (Schwindegg, Ampfing, Mettenheim, Mühldorf am Inn und Erharting). Schließlich mündet sie im Landkreis Altötting (Gemeinde Winhöring) am nördlichen Innufer Neuöttings in den Inn.

Die Mündungsstelle in den Inn wurde im neunzehnten Jahrhundert im Zuge der Errichtung der Bahnlinie Bahnstrecke München–Mühldorf–Simbach weiter nach Westen zwischen den Ortsteilen Kronberg und Unterau in der Gemeinde Winhöring verlegt. Die ursprüngliche Mündung befand sich zuvor auf Höhe der Ortschaft Kager. Noch heute weisen einige sumpfige Stellen in Äckern und Wiesen auf den früheren Lauf der Isen hin.

Das Isental mit seinen Nebentälern war früher reich an Schlössern (Kopfsburg, Zeilhofen, Steeg, Hofgiebing....), von denen nur noch wenige wie z. B. Burgrain oder Schwindegg erhalten geblieben sind.

Mit dem Fotoapparat unterwegs:

Auf der abendlichen Tour zwischen Dorfen und Oberdorfen wolle ich die Strahlen der untergehenden Sonne in den Auen und Flußlandschaften der Isen einfangen. Diesmal war ich mit Stativ ausgerüstet, um auch bei größeren Blenden-Einstellungen noch genügend Licht ohne Verwackler einzufangen.

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Christkindlesmarkt in Nürnberg 2010

 

4. Advent 2010 - Besuch der alten Kaiserstadt Nürnberg

In diesem Jahr besuchte ich in der Vorweihnachtszeit die Stadt Nürnberg. Einerseits wollte ich mir ein paar Eindrücke vom weltberühmten Christkindelsmarkt hohlen, adererseits stand schon lange der Besuch im wiedereröffneten DB-Verkehrsmuseum auf meiner persönlichen Wunschliste.

Der Christkindlesmarkt von Nürnberg:

Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, seine Buden für Besucher aus der ganzen Welt. Immer am Freitag vor dem ersten Advent eröffnet das Nürnberger Christkind um 17.30 Uhr von der Empore der Frauenkirche aus mit dem feierlichen Prolog seinen Markt. Bis zum Heiligen Abend besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Christkindlesmarkt.

Etwa 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, geben dem Christkindlesmarkt den Beinamen „Städtlein aus Holz und Tuch“. Die gut 200 Händler präsentieren ein bewusst traditionell gehaltenes Warenangebot: Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Back- und Süßwaren, typische Weihnachtsartikel wie Rauschgoldengel, Krippen, Christbaumschmuck sowie Kerzen, Spielzeug und Kunstgewerbe. Beliebte Erinnerungsstücke oder Mitbringsel sind die „Nürnberger Zwetschgenmännle“, Figuren aus getrockneten Pflaumen. Für die Stärkung während des Marktbummels dürfen natürlich Nürnberger Rostbratwürste und Glühwein nicht fehlen.

Ein kritisches Auge auf die Buden und die angebotenen Waren haben die Mitarbeiter des Marktamts. So sind Tannengirlanden aus Plastik ebenso tabu wie eine Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik vom Band oder Fahrgeschäfte. Auch die Marktbeschicker legen ihren Ehrgeiz in eine stimmungs- und geschmackvolle Gestaltung. Und diese Mühe wird belohnt: Seit 1981 verleiht die Stadt alljährlich für die schönsten Buden den „Zwetschgermoh“ in Gold, Silber und Bronze.

Mit seinem traditionellen Gesicht ist der Nürnberger Christkindlesmarkt auch Vorbild für andere Weihnachtsmärkte. Als malerische Kulisse für Fernsehproduktionen ist das „Städtlein aus Holz und Tuch“ ebenfalls gefragt.

Das DB Museum in Nürnberg - 175 Jahre Eisenbahngeschichte

Hier kann man eine Zeitreise in die Vergangenheit der Deutschen Bahn AG unternehmen. Im DB Museum Nürnberg gibt es für jeden etwas zu entdecken! Die Ausstellungen und Veranstaltungen stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen des Eisenbahnjubiläums: Vor genau 175 Jahren begann der Siegeszug der Eisenbahn in Deutschland. Die erste Fahrt einer Dampflokomotive von Nürnberg nach Fürth am 7. Dezember 1835 markierte den Beginn einer rasanten Entwicklung.

Das DB Museum verfügt über die größte Sammlung historischer Eisenbahnfahrzeuge in Deutschland. In Nürnberg sind rund 30 Exponate aus der Sammlung zu sehen. Hier sind die Highlights aus allen Epochen der deutschen Eisenbahngeschichte zu finden. Vom Nachbau der ersten in Deutschland gefahrenen Lokomotive "Adler" über den Salonwagen des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. bis hin zu den Giganten der Dampflokzeit. Die historische Sammlung wird komplettiert durch ein begehbares 1:1-Mock-up eines Endwagens des ICE 3, der zu den modernsten Zügen der Deutschen Bahn AG gehört.

In einer Dauerausstellung erfährt man vieles über die Eisenbahn im Laufe der Geschichte: Wie kam die Eisenbahn nach Deutschland? Welche Auswirkungen hatte die Einführung des neuen Transportmittels auf das Leben der Menschen? Im ersten Teil der Dauerausstellung werden durch viele spannende Objekte die Grundfragen zur Eisenbahngeschichte beantwortet.

Der alte Handwerkerhof

Die Nürnberger Sehenswürdigkeit mit dem besonderen Flair. Mitten in der Nürnberger City, umrahmt von Türmen und Mauern der mittelalterlichen Stadtbefestigung, lädt der „Handwerkerhof“ alle Nürnberg-Gäste zu einem erlebnisreichen Bummel ein. Die „kleine Stadt am Königstor“ gegenüber dem Hauptbahnhof bietet traditionelle Handwerkskunst und fränkische Gastlichkeit vor reizvoller Kulisse. Erstaunlich, was es in den kleinen Werkstätten, Läden und Gässchen alles zu entdecken gibt: Handwerker wie Zinngießer, Täschner, Glasschleifer, Töpfer, Wachskünstler, Gold- und Silberschmied, Glasmaler, Lebkuchenbäcker und Puppenmacher haben in bildschönen Fachwerkhäusern ihre Werkstätten eingerichtet und zeigen ihr Können. Jetzt in der Weihnachtszeit darf natürlich die traditionelle Krippenausstellung nicht fehlen.

Gastlichkeit und fränkische Gemütlichkeit sind auch im Handwerkerhof zu Hause: Zu den berühmten Nürnberger Bratwürsten oder anderen deftigen fränkischen Spezialitäten empfiehlt sich ein frisches Nürnberger Bier oder ein Glas Frankenwein.

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Ilztalwanderung 2010  

 

Ilztal - Schrottenbaummühle 2010

Im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet entspringt aus vielen kleinen Bächen in den Kammlagen des Bayerischen Waldes das letzte große Wildwasser Ostbayerns - die Ilz. Die „schwarze Perle“, wie die Flusslandschaft auch genannt wird, bahnt sich ihren Weg durch die urwüchsige Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes, bevor sie sich schließlich in Passau mit Donau und Inn vereint. Mit dem Zauber der Unberührtheit, den gepflegten Wegen und interessanten Routen laden das Ilztal und seine Höhenrücken zum Wandern und Radeln ein.

Wandern im Ilztal und Dreiburgenland heißt Natur pur: kristallklare Bäche, romantische Seen, ursprüngliche Bergwälder, duftende Blumenwiesen, bizarre Felsen, atemberaubende Ausblicke. In diesem Urlaubsgebiet, durch den u.a. der „Goldsteig, der längste Qualitätswanderweg Deutschlands oder auch der historische Fernwanderweg  Pandurensteig führen, gibt es jede nur erdenkliche Möglichkeit sich im Einklang mit der Natur zu bewegen.

Ob man nun auf eigene Faust durchs Land streift, auf romantischen Waldpfaden das Ilzer Land für sich entdeckt, sich Wissen auf Wald- und Naturerlebnispfaden aneignen oder sich auf den zahlreichen geführten Wanderungen zu den schönsten Plätzen entführen läßt – es wird eine Entdeckungsreise für alle Sinne. Tief durchatmen, den Alltag hinter sich lassen und die unberührte Natur genießen.

Wanderweg Schrottenbaummühle - Fürsteneck:

Ausgangspunkt ist die Schrottenbaummühle, erstmalig um 1425 erwähnte Mühle mit gutem Wirtshaus (fangfrische Forellen, hausgemachter Topfenstrudel) und schöner Terrasse.

Von hier aus flussabwärts am linken Ufer, auf einem bequemen Weg, schlendere ich zunächst durch Weidengehölz, dann aber an einem wunderschönen Eichen-Hainbuchenwald entlang, der sich die steilen felsigen Hänge hinaufzieht. Bald überquert man den Plattenhofbach und ist dann schon an der Fußgängerbrücke, einer alten Triftsperre – der Schönberger Triftsperre. Recht gut ist der Schwemmkanal auf der rechten Flussseite mit seinem alten Mauerwerk erhalten. Im Volksmund heißt der über die alten Pfeiler führende Steg noch heute Poststeg, weil früher die auf „bayrischen“ Boden gelegenen Dörfer um Spitzendorf vom Fürstenecker Postboten über diesen Weg beliefert wurden.

Ich überquere diesen Steg später beim Rückweg und gelange dadurch auf das westliche, rechte Ufer der Ilz. Von der Mitte der Brücke aus, hat man einen schönen Blick auf den stolzen Turm von Schloß Fürsteneck, das ich zuvor noch aufsuchen wollte (siehe unten).

Über der Postbrücke geht's flussauf, immer durch satten, grünen Nadelwald, zur rechten Hand tief unten rauscht die Ilz. Vorbei an einer kleinen Kneipanlage mit schaurigen Steingesichtern an der vorderseitigen Granitwand geht es entlang von historischen Steinbrüchen, die damals das einzige Zubrot für die karge Landwirtschaft darstellten.

Vor der Schrottenbaummühle überquere ich wieder die Ilz auf einer großen Straßenbrücke und gehe auf dem östlichen Ufer ein kurzes Stück noch flußaufwärts bis zum Ausgangspunkt an der Mühle. Die Schrottenbaummühle selber ist ein interessantes Arreal zum Fotographieren (Stausee mit Nebelschwaden, Mühlengenerator, Campingplatz) und ein vorzügliches Restaurant für die verdiente Brotzeit.

Schloss Fürsteneck

Etwa 20 km nördlich von Passau, dort wo die Wolfsteiner Ohe in die Ilz mündet, liegt die Ortschaft Fürsteneck oben auf der Landzunge. Die historische Bedeutung verdankt Fürsteneck seiner geschichtlichen Tradition und damit seinem Wahrzeichen, der gleichnamigen Burg. Diese liegt auf einer bewaldeten, schroff gegen die Ohe abfallenden Bergzunge im südlichen Teil der Ortschaft. Der landschaftliche Reiz dieses Ortes wird dadurch unterstrichen, dass sich in 60 m Tiefe die Wolfsteiner Ohe schützend um den bewaldeten Hang schmiegt, auf dessen Höhe die malerische Burg thront. Erreichbar ist das romantische WaldSchloß Fürsteneck nur von einer Seite und zwar von Norden her aus der Ortschaft kommend.

Durch die etwa sechs Meter hohe Bering-Mauer war das Leben auf der Burg von der Außenwelt abgeschlossen. An die Zeit, als nur erbetene Gäste mit der Zugbrücke in die Burg geholt wurden, erinnert noch ein etwa sieben Meter tiefer Halsgraben. Heute führt ein Wanderweg um die Burg herum.

Das Schloss Fürsteneck wurde um 1190 von dem Passauer Fürstbischof Wolfger von Erla als Grenzbefestigung gegen die bayerischen Herzöge errichtet. 1570 fand unter Fürstbischof Urban von Trennbach eine Renovierung statt. 1745 entstand unter Kardinal Joseph Dominikus von Lamberg die Schlosskapelle. 1803 fiel das Schloss an den bayerischen Staat und 1814 wurde es an einen ehemaligen Mönch verkauft. Heute beherbergt das Schloss einen Landgasthof mit Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Die Schrottenbaummühle

Im Jahr 1395 wird "die Mul zu Schnürring oberhalb Fürstenegk gelegen" erstmals genannt. Sie gehörte zur Herrschaft Hals. In einer Beschreibung der Grenzen des Fürstbistums Passau aus dem Jahre 1593 heißt es: "... den Pach oherweegen zur herrschafft Fürstenegg, die Schrotenpämbmühl, welche aber samt deren anstossenten gründten mit aller hoher und Nidergerichtlicher Obrigkeit, Malefiz und allem andren zu der Graffschaft halß gehörig ist..." Bis zur Säkularisation von 1803 bildete die Ilz den Grenzfluß zwischen Fürstbistum Passau und dem Kurfürstentum Bayern. An die bei der Schrottenbaummühle gelegene Mautstelle erinnert nur noch der Brückenheilige Nepomuk.

Die Ilz bildet jetzt eine natürliche Grenze zwischen den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau. Das Betreiben einer Getreidemühle reicht zurück bis in das hohe Mittelalter. Wie in vielen Mühlen an der Ilz wurde die Wasserkraft auch für die Holzverarbeitung genutzt. Bis Mitte dieses Jahrhunderts wurde auf der ILz auch noch Holz getriftet. Um 1800 kam auch in der Schrottenbaummühle neben der Getreidemühle ein Sägewerk hinzu. Seit 1993 wird die Wasserkraft der Ilz mit modernen Turbinen zur Eigenversorgung mit Strom genutzt. Ab 1730 befindet sich die Schrottenbaummühle nachweislich im Besitz der Familie Segl. Mit der Erweiterung des Hauptgebäudes 1792 wurde auch Platz geschaffen für ein Wirtshaus, das sich inzwischen zu einer beliebten, weithin bekannten Ausflugsgaststätte entwickelt hat.

 

 

Flugshows 2010  

 

Flugshows in Tannheim und Landshut 2010

In meinem Urlaub 2010 hatte ich die Gelegenheit gleich zwei Flugshows hintereinander zu besuchen:

Tannheim bei Memmingen, genannt Tannkosh 2010

Flugplatzfest in Landshut 2010

Tannkosh 2010:

Der Flugplatz Tannheim ist einer der wenigen als Familienbetrieb geführten öffentlichen Verkehrsflugplätze in Deutschland. Seit 1976 sorgen Max und Helga Dolderer, heute unterstützt durch Ihre Kinder Verena und Matthias, für eine freundliche, familiäre Atmosphäre, in der Flugschüler, Piloten und Freunde der Fliegerei immer eine herzliche Aufnahme finden.

Die Welt (der Flieger) zu Gast bei Freunden

Vom 27. bis 29. August 2010 fand TANNKOSH, das mittlerweile größte Fly-In Europas, statt. Der Flugplatz Tannheim ist wieder Gastgeber für die gesamte Welt der Flieger und überrascht in diesem Jahr mit vielen spektakulären Neuigkeiten.

Das Motto der WM 2006 „Die Welt zu Gast bei Freunden“ hat offensichtlich auch die Fliegerszene begeistert - anders ist das Phänomen TANNKOSH kaum zu erklären.  Es in Worte zu fassen fällt ohnehin nicht leicht, denn nach einem Superlativ gibt es leider keine Steigerung mehr. TANNKOSH ist viel mehr als ein Fly-In, eher dürfte die Bezeichnung „Familientreffen“ passen - für eine ziemlich große Familie eben.

Aus aller Welt reisen begeisterte Piloten und Crews für ein Wochenende im August nach Tannheim am nördlichen Rand des Allgäus. Eingebettet im Illertal, westlich von Memmingen liegt friedlich die 1000m Graspiste der Familie Dolderer mit der Landerichtung 09 und 27. Doch die harmlose und pittoreske Atmosphäre sowie der fast unkontrollierte Luftraum trügen. Am letzten August-Wochenende wird der Bezeichnung „Tannheim International Airport“ voll und ganz Rechnung getragen.

Rückblick: Im Jahr 1993 fand das erste Ultraleicht-Fly-In mit ca. 25 Fluggeräten in Tannheim statt. Mit Gitarre und Lagerfeuer feierten die Piloten an einem Wochenende im Juli. Man frönte in geselliger Runde der gemeinsamen Leidenschaft, der Fliegerei.

Daran hat sich letztendlich kaum was geändert. Aus dem Lagerfeuer wurde ein Feuerwerk, die Gitarren sind geblieben und aus den 25 Piloten des ersten Jahres wurden ca. 3000 im Jahr 2006. Längst sind es nicht nur ULs, die nach Tannheim kommen, sondern alles, was fliegt. Vom Trike bis zur schweren 2-Mot ist inzwischen alles vertreten. Doch die alles verbindende Faszination des Fliegen ist nach wie vor die Inspiration und der Gedanke von TANNKOSH.

Der Name TANNKOSH, eine Kombination aus Tannheim und Oshkosh (das größte Fly-In der Welt), wurde im Jahr 2003 von einem Journalisten der Fachpresse geprägt und wird seither mit Stolz getragen.
Im Frühjahr 2007 erhielt Tannkosh anlässlich eines Besuches von Tom Poberezny und seiner Frau Sharon den offiziellen "Ritterschlag" vom Organisator des EAA Air Venture Oshkosh und darf sich seither als offizielles Pendant von Oshkosh in Europa sehen.

 Von Piloten – für Piloten“ – so lautete schon immer das Motto von TANNKOSH und es in allen Bereichen spürbar. Verena & Matthias Dolderer, die Organisatoren von TANNKOSH betonen es immer wieder: Jeder Pilot ist herzlich willkommen, ganz egal, mit was er auch anreist: Hauptsache, es fliegt!

Auch die Luftfahrt-Industrie trägt zur Faszination von Tannkosh bei, Piloten und Flugbegeisterte finden während TANNKOSH so ziemlich alles was das (Piloten-) Herz begehrt, und haben Gelegenheit in entspannter Atmosphäre die neuesten Trends zu begutachten, neue Kontakte zu knüpfen und mit Gleichgesinnten zusammenzutreffen.

Für dieses Jahr haben sich bereits fliegende Raritäten wie z.B. eine Beech 18 oder eine DeHavilland Devon (Dove) angemeldet – einmalige Flugzeuge, die jedes Pilotenherz höher schlagen lassen.

Als gelungene Überraschung kam zum größten Fly-in Europas das größte Pagagierflugzeug der Welt vorbei, die Airbus A380 mit einem langsamen Überflug über das Gelände.

Vom 27. – 29. August gehört das Illertal den Piloten, die zu Gast sind bei Freunden.

See you at Tannkosh!

Wichtige Infos und Kontakte unter: www.tannkosh.com

Flugplatzfest Landshut-Ellermühle 2010:

Der Luftsportverein Landshut e. V. begrüßte seine Gäste zum Flugtag am 29. August 2010. An diesem Tag feiert der Verein sein 60-jähriges Bestehen. Dazu wurde ein sehr attraktives Programm zusammen gestellt:

Luftakrobatik

Formationskunstflug

Segelkunstflug

Historische Flugzeuge

Hubschrauber-Vorführungen

JU-52-Rundflüge

Modellkunstflug

Ausstellung C-160 Transall der Bundeswehr

Bilder-Show...

 

 

Landesgartenschau 2010 in Rosenheim

 

Ein heißer 1. August in Rosenheim

Mit der Landesgartenschau 2010 nutzt die Stadt Rosenheim eine historische Chance: Nur wenige Meter von der Altstadt entfernt, mündet die Mangfall in den Inn. Da sich Rosenheim auf Grund der Hochwassergefahr in der Vergangenheit immer weiter von den Flüssen wegentwickelt hat, wurde das Potenzial dieser Flusslandschaft bisher kaum genutzt. Dies wurde nun durch die Landesgartenschau geändert.

Hauptelement und Rückgrat des neuen Parks bilden acht Brücken über die Mangfall und den Hammerbach, welche durch Stege miteinander verbunden sind. Die Rosenheimer erobern mit der Landesgartenschau die Flussufer zurück und können den Innspitz besser erreichen als zuvor.

zur Website der Landesgartenschau...

 

 

Sommerreise nach Ostfriesland vom 29. Juni bis 3. Juli 2010  

 

Schöne Tage im hohen Norden

In diesem Jahr fuhr ich im Sommer nach Ostfriesland. Die rund 1.000 KM lange Strecke führte über die Route Nürnberg, Richtung Würzburg, Rhön, Kassel, Hannover, Lüneburger Heide, Bremen, Bremerhaven, Jever bis zum Urlaubsort Carolinensiel/Harlesiel direkt an der Nordsee im Nationalpark Norddeutsches Wattenmeer. 

Das Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag schön, um nicht zu sagen sommerlich-heiß. Einfach optimal, um mit dem Fahrrad die nähere Umgebung zu erkunden oder mit dem Auto eine Ostfrieslandtour zu unternehmen. Natürlich durfte auch ein Ausflug nach Hamburg und auf die ostfriesische Insel Wangerooge nicht fehlen.

Die Ziele im Überblick: Carolinensiel/Harlesiel mit Hafen- und Strandanlagen / Wittmund / Jever / Wilhelmshaven / Hamburg mit Miniaturwunderwelt / Ostfrieslandfahrt mit Bremervörde / Nordseeinsel Wangerooge / Deichkirche / Fahrradtour über'n Deich nach Neuharlingersiel

Reisetipps und -Links:

Carolinensiel/Harlesiel: www.harlesiel.de

Stadt Wittmund: www.wittmund.de

Stadt Jever: www.jever.de

Stadt Wilhelmshaven: www.wilhelmshaven.de

Stadt Hamburg: www.hamburg.de

Miniatur Wunderland Hamburg: www.miniatur-wunderland.de

Insel Wangerooge: www.wangerooge.de

Neuharlingersiel: www.neuharlingersiel.de

Bilder-Show...           Bilder-Show-Minatur-Wunderwelt...

Größte Modelleisenbahn der Welt:

Eine besondere Attraktion war das Miniatur Wunderland Hamburg. Dieses Highlight und Touristenmagnet läßt sich mit Worten nur schwer beschreiben, deshalb hier nur ein paar Fakten mit dem Verweis auf die Homepage: www.miniatur-wunderland.de

Nach vorläufigem Ausbau im Jahr 2015:

Fläche: 10.000 qm

12 Landschaftsabschnitte

Gleislänge: 20.000 Meter

Züge: 1.300

Waggons: 15.000

Weichen: 4.000

Computer zur Steuerung: 64

Lichter: 500.000

Figuren: 300.000

Arbeitsstunden: 850.000

Mitarbeiter: 200

Baukosten: 15.000.000 Euro

 

 

Frühlingsbergtour auf den Ettenberg bei Markt Schellenberg 

 

Kleine Frühjahrsbergtour am 25. April 2010

Mit meinen Arbeitskollegen Stefan Bauer und Hubert Alois Dallmeier ging es diesmal in die Berge meiner Berchtesgadener Heimat. Ziel war die Hochebene von Ettenberg mit der Wallfahrtskirche Maria Ettenberg.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war deutschlands älteste Kugelmühle am Eingang zur Almbachklamm. Seit 1683 werden hier grobe Marmorbrocken durch Wasserkraft zu edlen Kugeln geschliffen. Die Wanderung durch die drei Kilometer lange Almbachklamm war Teil unseres Aufstieges. Mit ihren Wasserstürzen gehört sie zu den schönsten und wenigen noch erhaltenen, wildromantischen Schluchten in den Bayerischen Alpen. Ein gut gesicherter Steig führt über Brücken, Treppen und Tunnels durch die beeindruckende Schlucht. Unter den Füßen stürzt der kristallklare Wildbach über Wasserfälle, durch Gumpen und Kaskaden zu Tal.

Nach gut 200 Höhenmetern weitet sich im oberen Abschnitt die Schlucht zu einem sanften Tal. Dort folgten wir der Beschilderung zur Wallfahrtskirche Ettenberg. Ein etwas anstrengender Aufstieg und schon kam das malerisch gelegene Kirchlein mit ihren wunderschönen Fresken zum Vorschein. Eine kleine "Bier- und Fotopause" wurde eingelegt, bevor wir zur verdienten Rast gleich nebenan in der gemütlichen Gaststätte Meßnerwirt einkehrten.

Vorbei am "Untersbergmandl" besichtigten wir anschließend die Wallfahrtskirche. Die Ettenberger Kirche wurde zur Zeit des Fürstpropstes Julius Heinrich Freiherr von Rehlingen (1723-32) und damit etwa zur gleichen Zeit wie weitere Marienheiligtümer (z.B. Maria Gern, Maria am Kunterweg in der Ramsau) erbaut. Wir bewunderten noch die umliegenden Bergriesen, den Hohen Göll, Watzmann, Hochkalter und das Untersbergmassiv, um dann auf dem steilen Wanderweg mit herrlichen Aussichtspunkten wieder zurück zur Kugelmühle zu gelangen. Fast unten im Tal brauchte ich eine kleine Wasserpause. Leider hat dies zum Liegenlassen des schönen Wanderstockes bei Hubert Alois geführt. Später wurde das edle Stück aber an Ort und Stelle wieder abgeholt.

 

  Nach einer schönen Bergwanderung braucht es auch eine pfundige Einkehr. So fuhren wir weiter in die Mozartstadt Salzburg, um dort im gemütlichen Biergarten des Müllner Bräustüberls Bosnawürstel, Gickerl und das gute Augustiner Chorherrenbier in den steineren Maßkrügen zu genießen. 

 

Ostern in Landshut an der Isar am 4. April 2010   

 

Osterwanderung an der Isar bei Landshut

In diesem Jahr fuhr ich zum feierlichen Ostergottesdienst am Ostersonntag nach Landshut in die Basilika St. Martin. Auf dem Parkplatz des Aldi-Geländes wechselte ich die "Sonntagskleidung" gegen meine Wandersachen. Kurz noch mit dem Auto über die Isarbrücke gefahren und los ging's am ESC Parkplatz.

Vorbei an der Schrebergartenanlage beginnt das eigentliche vielverzweigte Wegnetz der Isarauen bei Landshut. Hinweisschilder teilen das Naturschutzgebiet in drei wesentliche Auenlandschaften auf: die oberen, die mittleren und die unteren Isarauen. Verschiedene Wanderwegen, ein Waldlehrpfad und ein Trimm-Dich-Pfad durchkämmen das Gebiet.

Quelle: google-maps

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche /
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; /
Im Tale grünet Hoffnungsglück.”

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

 

Herbstreise in den Schwarzwald vom 8. bis 12. September 2009

 

Ab in den Südwesten: Schwäbische Alb - Schwarzwald

Im Spätsommer fuhr ich zusammen mit meinem Vater über die Schwäbische Alb Richtung Südschwarzwald. Dort wo sich die zwei Gebirgszüge treffen, schlugen wir unser Quartier auf. Das Wetter war durchgehend schön und warm und somit ideal für ausgiebige Tagesausflüge.

Die Ziele im Überblick: Über die Autobahn A8, München, Mühlhausen (Teck), Bad Urach, Burladingen (Fa. Trigema), Albstadt, Tuttlingen, Donaueschingen (Kirche, Donauquelle), Schluchsee, Lenzkirch (Quartier: Lenzkircher Hof mit eigener Metzgerei - www.lenzkircher-hof.de), Feldberg, Todtnauer Hütte, Todtnauer Wasserfall, Kirchzarten, Ravennaschlucht am Höllsteig, Titisee (Einkehrhütte), Freiburg im Breisgau, Kaiserstuhl, Oberrotweil, Burg Höhingen in den Weinbergen, Breisach am Rhein (St. Stephans-Münster), Staufen im Breisgau, Kloster St. Trudpert, Utzenfeld, Furtwangen, Schönwald, Triburger Wasserfälle, Bregquelle (Donauquelle), Simonswaldtal, Glottertal (Schwarzwaldklinik), St. Peter, St. Märgen (Kloster), Altglashütte, Hexenlochmühle, Hinterzarten (Skispringen), Autobahn zum Bodensee, Überlingen (Bodensee), B33-Ravensburg, A96, Leutkirch im Allgäu (Flugplatz, Skydiving), Mailand (kleines Dorf am Flugplatz), A96, München, Heimat.

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes zusammenhängende Mittelgebirge und liegt im Südwesten Baden-Württembergs.

Meist dicht bewaldet erstreckt sich der Schwarzwald vom Dreiländereck (Schweiz–Frankreich–Deutschland) entlang der Oberrheinischen Tiefebene 160 km nach Norden bis zum Turmberg in Karlsruhe. Im Süden erreicht er eine Breite von bis zu 60 km, im Norden lediglich 30 km.

Im Schwarzwald entspringen unter anderem die Brigach (43 km) und die Breg (46 km). Diese sind die Quellflüsse der Donau („Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“). Weitere bedeutende Flüsse sind die Dreisam (29 km), die Elz (90 km), die Enz (105 km), die Kinzig (93 km), der Klemmbach, die Möhlin (32 km), die Murg (79 km), die Oos (25 km), die Nagold (90 km), die Wutach (90,2 km), die Schiltach (29 km), die Wehra (18,4 km), die Wiese (55 km) und die Eschach (37 km), der längste Quellfluss des Neckars (367 km).

Bedeutende Seen natürlichen, glazialen Ursprungs im Schwarzwald sind unter anderem der Titisee, der Mummelsee und der Feldsee. Besonders im nördlichen Schwarzwald finden sich eine Reihe weiterer kleiner Karseen. Zahlreiche Stauseen wie der Schluchsee mit den weiteren Seen des Schluchseewerks, die Schwarzenbachtalsperre, die Talsperre Kleine Kinzig oder die Nagoldtalsperre dienen der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz oder der Trinkwasserversorgung.

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Sommerurlaub in der Heimat

 

Frauenchiemsee - Hallstatt - Mattsee - Vorderkaserklamm

Der Sommerurlaub 2009 führte mich diesmal in die Heimat.

Die Ziele im Überblick:

Salzburg

Frauenchiemsee

Hallstatt im Salzkammergut

Mattsee im Salzburger Seenland

Vorderkaserklamm in den Loferer Steinbergen

Der erste Tag begann in Salzburg mit dem dort so typischen Wetter, dem sogenannten Salzburger "Schnürlregen" - auf gut deutsch, es regnete den ganzen Tag ununterbrochen. Da es bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, höchstens schlechte Kleidung, habe ich mich mit einem großen Regenschirm bewaffnet und bin los marschiert. Zunächst der Salzach entlang Richtung Altstadt mit den üblichen Sehenswürdigkeiten von Mozartgasse bis zum Dom. Dann ging es hinauf zur Festung Hohen Salzburg und anschließend den ganzen Mönchsberg hinüber bis zur Klosterkirche Mülln. Endlich im Trockenen genoß ich eine schöne Brotzeit und das gute Augustinerbier im Klosterbräustüberl zu Mülln.

Am nächsten Tag hat sich das Wetter merklich gebessert, um nicht zu sagen, es herrschte wunderbares Ausflugswetter. Ab ging es an den Chiemsee nach Gstadt. Von dort eine kurze Überfahrt mit dem Schiff zur Fraueninsel. Relativ starker Wind peitschte an der Uferpromenade immer wieder das Wasser auf den Weg. Ja der Chiemsee ist in diesem Jahr gut mit Wasser gefüllt. Das leicht stürmische aber dafür sehr klare Wetter mit bizarren Wolkenformationen war natürlich ideal, um herrliche Landschaftsfotos zu machen. Weitere Infos zur Fraueninsel im Internet.

Am nächsten Tag stand das Salzkammergut auf dem Programm. Vorbei am malerischen Wolfgangsee und dem Städtchen Bad Ischl kommt man nach Bad Goisern. Rechts ab führt dann der Weg direkt zum Hallstätter See und zum gleichnamigen Ort Hallstatt. Das Wort "Hall" steht für Salz und wurde in alten Zeiten auch das "weiße Gold" genannt. Oberhalb der Stadt liegt das Schausalzbergwerk, was aber in diesem Jahr nicht mein Ziel war. Übrigens ist es von hier aus nicht mehr weit in das Ausseer Land (Bad Aussee). Dort in Altaussee kann schon das nächste Salzbergwerk besichtigt werden. In früheren Jahren habe ich alle fünf bekannten Salzförderstätten in den Ostalpen besucht: Berchtesgaden (mit Bad Reichenhall), Hallein, Bad Ischl, Hallstatt und Altaussee. Aber diesesmal ging es seitwärts hinaus in das Echerntal. Auch Maler- oder Naturweg genannt. Majestätische Wasserfälle, rauschende Wildwasser, grandiose Gebirgslandschaften am Fuße des Dachstein und stille Waldflächen haben vor über 100 Jahren schon Maler, Künstler und Literaten angezogen und ich hatte natürlich Gelegenheit, schöne Aufnahmen zu machen. Im Tal ging es dann noch vorbei an malerischen Fischerhütten entland des Seeufers. Heimwärts wählte ich die Route über Gossau, Abtenau Richtung Golling. Ein Abstecher in das Bräustüberl Kaltenhausen bei Hallein rundete diesen Tag würdevoll ab. Übrigens reicht die Geschichte von Hallstatt über 7000 Jahre zurück. In mehr als 2000 Grabstätten wurden kunstvolle Eisenmaterialien gefunden, die Aufschluss über das Leben der älteren Eisenzeit geben. Man spricht deshalb - nach dem Ort benannt - weltweit von der Hallstattkultur. Nähe Informationen finden sich unter www.hallstatt.net

Tags darauf ging es mehr Richtung Alpenvorland. Ausgangspunkt war Mattsee am gleichnamigen See in unmittelbarer Nachbarschaft zum Obertrumerseee. Der eigentliche Seerundweg konnte nur eingeschränkt benutzt werden, weil dieser durch zu hohen Wasserstand zeitweise überflutet war. Kurzzeitg überraschte mich auch ein Gewitterregen mit Hagelschauer. Ich fand aber gerade noch rechtzeitig einen Unterschlupf im Vorbau einer kleinen Kapelle. Doch bereits nach ein paar Minuten schien schon wieder die Sonne und es konnte weitermarschiert werden. Der ganze See wurde von mir an diesem Tag nicht umrundet, weil die Zeit schon fortgeschritten war und zum anderen weil bereits wieder bedrohliche Wolken am Himmel standen.

Abgeschlossen wurde der Heimaturlaub mit einem Besuch der Vorderkaserklamm in den Loferer Steinbergen zwischen St. Martin und Weißbach. Vorbei an toll angelegten Naturbadebecken ging es leicht ansteigend hinauf zur Vorderkaseralm. Gleich hinter der Jausenstation befindet sich der Eingang mit Kasse. Von das aus geht es noch ziemlich steil hinauf bis zum eigentlichen Zutritt zur Klamm. Aber der Weg hat sich gelohnt. In atemberaubender Naturkraft hat sich das kleine Bächlein hunderte von Meter in die Kalkwände gefressen. Teilweise ist die Klamm nur einen Meter breit und kaum noch Tageslicht dringt durch die steilen ausgewaschenen Felswände. In wildromantischer Form geht es zahlreiche Treppenstufen hinauf bis zum oberen Eingang. Über den Orchideenweg geht es zurück zur Jausenstation. Ein Nusskuchen von der Wirtin persönlich une eine halbe Bier dienten als Stärkung für den Marsch ins Tal. Abgeschlossen wurde der Tag noch beim Bürgerbräu im Zentrum von Bad Reichenhall.

Am gleichen Abend bin ich noch nach Taufkirchen (Vils) zurückgefahren. Am nächsten Tag (Sonntag) wollte ich nämlich noch die Landshuter Hochzeit besuchen. Leider habe ich diesmal meine Fotokamera nicht mitgenommen. Schade, denn gerade da hätte ich super Fotos machen können. Das "königliche Brautpaar von anno 1475 Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut und die polnische Königstochter Hedwig" sind mehrmals direkt bei mir aufgetaucht. Aber auch zahlreiche Prominenz habe ich gesichtet und wunderbare Mittelalterszenen spielten sich direkt vor mir ab.

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Frühjahrsreise nach Südtirol-Meran vom 5. bis 9. Mai 2009

 

Im schönen Garten der Natur
findest du des großen Gottes Spur.
Willst Du ihn noch größer sehen,
dann bleib vorm Kreuze seines Sohnes stehen.

Frühling in Südtirol: Marling-Meran

In diesem Jahr führte mich meine Frühjahrskurzreise in den sonnigen Süden, nach Marling bei Meran. Das Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag schön und frühlingshaft mild, optimal für ausgiebige Wanderungen. Zahlreiche Waalwege, gemütliche Almtouren und der mediterane Flair Meran's mit seiner atemberaubenden Blumenvielfalt luden zu ausgiebigen Wandertouren ein.

Die Ziele im Überblick: Stipvisite Innsbruck mit Berg-Isel-Schanze, Brenner, Sterzing, Jaufenpass, Passeiertal, Sandwirt (200-Jahre Andreas Hofer: 1809-2009), Marling, Marlinger Waalweg, Forst (mit gleichnamiger Brauerei), Adelgund, Schenna, Waalweg Schenna, St. Georg, St. Kathrein, Hafling, Meran (Promenaden, Altstadt, Passerufer, Gilfpromenade), Dorf Tirol, Schloss Tirol, St. Peter, Riffian (Wallfahrtskirche der sieben Schmerzen Mariens), Riffianer Waalweg, Unterer Kuenser Waal, Longfall-Hütte, Oberer Kuenser Waalweg, Bozen, Eisacktal, Besuch beim Flughafen in Innsbruck.

"Grüß Gott!" Diese Worte hört man in Südtirol immer wieder, und mit einem herzlichen "Grüß Gott" wird man auch als Gast in dieser menschenfreund lichen Gegend empfangen.

Der Gruß erinnert an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Das schöne Land Südtirol gleicht einem Garten, der zum Innehalten und Verweilen einlädt, und dessen Pflege den Menschen aufgetragen ist.

Ein Urlaub in Südtirol kann eine Zeit sein, in der die Spuren Gottes in unserem Leben neu oder wieder tiefer entdeckt werden können: Im bewussten Wahrnehmen der Schönheiten der Natur, im Erlebnis von Gemeinschaft, beim Lesen eines guten Buches, bei Spaziergängen und Wanderungen, bei Sport und Unterhaltung, bei stiller Rast in einer Kapelle oder unter einem Wegkreuz, im Mitfeiern eines Gottesdienstes.

(nach Wilhelm Egger, Bischof von Bozen-Brixen)

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Skilanglauf und Winterwanderung in Wildbad Kreuth - Februar 2009

 

Wildbad Kreuth

Das Bild zeigt das bekannte Wildbad Kreuth in den Tegernseer Bergen. Derzeit bekannt als Sitz der Hanns-Seidel-Stifung und als alljährlicher Treffpunkt der CSU Klausurtagungen. Ende Februar 2009 nutzte ich den ersten warmen Frühjahrssonntag, um in dieser Gegend Ski-Langlauf zu betreiben (Entlang des Weißachtales). Danach fügte ich noch eine kleine Winterwanderung zum Wildbad Kreuth hinzu, um die prächtige Schneelage zu fotographieren.

Ort

ist ein ehemaliges Kurbad und Ortsteil der Gemeinde Kreuth nahe dem Tegernsee in Bayern. Heute befindet sich hier ein Tagungshaus der Hanns-Seidel-Stiftung. Bundesweite Bekanntheit erlangte der Ortsteil, durch den hier im Rahmen der Klausurtagung der CSU gefassten Kreuther Trennungsbeschluss.

Geographie

Wildbad Kreuth liegt an einem Hang des Hohlensteins oberhalb der teilweise schluchtartig in den Fels eingeschnittenen Felsweißach, einige Kilometer südlich von Dorf Kreuth, südlich des Tegernsees. Die Felsweißach entspringt in den südlich gelegenen Blaubergen und mündet kurz hinter Wildbad Kreuth in die Weißach, die schließlich in den Tegernsee fließt.

Zu erreichen ist Wildbad Kreuth über die Bundesstraße 307, die vom Achenpass kommt und nach Tegernsee weiterführt.

Geschichte

1490 wird das Bad zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1511 wurde das Badehaus unter Abt Heinrich V. von Tegernsee erbaut. 1818 erwarb Herzog Max Joseph in Bayern das Bad. Kurgäste waren unter anderen Kaiser Franz Joseph I., die Zaren Nikolaus I. und Alexander I.
Von 1924 bis zu seinem Tod 1960 lebte der Musiker und Volksmusiksammler Kiem Pauli in Wildbad Kreuth.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Gebäude im Rahmen der Kinderlandverschickung von Hamburger Schulen genutzt.
Das Bad steht bis heute im Eigentum der Herzöge in Bayern.

Seit 1974 pachtet die Hanns-Seidel-Stiftung das Gebäude und nutzt es nach einer Generalsanierung als Tagungshaus und Bildungszentrum. Bundesweit Aufsehen erregte 1976 der hier gefasste Kreuther Trennungsbeschluss der CSU, die – später zurückgenommene – Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft von CSU und CDU. Seitdem findet alljährlich im Januar die Klausurtagungen der CSU-Landesgruppe im Bundestag und der bayerischen CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth statt. Bei der Landtagsklausur 2007 wurde der Rückzug von Edmund Stoiber als bayerischer Ministerpräsident eingeleitet.

Wanderungen

Wildbad Kreuth ist Ausgangspunkt für mehrere Wanderwege. Einer davon führt zu den Blaubergen und zum Schildenstein. Ein landschaftlich interessanter Punkt auf diesem Weg ist die Große Wolfsschlucht, in der das Wasser über mehrere Wasserfälle und Gumpen ins Tal fließt. Über einen teilweise drahtseilgesicherten Steig können von hier der Schildenstein und die Blauberge erreicht werden. Weitere Wanderwege von Wildbad Kreuth aus führen zum Risserkogel sowie zu einigen Almen wie Sieben Hütten, Geißalm und Königsalm.

 

Fahrt zum Generalkonsulat der Volksrepublik Vietnam in Frankfurt

 

Frankfurt am Main

Bei meiner Frau Hang läuft im nächsten Jahr der Reisepass ab. Für eine mehrjährige Aufenthaltserlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland ist daher unbedingt die Passverlängerung notwendig. Durch Telefonate mit dem Konsulat stellte sich heraus, dass ein neuer Pass gültig für 10 Jahre ausgestellt werden kann. Am schnellsten würde es gehen, wenn man die dazugehörigen Formulare per Internet abruft und dann persönlich vorbeibringt. So haben wir uns kurzerhand im August entschieden nach Frankfurt zu fahren. Nach 5 Stunden Fahrt und einer 1,5-stündigen Bearbeitungsdauer im Konsulat war meine Frau Hang "stolze" Besitzerin eines neuen Reisepasses. So blieb noch etwas Zeit, um die Innenstadt von Frankfurt zu besuchen. Hier ein paar Bilder:

 

 

Wanderausflug: Kloster Weltenburg und Kehlheim im August 2008

 

Donaudurchbruch

Der Donaudurchbruch bei Weltenburg liegt am niederbayerischen Abschnitt der Donau zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg. Das 5,5 km lange und 400 m breite Gebiet ist als Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ ausgewiesen und wurde am 5. März 1978 mit dem Europadiplom ausgezeichnet. Das Durchbruchstal wird von bis zu 80 m hohen Felswänden begrenzt, in denen sich kleinere Höhlen befinden. Durch das Gebiet führt von Kloster Weltenburg nach Kehlheim ein wunderbarer Wanderweg, den ich gegangen bin. Auf der Strecke verkehrt auch ein Linienschiff (Fahrtdauer von Kelheim nach Weltenburg 40 Minuten, von Weltenburg nach Kelheim 20 Minuten).

Die Felsformationen aus Kalkstein tragen phantasiereiche Namen wie die drei feindlichen Brüder, Räuberfelsen, Kuchelfelsen, Bayerischer Löwe, Bischofsmütze, Zwei Sich-Küssende, Römerfelsen und Peter und Paul. Zwischen der Stillen und der Langen Wand verengt sich der Strom bis auf 110 Meter. Südlich der Abtei Weltenburg liegen die Reste des Römerkastells Abusina in Eining, das den auf der gegenüberliegenden Flussseite endenden Limes sicherte. Nordöstlich des Durchbruchs erhebt sich auf dem Michelsberg die Befreiungshalle.

Die Bezeichnung Donaudurchbruch für die Weltenburger Enge ist geologisch gesehen eigentlich nicht korrekt, da das Durchbruchstal bereits im Eiszeitalter von mehreren Donaunebenflüssen größtenteils ausgeräumt wurde. Erst seit der Rißeiszeit änderte die ursprünglich weiter nördlich entlang der Linie Wellheim – Dollnstein – Eichstätt – Beilngries – Riedenburg fließende Urdonau ihren Lauf und benützte nunmehr die Weltenburger Enge. Bei der Untersuchung der Schotterterrassen stellte man fest, dass die Donau nur die untersten 10-15 m ausschürfte, während die kleineren Nebenflüsse vorher schon ein Tal von 180 m Tiefe eingegraben hatten.

 


(Kloster Weltenburg an der Donau)

 

Große USA-Reise im Juli 2008

 

 

USA-Reise 2008

In diesem Sommer flog ich zusammen mit meinem Vater (82 Jahre alt) in die Vereinigten Staaten von Amerika. Für mich war es bereits die 5. Tour über den "Großen Teich" (1989, 1991, 1995, 1998, 2008) - davon zusammen mit meinem Vater das 4 Mal. 1998 war ich mit meinem Studienkollegen Hans Reicherzer aus Wemding unterwegs (jetzt Pfarrer von Gnadenberg bei Nürnberg).

 

 

Die Ziele 2008 in einer Kurzfassung: Abflug München Airport Franz-Josef Strauß / Flug nach San Franzisko / San Franzisko mit seinen Sehenswürdigkeiten: Fishermen's Warf, Washington Square, Downtown, China-Town, Golden-Gate-Park, Pazifik-Küste, Golden-Gate-Bridge, Cabel-Car, Blick auf Alkatraz und die San Franzisko-Bay, Telegraph Hill, Lombard-Street, Alamo Square / Yosemity-Park / Mono-Lake / Death Valley / Las Vegas / Hoover-Dam / Arizona /  Grand Canyon / Glenn-Canyon / Bryce-Canyon / Salt-Lake-City mit dem Temple-Square der Mormonen und dem schönen Parlamentsgebäude "The Capitol from Utah" / Logan / Bear Lake / Jackson-Wyoming / The Chaple of the Transfiguration im Grand Teton National Park / The Chaple of the Secret Heart / Yellostone-Nationalpark: Great Yellowstone-Lake, Heydn-Valley, Bissons, Mud Vulkano, Lower and Upper Falls vom Yellostone River, Tower Falls, Mamoth Hot Springs, die vielen Geysir-Basins, West-Yellostone, Old Faithfull-Geysir, zahlreiche sprudelnde Quellen und Becken, sogar Bären, Elche, Büffel und einen Weißkopfadler auf freier Wildbahn gesichtet / Idaho / Snake River mit den Gedenktafeln zum "First Oregan Trail" / Idaho-Falls / Winnemucca / Reno in Nevada / Carson City / Lake Tahoe (bekannt aus der Serie Bonanza) / Olympia-Ort Squaw Valley / Sacramento mit dem Capitol und dem Amtssitz von Arnold Schwarzenegger / Pazifikküste mit Walblick / St. Raphael / Sausalito / Fahrt über die Golden-Gate-Bridge / Presideo-Gelände / Abschied / Heimflug mit Luftbildern von Neufraunhofen und Burgharting. 

 

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Frühjahrsreise nach Nordfriesland vom 6. bis 11. Mai 2008

 

 

Norddeutschland 2008

 

In diesem Jahr führte mich meine Frühjahrskurzreise in den hohen Norden, nämlich nach Nordfriesland. Das Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag einmalig schön. Ein zentrales Hoch hatte sich in dieser Woche vor Pfingsten über Norddeutschland festgesetzt. Jeder Tag war voller Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen für meine Unternehmungen.

Die Ziele im Überblick: Hamburg, Husum, Dagebüll, Niebüll, Insel Amrum, Flensburg, Halbinsel Holnis mit Blick nach Dänemark, Glücksstadt, Stadt Schleswig, Kiel, Halbinsel Fehmarn, Timmendorfer Strand, Travemünde, Lübeck.

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19. September 2007

Am 19. September 2007 besuchte ich das Dokumentationszentrum über die NS-Diktatur am Obersalzberg in Berchtesgaden. Der Obersalzberg, seit 1923 Hitlers Feriendomizil, wurde 1933 zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Die Ausstellung zeigt deshalb nicht nur die Geschichte des Obersalzbergs , sondern verbindet die Ortsgeschichte mit einer Darstellung der zentralen Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktat.

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17. September 2007

Das Gold

Denk es wäre nicht: es hätte müssen
endlich in den Bergen sich gebären
und sich niederschlagen in den Flüssen
aus dem Wollen, aus dem Gären
ihres Willens; aus der Zwang-Idee,
dass ein Erz ist über allen Erzen.
Weithin warfen sie aus ihren Herzen

immer wieder Meroë

(Rainer Maria Rilke)

 

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