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Busfahrt nach Graz - 07. bis 09.12.2025

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Die wunderbare adventliche Altstadt von Graz erleben

Normalerweise wollte ich ja mit Weber-Reisen aus Dorfen im Frühsommer zu den Halligen nach Norddeutschland fahren. Aber leider war diese Fahrt schon ausgebucht. So dachte ich mir im Herbst, du kannst ja vielleicht nach Graz fahren, weil diese Stadt und St. Pölten mir in der Sammlung österreichischer Landeshauptstätte noch fehlten. Leider war auch diese Reise schon ausgebucht. Aber rund 14 Tage vorher ist jemand ausgefallen, so dass ich dennoch in dieser Adventszeit in die Landeshauptstadt der Steiermark aufbrechen konnte.

Um 07:30 Uhr ging es in Dorfen los. Bei der Hinfahrt war es meist sehr trüb und nebelig. Eine Idee von Inflation bekam man auf der Hinreise bei der Einkehr in der Autobahnraststätte Landzeit. Bei diesen Preisen vergeht so manchen der Appetit. Gegen 14 Uhr sind wir bereits am Hotel Weizer direkt am Ufer der Mur in Graz angekommen. Leider konnten nicht gleich alle Zimmer bezogen werden. Einer musste der letzte sein und dieses Mal traf es mich. Erst gegen 15:30 Uhr konnte ich einchecken. Aber egal, ich machte mich gleich darauf auf den Weg. Es war ja nicht weit - bloß die Brücke hinüber in die Altstadt. Ich bewegte mich gleich Richtung Schlossbergplatz und begab mich dort in das "Innere" des Berges. Von da aus führt ein Aufzug bis zum berühmten Uhrturm hinauf, dem Wahrzeichen der Stadt Graz. Von dort ging es dann noch ein Stück bis zur ehemaligen Festungsanlage hinauf. Dort findet jedes Jahr der große Advents- und Weihnachtsmarkt statt. In den rot erleuchteten Kasematten und drum herum fand dieses Spektakel mit sehr vielen Leuten statt. Es war schon eine außergewöhnliche Stimmung hier oben auf dem Schlossberg.

Nach etwas Glühwein machte ich mich wieder auf den Abmarsch Richtung Tal. Kurz vor dem Tor zum Karmeliter-Platz hatte rechts sogar noch ein kleines Geschäft offen. Ich deckte mich dort noch mit ein wenig Brotzeitwurst und Kletzenbrot ein. Dann marschierte ich auf den bunten Weihnachtsmarkt am Karmeliter-Platz. Beleuchtete Wände, schöne Musik und buntes Treiben waren hier zu beobachten. Als ich dann wieder Richtung Mur und Hotel unterwegs war, kamen mir in den verschiedenen Straßen immer wieder neue Adventsstände und -Märkte entgegen. Sogar am Dom, dem Hauptplatz und bei der Franziskaner-Kirche kam ich vorbei.

Am nächsten Tag gab es ein sehr breit gefächertes Frühstücks Buffett. Und um 10 Uhr teilte sich unsere Busgruppe in zwei Teile auf, denn jetzt übernahmen die beiden Stadtführer für rund 2 Stunden das Zepter. Wir schritten über die Erzherzog-Johann-Brücke hinüber zur Altstadt. Nebenbei erzählte uns der Stadtführer vieles über die "Kulturhauptstadt" Graz, auch über die neu entstandene Mur-Insel und das moderne Kunst-Museum. Dann kamen wir vorbei an der Franziskanerkirche und betrachteten verschiedene Hausfassaden und deren Geschichte. Im Landhaus-Innenhof (Parlament) mit seinen "Regeln" am Hofbogen waren wir erstaunt von der schönen Renaissance-Architektur. Höhepunkt am Platz war die Krippe mit der Heiligen Familie vollkommen aus Eis gebaut. An einer Fassade erklärte uns der Stadtführer auch den Panther als Wappentier von Graz. Dann ging es weiter zum Glockenspielplatz, wo pünktlich um 11 Uhr ein altes Glockenspiel ertönte, was dreimal am Tag geschieht. Von dort schritten wir weiter Richtung Katharinenkirche mit Mausoleum von Kaiser Ferdinand II und seiner Gemahlin Erzherzogin Anna-Maria von Bayern. Direkt daneben befindet sich der Grazer Dom im schönen prunkvollen Barockstil. Wir gingen dann weiter die Hofgasse hinunter, vorbei an der berühmten Bäckerei Edegger, die älteste Bäckerei von Graz mit der schön bemalten Fassade und einer lieben Katze (lebend), die sich von allen gerne streicheln lässt. Kurz zuvor waren wir im Innenhof der Grazer Burg und bestaunten die spätgotische doppelte Wendeltreppe.

Nun ging es zum Hauptplatz mit dem großen Advents-Markt und dem tollen Blick auf den Schlossberg und den berühmten Uhrturm. Dann gingen wir weiter zum Schlossbergplatz, um gemeinsam bis zum Uhrturm hinaufzufahren. Dort oben erklärte uns der Führer noch die Geschichte dieses Wahrzeichens. Dies war ursprünglich ein Feuer-Ausschau-Turm, erst später gegen Mitte des 16 Jahrhunderts erhielt er sein heutiges Aussehen. Gleich daneben ist ein schickes Café. Hier im Preis der Reise inbegriffen war ein kleines Heiß-Getränk. Dank des milden Klimas und dem schönen Sonnenschein konnte man es gut auf der Terrasse aushalten. Die Führung war hier zu Ende. Einige gingen nochmals zu den Kasematten hoch. Ich zog es vor mit ein paar anderen wieder talwärts zu fahren (man kann übrigens mit einer langen Rutsche auch hinunterkommen - eine Attraktion hauptsächlich für Junggebliebene). Wir gingen dann zum Kaufhaus Kastner & Öhler, wo sich ganz oben über den Dächern von Graz das Tagescafé Freiblick befindet. Hier steht man quasi über den Dächern von Graz mit wunderbarem Blick auf den Schlossberg. Zu dritt gingen wir den Hauptplatz hinunter bis zum Café Muhr. Dort verwöhnten wir uns mit einem Aperol Spritz. Zu zweit gingen wir nochmals zum Kaufhaus hoch, weil dort im Kellergeschoß der Eurospar geöffnet hatte. Ich habe mir noch eine Dose von dem berühmten steierischen Kürbiskernöl mitgenommen. In Österreich ist nämlich der 8. Dezember ein Feiertag - Maria ohne Erbschuld empfangen - aber in der Innenstadt haben trotzdem fast alle Geschäfte offen gehabt.

Danach war ein wenig Ruhe im Hotel angesagt. Gegen 16 Uhr marschierte ich aber nochmals los. Dabei entdeckte ich einen kleinen aber feinen Adventsmarkt in der Färbergasse. Dort traten verschiedene Musiker auf, denen ich mit etwas Glühwein lauschte. Zwischenzeitlich ging ich mal wieder zum Landhaus, wo jetzt die Eis-Krippe mit verschiedenen Farben kunstvoll beleuchtet war. Dann ging ich mal die ganze Hauptstraße hinunter, bis zum Platz am Eisernen Tor, wo wieder ein Weihnachtsmarkt seine Buden aufgestellt hatte. Gleich in der Nähe hörte ich Klänge von einem Chor. Diese jungen Sängerinnen und Sänger konnten trotz der kalten Temperaturen die vorbeigehen Touristen zum Innehalten bringen. Sie sangen hauptsächlich Gospellieder und rhythmische Weihnachtssongs. Eine sehr gute Truppe, sie heißen Gospellysium. Die Hauptstraße wieder hinaufgehend ging ich noch in die Stadtpfarrkirche zum Heiligen Blut. Dort zündete ich noch Kerzen an und verbrachte ein wenig Zeit in Stille in dem mit schönem warmem Licht beleuchteten Ambiente. Abschließend schaute ich nochmals in der Färbergasse vorbei. Dort spielte mittlerweile eine Reggae-Band - etwas außergewöhnlich im Advent, aber mal etwas anderes. In der Franziskanergasse kaufte ich mir noch eine Bosna-Wurst und schlenderte dann allmählich wieder zum Hotel.

Jetzt war schon wieder Zeit Abschied zu nehmen. Nach dem guten Frühstück luden wir um 10 Uhr die Koffer in den Bus und fuhren auf derselben Route wieder zurück. Der Großteil führte uns dabei über die Pyhrn-Autobahn Richtung Linz, aber vorher über Landstraße hinüber nach Braunau. Dort dann auf die B12 und bei Marktl weiter auf die A94 direkt bis zum Ausgangspunkt Dorfen. Mittlerweile haben wir auf der ganzen Strecke 30 Tunnels gezählt. Von dort musste ich meine 100 KM noch in die Heimat antreten.

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Ausflug mit Kollegen ins Großarltal - 14. bis 16.11.2025

 

 

Hüttenausflug wieder mal ins Salzburger Land

Normalerweise sollte unser alljährlicher Hüttenausflug einmal zu einer anderen Hütte gehen. Die Planungen zogen sich hin und die Hüttenauswahl war nicht leicht zu koordinieren. Ein vermeintlich günstiges Angebot im Zillertal entpuppte sich als "unbezahlbar", so dass unser "Hüttenwart" wieder alles für das Großarltal klarmachen konnte. Die erste Vorhut mit drei Leuten fuhr bereits am Donnerstag nach Hüttschlag - Karteis bis zum Örtchen See zur Aschauer Hütte der Familie Robert und Erika Kree. Wir nutzen dazu die Tauernautobahn bis zur Schnellstraße nach St. Johann. Vor dort geht es rund 20 KM hinein in das Großarltal. Gleich nach der Ankunft machten wir noch eine spätnachmittägliche Wanderung bis zum Wanderparkplatz hinten beim Parkplatz Talschluss. Bereits bei einsetzender Dunkelheit und ziemlich niedrigen Temperaturen freuten wir uns wieder auf die warme Hütte.

Am nächsten Vormittag gingen wir drei bei herrlichem Sonnenschein hinüber auf die gegenüberliegende Seite und stiegen dort die Forststraße hinauf. Oben bei Hinterneureit entdeckten wir eine verlassene Feriensiedlung, fast schon eine Geistersiedlung wie in manchen Western. Nachdem wir dort unsere Runden gedreht hatten, ging es wieder abwärts zu unserer Hütte. Auf der Hausbank genossen wir die warmen Sonnenstrahlen und auch eine Zigarillo durfte nicht fehlen. Bei einsetzender Dämmerung stieg ich noch hinter unserem Hof den Hausberg hinauf bis zu den oberen Weidegründen unseres Bauern. Der Hubert-Alois machte sich schon sorgen und leuchtete mit seiner Jägerlampe bereits entgegen. Kaum war es Abend geworden, kamen auch die restlichen Teilnehmer unseres Ausfluges an.

Wie in den Vorjahren auch, marschierten wir am Samstagvormittag wieder ganz bis zum Talschluss. Hatten wir im letzten Jahr dort noch etwas Schnee und eisige Temperaturen, so war es in diesem Jahr sehr sonnig und frühlingshaft warm. Beim Rückblick machten wir wieder an der Ludwigskapelle einen besinnlichen Stopp und genossen die Ausblicke in die Bergwelt. Am Abend kochte unser ehemaliger Kollege Hubert-Alois wieder so richtig auf. Sein selbstgemachter Kartoffelsalat ist jedes Mal ein Gedicht und auch der herausgebackene Leberkäse duftet verführerisch in der Nase.

Am Sonntag war der Kurzurlaub schon wieder vorbei. Nach einem schönen ausgiebigen Frühstück räumten wir unsere Zimmer auf und machten uns ans Bezahlen und Einräumen der Fahrzeuge. Man merkt, dass die Mannschaft immer "älter" wird. In diesem Jahr sind sogar noch ein paar volle Bierflaschen übrig geblieben. Über die Großarlstraße nach St. Johann und weiter zur Tauernautobahn ging es wieder Richtung Heimat.

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Radln in Abtenau bis zum Egelsee - 28.09.2025

 

 

Eine Wanderung aus Vortagen mit dem Radl wiederholt

Vor ein paar Jahren bin ich öfters nach Abtenau gekommen, um die Gegend zu erwandern. An diesem sonnigen Spätherbsttag bin ich am Nachmittag mit dem Auto und dem Radl angereist. Ich parkte wie üblich am Sportplatz. Fast hätte ich wegen eines Fußballspiels keinen Parkplatz bekommen. Aber es hat geklappt. Jetzt fuhr ich in den Ort hinein und suchte mir die Straße vom Erlensee-Rundweg. Endlich habe ich den Abzweig gefunden. Es geht etwas bergauf, stets an einem kleinen Bächlein entlang. Auch einige Erklär-Schilder über Flora und Fauna begleiteten mich dabei. Der Weg biegt dann links in einen romantischen Wanderpfad ein. Solange mir keine Leute entgegenkamen, bin ich diesen aber mit dem Radl gefahren. Kurz bevor wieder die Häuserzeile auftauchte, konnte ich am Waldrand auf einer Bank Pause machen und die herrliche Bergwelt genießen mit Aussichten hinüber bis zu den Ausläufern des Dachsteins.

Dann folgte ich immer den Schildern zum Egelsee. Mal ging's bergauf dann wieder bergab. Vorbei an Wäldern, Mooren und noch auf der Weide befindlichen Kälbern. Allmählich konnte man den durch einen großen Schilfgürtel umlagerten Egelsee erkennen. Über einen Wiesentrampelpfad kann man zu einem Rastplatz direkt am See gelangen. Dort ist auch eine Schautafel über die eiszeitliche Entstehung des Sees, dessen allmähliche Verlandung und die hier beheimatete Tierwelt vorhanden. Dort stehen auch zwei Kastanienbäume und ich fand auf den Boden noch welche liegen. Nach einer ausgiebigen Rast machte ich mich wieder auf den Weg. Dieses Mal weiter den Rundweg Richtung Abtenau. Der Weg führt vorbei an urigen, alten Bauernhöfen, welche mich immer faszinieren. Dann ging es leicht bergab weiter Richtung Abtenau. Dort kommt man noch am örtlichen Schwimmbad vorbei, bis es wieder zum Parkplatz am Sportplatz ging.

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Radln um den Wallersee - 07.09.2025

 

 

Ausflug mit dem Radl um den ganzen See

Ich war ja schon in diesem Frühjahr am Wallersee. Da habe ich die Gegend um das Strandbad von Seekirchen bzw. Seewalchen erkundet, allerdings zu Fuß. Interessant waren dabei die vielen Naturlehrpfade und die aufgestellten Informationstafeln. Damals fasste ich den Beschluss, den See mal ganz mit dem Radl zu umrunden.

Nun an diesem milden Herbstsonntag war es dann so weit. An der Westbahnstrecke in der Nähe des Strandbades kann man kostenlos sein Auto abstellen. Von da aus bin ich zunächst entlang der Bahnstrecke bis nach Zell geradelt. Dort am Wegesrand steht die alte Kirche "Zur Heiligen Magdalena". Weiter entlang des Bahndammes und dann später Richtung See und dem Wenger Moor radelte ich weiter. Allmählich ging es etwas einen Hügel hinauf bis zum Wiererhof. Von da aus hat man einen herrlichen Blick auf das Nordufer des Sees. Hier ging es dann rasant bergab bis zur Uferpromenade und zur Wallersee-Ostbucht. An einer Halbinsel im Hafen saß ich mich auf eine Bank und genoss die nachmittägliche Sonne und blickten den aus- und einlaufenden Segelschiffen hinterher.

Von da aus ging es auf der Ostseite des Sees zunächst noch ziemlich eben auf einer Uferstraße entlang. Dann kam ich allerdings zum Seeleitenweg, den ich bereits von einem Ausflug mit meinem Vater her kannte. Und damit wusste ich auch, dass es hier extrem steil bergauf ging. Selbst mit E-Bike-Unterstützung musste ich die letzten 100 Meter schieben, weil es einfach zu steil war. Oben bei Enzing angelangt und ein wenig durchgeschnauft ging es wieder bergab Richtung Seebad Henndorf. Weiter ging es bis zum Henndorfer Campingplatz und dann leicht bergauf bis Fischtaging, wo ich recht durch den Ort einbog. Hier muss ich eines Tages mal wieder herkommen. Das Fischtaginger Gasthaus muss wohl ein Geheimtipp sein, weil dort so viele Autos und Menschen zur Einkehr waren. Ich fuhr weiter Richtung See und überquerte an einer kleinen Bogenbrücke die Fischach. Kurz danach konnte ich schon wieder das Südufer mit dem Strandbad Seekirchen erkennen. Dort blieb ich am alten Bootshaus noch eine Weile am See um dann wieder das Radl im Auto zu verstauen.

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Südtirol vom 19.09. bis 27.09.2025

 

 

Gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken

Auch in diesem Jahr habe ich mir wieder vorgenommen, Südtirol ein wenig mehr zu erkunden. Am 19.09. fuhr ich die Inntalautobahn Richtung Brenner und dann weiter über Sterzing nach Bozen. Dieses Mal bin ich eigentlich ganz gut durchgekommen. So war ich schon am frühen Nachmittag am Ziel bei der Familie Stolz in Unterrain - Riva di Sotto. So hatte ich noch Zeit mit dem Rad direkt rauf nach St. Pauls zu fahren, um zu schauen, wann an diesem Wochenende der Gottesdienst sei. Da es nur am Samstag eine Vorabend-Messe gab, fuhr ich mit dem Radl nur noch weiter bis zur Stadtmitte von St. Michael und kaufte mir dort ein Eis. Dann radelte ich wieder zurück, denn es gab an diesem Wochenende nur eine Vorabendmesse, die ich dann am zweiten Tag abends auch besuchte.

Am Samstag ging's mit dem Radl wieder los. Ich fuhr die Route Richtung Meborast und der Etsch entlang und dann auf dem Fahrradweg Richtung St. Pauls und weiter nach St. Michael. Bereits Richtung Ortsausgang suchte ich die Abbiegung, wo ich im Vorjahr aus dem Frühlingstal hochkam und wo es weiter rauf nach Montiggl gehen soll. Mittels Handy-Navigation fand ich den Weg, der mich durch dichten Wald hinauf bis zur Montigglstraße brachte. Dort kannte ich mich wieder aus und ich fuhr hinunter bis zum Lido. Heute war etwas Besonderes: Ein Sportfest war angesagt und dazu hatte das Schwimmbad offene Türen ohne Eintritt. Ich kaufte mir ein Bier und schaute gemütlich dem Treiben am und im Wasser zu. Danach fuhr ich weiter zum Ort Montiggl und dann stets bergab bis ins Frühlingstal. Auf einer etwas außergewöhnlichen Route durchquerte ich das Tal, um nach Kaltern zu gelangen. Dort besichtigte ich die schöne barocke Kirche mit neuen Ausblicken im Hinterhof. Dann fuhr ich auf dem Höhenzug gemütlich wieder zurück nach St. Michael und St. Pauls. Am Abend stand dann nur noch die Vorabendmesse auf dem Programm.

Am nächsten Morgen machte ich mich wieder mit dem Radl auf dem Weg. Ziel das Knödelfest in St. Michael. Später gegen Mittag wollte ich mich dort mit Helga und Günter treffen. Ich fuhr die lange Route der Etsch entlang und dann auf dem Fahrradweg Richtung St. Pauls und weiter nach St. Michael. Der Festplatz im Stadtzentrum war schon sehr gut befüllt. Da bis zum Eintreffen von Helga und Günter noch gut eine Stunde Zeit war, kaufte ich mir ein Glaserl Wein, setzte mich auf eine Bank und lauschte der zünftigen Stadtkapelle zu. Als die beiden mit dem Fahrrad eintrafen, mussten wir erst einmal einen Platz finden, was gar nicht so leicht war. Aber wir hatten Glück. So gleich konnte jeder von uns sein persönliches Knödelgericht bestellen. Jetzt trennten sich unsere Wege wieder. Die beiden fuhren noch weiter Richtung Kalterer See und ich machte mich auf über St. Pauls hinüber nach Missian. Von dort fuhr ich bis zum letzten Haus, von wo aus eigentlich nur ein steiler Wanderweg hinunter nach Unterrain führt. Ich stieg sicherheitshalber vom Rad ab und schob das Rad den Schotterweg hinunter. Dies war nicht ganz ungefährlich, da der Pfad sehr schmal war und immer wieder große Steine überwunden werden mussten. Dies war ganz schön kräftezehrend. Umso erleichterter war ich, als ich das Gatter am oberen Ende von Unterrain sah. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Haus Stolz.

Am Montag war der Wetterbericht nicht sehr spannend. Eigentlich sollte es den ganzen Tag regnen. Also machte ich an diesem Tag etwas ganz anderes. Ich fuhr auf die Autobahn Richtung Süden bis zur Ausfahrt Gardasee Affi. Dann ging es weiter Richtung Bardolino. Dort wusste ich, dass auf dem Campingplatz San Nicolo eine mir bekannte Familie 3 Wochen Urlaub macht. Nachdem ich einen Parkplatz gefunden hatte, machte ich mich auf die Suche nach deren Stellplatz (den haben sie mir bereits ein paar Wochen zuvor durchgegeben). Zunächst war es seelenruhig und ich dachte, da sei wohl keiner zu Hause und dann haben sie mich doch entdeckt. Es war eine riesen Überraschung und wir haben uns gut unterhalten. Als ich am Nachmittag wieder abfuhr, taten sich die Wolken auf und die Sonne kam heraus. So fuhr ich nicht gleich auf die Autobahn, sondern nach Costermano zum Deutschen Soldatenfriedhof der Kriegsgräberfürsorge. Hier hat man die Gebeine aller deutschen Kriegsgefallenen aus ganz Norditalien zusammengebracht. Ein sehr schönes Gelände. Ich war schon ein paar Mal mit Weber-Reisen hier vor Ort. Von der obersten Ebene aus hat man einen tollen Blick auf den Monte Subasio und hinunter zum Gardasee. Just in diesem Moment kam auch wieder die Sonne hervor und im Hintergrund sah man noch die tief schwarzen Wolken - eine sehr romantische Atmosphäre. Danach fuhr ich die gut 100 KM wieder Richtung Norden, und wie bei der Herfahrt gab es wieder heftige Regengüsse, bis ich zufrieden wieder zu Hause angekommen bin. Rechts in den Bergen wären die Siedlungen der Zimbern, einer uralten bayerischen Sprachinsel. Dies ist mal ein lohnendes Ziel für die nächsten Besuche im Trentino.

Am Dienstag wollte der Günter mit mir den Marlinger Waalweg gehen. Das Wetter war nicht sehr einladend, aber der Vormittag war erstaunlich trocken. Wir gingen seitlich von Marling weg. Gerade noch so haben wir am Ausgangspunkt einen Parkplatz ergattern können. Wir wussten also, allein werden wir nicht sein. Dann ging es los. Auf dem Waalweg hat man immer tolle Blicke hinunter nach Marling bzw. hinüber auf die ganze Stadt Bozen mit der mächtigen Fläche der berühmten Trabrennbahn. Unser Ziel, die Leitenschenke, habe wir gegen Mittag erreicht. Die Terrasse war bereits gut besetzt, aber wir haben noch einen schönen Platz mit Ausblick bekommen. Nach einem guten Nudelgericht und einem frischen Bier machten wir uns wieder auf den Rückweg. Leider hat es in diesem Moment zu regnen angefangen. Leider wurde dieser nicht leichter sondern immer stärker, so dass wir ziemlich durchnässt wieder am Auto ankamen. Wir fuhren aber nicht gleich nach Hause, sondern noch zur Firma Paljari im Industriegebiet von Lana. Dort kann man im Werksverkauf Gesundheits-Produkte hergestellt aus Infrarotfaser kaufen. Das Ganze ist nicht ganz billig, soll aber sehr gesundheitsfördernd sein. Ich kaufte mir ein paar dieser speziellen Socken und auch Günter hat entsprechend zugeschlagen.

Am Mittwoch war das Wetter auch durchwachsen, aber relativ gut. Ich fuhr über Meran hinauf in den Vinschgau bis zur Abfahrt ins Schnalstal. Dort besuchte ich den Vernagtstausee. Durch die Nebelschwaden hindurch tauchte der See mystisch auf und immer mehr durchbrachen auch die ersten Sonnenstrahlen dieses Schauspiel. Auch die kleine Kirche und das schöne Wegkreuz davor sind schon fast kitschige Postkartenmotive. Hier kommt übrigens der Wanderweg E3 von den schneebedeckten 3000er Bergen herunter. Dort oben in der Nähe der Similaunhütte hatte man den berühmten "Ötzi" entdeckt. Ich traf auch zwei junge Fernwanderer, die gerade von dort oben herabgekommen sind. Ich habe sie auf Wunsch an ihrem Zielort fotografiert. Dann fuhr ich die schmale Straße weiter bis zu deren Ende nach Kurzras. Hier kamen schon die ersten Schneeflocken herab. Aber dennoch machte ich eine kleine Wanderrunde dort oben. Bei der Heimfahrt hielt ich noch an dem idyllischen Ort von "Unserer Madonna" im Schnalstal. Im kleine Berglädle deckte ich mich noch mit typisch südtiroler Köstlichkeiten ein, bevor es wieder nach Hause ging.

Am Donnerstag hat sich das Wetter merklich gebessert. Heute schloss sich der Günter wieder meinen Wanderungen an. Wir fuhren hinauf nach Mölten bis nach St. Ulrich. Von dort starteten wir den sogenannten St. Ulrich Rundweg. Zunächst ging es etwas bergab durch urige Landschaft an einem Speichersee vorbei. Am nächsten Bauerngehöft kam plötzlich ein verspielter Hund auf uns zu. Das Kuriose an der Sache: Der hat uns dann die ganze Wanderung begleitet - mit anderen Worten, den wurden wir nicht mehr los. Wir wanderten hinüber bis nach Mölten und dann relativ steil bergauf bis wir durch ein Wäldchen wieder am Ausgangspunkt St. Ulrich ankamen. Dort steht auch eine kleine Wallfahrtskapelle und zum Bauernhof gehört ein zünftiges Ausflugslokal. Dort haben wir es uns noch gut gehen lassen.

Am Freitag war die Wettervorhersage wieder nicht so besonders. Also entschloss ich mich zu einer Fahrt nach Bozen. Zunächst mit dem Fahrrad - allerdings kaum in Bozen angekommen, fing es auch schon an zu regnen. Da dies nicht besser wurde, radelte ich wieder zurück und schnappte mir das Auto. Am großen Parkplatz am Römerbogen fand ich einen Parkplatz. Dann ging ich Richtung Altstadt vorbei am Archäologischen Institut, dort wo die berühmte Mumie "Ötzi" zu sehen ist. In der Altstadt herrschte trotz Regen ein buntes Treiben. Schließlich findet man hier auch immer den berühmten Obst- und Blumenmarkt. Aber gleich dahinter wird es viel ruhiger und besinnlicher. Hier steht die mächtige Franziskanerkirche mit dazugehörigem Kloster. Ich bewunderte wieder mal die schönen bunten Glasfenster, die schöne Lourdes-Madonna und den mit uralten Fresken ausgestatteten Kreuzgang. Auf dem Rückweg machte ich noch ein wenig Pause an dem kleinen Park mit dem Ententeich, wo ich auch in den Vorjahren schon öfters vorbei kam.

Am Samstag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Jetzt wäre es wieder super schön geworden. Aber leider war der Urlaub zu Ende. Ich fuhr die übliche Strecke über Sterzing und Innsbruck wieder nach Hause.

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Oldtimertreffen in Mehring - 31.08.2025

 

 

 

 

Ausflug mit dem Radl nach Mehring zum Oldtimertreffen

Es war wieder ein sehr schöner und warmer Sonntag. Also nahm ich mein Radl und fuhr die rund 3 KM nach Mehring. Hier findet jedes Jahr ein großes Oldtimertreffen statt. In diesem Jahr kamen sie wirklich aus ganz Bayern und dem angrenzenden Österreich. Die Veranstalter sprachen auch von einem neuen Rekord an Ausstellern und Besuchern. Das merkte ich auch als ich dort ankam. So viele Leute wie in diesem Jahr habe ich dort in der Tat noch nie in den Vorjahren gesehen.

Auf mehreren Wiesen verteilt konnte man die zahlreichen Oldtimer bestaunen. Autos, Traktoren, Motorräder, Fahrräder und alles was es noch so an historischen Gefährten gibt. Auch ein großer Teile-Markt war aufgebaut, wo sich Bastler und Oldtimerfreude mit allem Erdenklichen eindecken konnten.

Natürlich macht so ein Rundgang bei hohen Temperaturen durstig. Somit suchte ich mir im riesigen Biergarten ein Plätzchen (leider mit viel Sonne) zum Brotzeitmachen und Durst stillen. Es wehte ein kleiner Windhauch, so dass die hohe Temperatur einigermaßen erträglich war. Am Nachmittag fuhr ich mit den vielen Eindrücken wieder nach Hause.

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Fahrt zur Franziskaner Kirche in Salzburg und zur Strobl-Alm am Högl - 24.08.2025

 

 

 

 

Ausflug mit Kollegen Stefan Bauer mit Besuch der Orchestermesse

Es war schon lange Mal das Ziel, dass mich mein Arbeitskollege Stefan Bauer mit seiner Lebensgefährtin besucht, um in Salzburg eine schöne Orchestermesse in der Franziskanerkirche miterleben zu dürfen. In dieser Kirche spielen häufig hochrangige Orchester aus der Mozartstadt oder aus anderen europäischen Städten. Manchmal gastiert hier auch ein renommierter Gast-Chor oder einfach nur der berühmte Haus-Chor der Franziskaner Kirche.

Wir kamen so rechtzeitig in Salzburg an, so dass wir die Gegend um Dom und Festspielhaus noch besuchen konnten. Die Orchestermesse von Mozart war sehr gut besucht und einfach schön und einfühlsam mitzuerleben. Danach traf man sich noch zu einem Frühstück in den Klosteranlagen oder bestaunte wie wir einfach nur den schönen Klostergarten mitten in der Stadt Salzburg.

Wir haben uns entschlossen, zur Einkehr wieder Richtung Bayern zu fahren. Wir fuhren nach Schönram. Im dortigen Biergarten haben wir gerade noch einen Platz bekommen, um uns das Mittagessen schmecken zu lassen.

Am Nachmittag fuhren wir weiter Richtung meiner unmittelbaren Heimat. Dort kenne ich das Ausflugsziel Strobl-Alm bei Anger auf dem Höhenzug des Högl. Von dort hat man einen super Ausblick auf die Piding, die Stadt Bad Reichenhall und die umliegenden Berge, wie Hochstaufen oder Untersberg. Und wie es der Zufall will, haben wir dort noch eine andere Arbeitskollegin mit ihrer Familie getroffen, die dort einen Geburtstag feierten.

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Walchensee - 05.07.2025

 

 

 

 

Ausflug mit Auto und Radl zum Walchensee

Vor einigen Jahren, als ich noch mit meinem Vater unterwegs war, damals leider schon im Rollstuhl, fuhren wir mal zum Walchensee. Nun wollte ich diesmal wieder machen und fuhr an diesem heißen Sommertag mit dem Auto inkl. Radl wieder dorthin. Dieses Mal fuhr ich allerdings nicht die Route über den Kochelsee, sondern nach Bad Tölz Richtung Lenggries und von dort aus weiter nach Jachenau an der wilden Isar entlang. Das letzte Stück ist dann eine Mautstraße, die direkt am Ostufer des Walchensees herauskommt. Die ganze Straße entlang tummelten sich aufgrund des sehr warmen Wetters unzählige Badegäste und Wassersportler. Ich fuhr weiter bis zu dem großen Parkplatz an der Halbinsel, wo ich damals schon mit dem Vater geparkt hatte. Zufällig konnte ich noch einen Haltepunkt ergattern, denn auch dieser Parkplatz war schon mehr als voll.

Ich nahm das Rad aus dem Auto und fuhr die Halbinselstraße entlang weiter bis zur Zwergerer Bucht. Damals konnte ich die schöne Kapelle an der Bucht nur von weiten betrachten, weil der Weg mit dem Rollstuhl nicht gegangen wäre, aber dieses Mal passte es mit dem Radl. Nachdem ich die Kapelle betrachtete, ging ich weiter bis an Ufer. Dort sah ich ein wenig den Kit-Surfern zu, die den aufkommenden Wind für ihren spektakulären Sport nutzten. Zurück an der Kapelle habe ich ein wenig Brotzeit gemacht und bin dann mit dem Radl weiter gefahren. Am Camping-Platz kaufte ich mir noch ein Eis und schaute dem bunten Treiben zu. Dann fuhr ich ein wenig die Staatsstraße Richtung Walchensee hinauf, konnte aber dann rechts in eine Forststraße abbiegen, welche mich direkt zum Parkplatz führte. Ich fuhr aber mit dem Radl noch in den Ort hinein, immer auf der Suche, ob nicht irgendwo noch eine Badestelle geeignet wäre. Aber der Trubel war einfach zu groß.

Ich fuhr wieder zurück und nochmals ein Stück der Halbinsel Richtung Klösterl entlang. Dann habe ich eine schöne Badestelle entdeckt. Ich genoss es an diesem heißen Tag in das kühle, tief-türkis-farbene Wasser des Sees einzutauchen mit dem schönen Blick hinüber zur Herzogstand-Seilbahn (auch mal ein Ausflugsziel). Dies war ein schöner Abschluss dieses Sommertages.

Aber es kam noch ein kleines Highlight. Am Ende der Kochelseestraße bog ich scharf nach links ab zum Walchenseekraftwerk. Leider war die öffentliche Besichtigung dieser historischen Industrieanlage nicht mehr möglich. Aber auch von außen konnte ich die großen Fallrohre betrachten, durch die das Wasser des Walchensees mit großem Druck hinunter Richtung Kochelsee fließt und dabei die großen Turbinen und Generatoren des Walchenseekraftwerkes antreibt.

Zum Abschluss des Tages besuchte ich noch kurz Benediktbeuern. Leider ist der Großteil der Kirche seit dem großen Hagelschaden im letzten Jahr noch eingerüstet. Aber der Besuch war es trotzdem wert. Bei der Weiterfahrt entdeckte ich noch einen offenen Aldi-Laden, weil ich ja für's Wochenende noch nichts eingekauft habe. An einem Parkplatz bei Waakirchen habe ich nochmals Rast gemacht und den Tag vor der Heimfahrt ausklingen lassen.

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Bayerwaldtierpark und Bayerisch Eisenstein - 30.06.2025

 

 

 

Ausflug in den Bayerischen Wald im Hochsommer

Es ist schon einige Zeit her, dass ich im Bayerischen Fernsehen eine Sendung über den Bayerwald Tierpark im Lammertal gesehen habe. Den wollte ich mir mal anschauen. So fuhr ich die Strecke quer über das Land, stets dem Navi folgend, in das Lammertal im Bayerischen Wald. Es war sehr warm an diesem Tag, aber dank der frühen Abfahrt war ich bereits am Vormittag vor Ort. Der Bayerwaldtierpark unterhält nur Tiere die entweder heute im Bayerischen Wald beheimatet sind oder es in der Vergangenheit waren.

Ich folgte stets gemütlich dem Rundweg bis ganz hinauf zum großen Wolfsgehege. Aufgrund der großen Hitze lagen diese aber nur dösend auf dem Waldboden. Aber auch Fische und Vögel, wie z. B. den schwarzen Schwan oder den lustigen Fischotter und Schildkröten gab es zu beobachten. Den Elchen ging es nicht anders als den Wölfen - lieber im Schatten verkriechen, rasten und dösen.

Im rustikalen Museumsrestaurant machte ich ein wenig Mittagspause und schlenderte am frühen Nachmittag wieder Richtung Ausgang. Normalerweise wollte ich ursprünglich eine Wanderung durch den Bayerwald zur nahegelegenen tschechischen Grenze machen. Aber es war einfach zu warm dafür. Deshalb beschloss ich, nach Bayerisch Eisenstein zu fahren.

Dort habe ich eine schöne Ortswanderung gemacht. Sehr prachtvoll und hell habe dabei die schöne Kirche erlebt. Von dort zog ich weiter Richtung Ortsmitte. Es waren kaum Leute auf der Straße. Fast gespenstisch leer und ruhig lag der ganze Ort in der nachmittäglichen Hitze. Dann kam ich noch zu dem berühmten Grenzbahnhof, wo direkt in der Mitte des Bahnhofsgebäudes die Grenze zwischen Bayern und Tschechien verläuft. Bis auf eine kleine Gruppe von Wanderern war hier niemand zu sehen.

Am Nachmittag machte ich mich dann wieder gemütlich auf die Heimreise. In Zwiesel konnte ich noch einen Einkauf erledigen und aufgrund diverser Straßensperrungen fuhr ich kreuz und quer durch die Stadt. An einem schattigen Parkplatz machte ich Rast und genoss ein wenig die zuvor gekaufte Brotzeit. Ach, Tanken war auch angesagt. Aber auch hier gab es wieder Umleitung, so dass ich in der Gegend mit lauter kleinen Orten keine Tankstelle ausmachen konnte. So fuhr ich eine etwas andere Richtung, wo ich auf dem Navi einen etwas größeren Ort ausmachen konnte. Und tatsächlich, direkt in der Mitte des Ortes befand sich eine kleine Tankstelle. Gott-sei-Dank. Und noch mehr war ich erstaunt, als ich durch die kleine Tür ein paar Stufen hinunterstieg, um zu bezahlen. Da entpuppte sich die vermeintlich kleine Tankstelle in einen riesigen großen Einkaufsladen. Was es nicht alles gibt in Niederbayern.

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Berchtesgaden - Jenner - Königssee am Fronleichnamstag - 19.06.2025

 

Die heimische Bergwelt ist sehr schön

Da bei uns am Ort die Fronleichnamsprozession bereits am Vorabend stattgefunden hat, konnte ich den Feiertag für einen schönen Ausflug nutzen.

Vor ein paar Jahren bin ich mal vom Parkplatz Hinterbrand aus zur Mittelstation der neuen Jennerbahn gewandert. Diese war damals noch mitten in der Bauphase. So hatte ich länger schon das Bedürfnis, die neue Jennerbahn zu testen.

Natürlich ist der Königssee und auch der Jenner ein touristischer Magnet, was sich an der riesigen Anzahl an Autos auf dem Parkplatz bemerkbar macht. Aber gegen Mittag herrschte kaum Antrag an der Gondelbahn. Oben am Jenner angekommen ging es zunächst steil bergab - immer den Weg Richtung Stahlhaus entlang. Nach einer Mulde steigt er wieder stetig an. Stets umgeben von einem riesigen Bergpanorama. Gerade voraus zur linken das Hohe Brett und der Übergang zum Hohen Göll. Als ich noch jung und d(yn)amisch war, konnte ich bereits um 10 Uhr auf dem Hohen Brett stehen und überquerte den Felsweg zum Hohen Göll, wo ich dann schon um 12 Uhr auf dem Gipfel stand. Der Abstieg folgte über den Mandlgrat, wo links und rechts die Steilwände runtersausen. Heute würde es man gesichert am Klettersteig machen. Damals nahm ich einfach das Stahlseil in die Hand und hangelte mich hinunter (nicht nachmachen!)

Aber auch die rechte Bergseite weckt Erinnerungen. Hier liegt der Schneibstein. Bekannt von der "Kleinen Reibe", ein alt bekannter Skitourenweg über den Schneibstein hinunter zum Seeleinsee und zu den Königsbachalmen. Noch weiter rechts kann man die Gotzenalm erkennen, die ich mal mit einer Arbeitskollegin von der Königssee Kesselalm aus erklommen habe. Ja, lange ist's her.

Heute kehrte ich am Schneibsteinhaus ein. Hier ist kein so großer Andrang wie beim bekannteren Stahlhaus. Eine Russnmaß ist halt immer wieder erfrischend.

Nun war es Zeit wieder zurück zur Gondelbahnbergstation zu kommen. Zunächst ging es ja immer nur leicht bergauf und auch mal leicht bergab bis halt dann der steile Schlussanstieg hinauf zur Jennerstation kam. Bei fast 30 Grad ist dies schon sehr schweißtreibend. Aber geschafft und auf dem Panoramadeck habe ich noch eine Zeitlang die Aussicht genossen.

Als ich im Tal wieder angelangt war, habe ich mich zum Abschluss des Tages noch in das Touristengewusel vom Königssee geworfen. Einige haben sogar im See gebadet, obwohl der Königssee eher zu den kältesten Seen Deutschlands zählt. Im Zentrum und an der Schifffahrtsanlegestelle gab es ein ständiges Kommen und Gehen. Die Geschäfte und Restaurants machten mit ihren überhöhten Preisen den notwendigen Umsatz und ich setzte mich noch auf eine Bank und schaute dem Treiben einfach zu, bis ich dann wieder gemütlich nach Hause gefahren bin. 

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Altötting - Peracher See und Maria Schmolln am Dreifaltigkeitssonntag - 15.06.2025

 

 

 

 

Wallfahrt nach Altötting mit Ausflug

Fast jedes Jahr steht eine kleine Autowallfahrt nach Altötting an. Meistens um Pfingsten rum, oder eben am Dreifaltigkeitssonntag, wie in diesem Jahr.

Es war ein sehr heißer Tag, darum habe ich nicht das Radl sondern das Badezeug mit eingepackt. Aber zunächst ging es zur St. Anna-Basilika in Altötting. Es war eine sehr schöne Messfeier mit einer Predigt über die Unfassbarkeit der drei Wesen des einen Gottes.

Danach ging ich die Pforte des Kapuzinerklosters hinein, um mir dort eine Toilette zu suchen. Danach schaute ich mich in den ehrwürdigen Gängen ein wenig um, wo überall Gedenk- und Schautafeln über die Kapuziner und insbesondere über den Heiligen Bruder Konrad zu finden sind. Da sah ich, dass ein Bruder einer kleinen Personengruppe die Schatzkammer zeigte. Natürlich schloss ich mich da gleich an, denn hier gab es Erstaunliches zu entdecken. Und der Bruder führte uns dann noch weiter in die Oase, und zeigte uns das Refektorium, sowie den wunderschönen Klostergarten mit einem ganz anderen Blick auf die St. Anna-Basilika.

Danach begab ich mich auf den Kapellplatz zur Schwarzen Madonna. Natürlich machte ich auch einen Abstecher in die Stiftskirche mit der berühmten Uhr, wo oben der "Tod z' Äding" seine Sense schwingt. Gegenüber haben sich mittlerweile fünf Musikkapellen anlässlich der Altöttinger Dult zu einem Standkonzert platziert. Nachdem ich ein wenig der Musik gelauscht habe, machte ich mich auf den Rückweg zum Auto.

Nun fuhr ich hinab bis nach Marktl, um kurz vor dem Ortsbeginn nach links zum Peracher See abzubiegen. Am See angelangt fand ich gleich einen guten Parkplatz ohne langen Weg zum See. Und am See war eine ganze Sitzbank für mich frei, wie bestellt. Dann genoss ich an diesem heißen Tag das kühlende Nass des Sees.

Im Anschluss fuhr ich weiter bis Simbach und Braunau. Von da nahm ich die Straße Richtung Mattighofen und bog dann in Uttendorf Richtung Maria Schmolln ab. Nach vielen Jahren kam ich wieder an diesem schönen Wallfahrtsort im Innviertel an. Ich schaute mir die Kirche an und vor allem die Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild. An einigen Stellen in der Kirche wurde die Geschichte des Wallfahrtsortes mit Text und Bildern erläutert.

Zum Abschluss des Tages gönnte ich mir noch einen Cappuccino am gegenüberliegenden Café. Nun wollte ich rasch aufbrechen, denn es zogen bereits die dunklen Wolken eines Gewitters auf. Über Nebenstrecken gelangte ich an Michaelbeuern vorbei und weiter Richtung Oberndorf, Laufen und nach Hause. 

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Forschungstour Fuschl mit dem Radl - 11.06.2025

 

 

 

 

Der etwas andere Weg zum Wolfgangsee

Da an diesem Tag schon wieder die Sonne so schön schien, musste gleich nochmals eine Radltour herhalten. Immer wenn ich am Ort Fuschl vorbeikam, dachte ich mir, wohin führt das Seitental parallel zur Bundesstraße hinauf. Kommt man da evtl. bis zum Wolfgangsee? In meinem Gedächtnis habe ich dies immer als "Forschungstour" abgespeichert.

Nun sollte also die "Forschung" beginnen. Ich fuhr mit dem Auto noch ca. 100 Meter die Steinbachstraße hoch, dann wartete schon ein schöner Parkplatz auf mich. Von dort ging es dann mit dem Radl immer leicht bergauf, um dann rechts auf einen Wanderweg abzuzweigen. Ich folgte immer dem Hinweisschild Mozartblick.

Durch schöne Feld- und Wiesenlandschaften ging es dann zur einzigen Hauptstraße in diesem Tal hinüber, zur Ellmaustraße. Diese Straße wird zum Schluss immer steiler und endet am Hochlackenhof. Von dort geht noch ein Feldweg weiter immer Richtung Mozartblick. Irgendwann im Wald angekommen, wird aus dem Feldweg nur noch ein Steig. Hier ist es angebracht, das Fahrrad besser zu schieben. Aber bereits nach kurzer Zeit ist der der Mozartblick erreicht. Eine wunderbare Aussicht auf den Wolfgangsee, den Schafberg und St. Gilgen.

Dort an der Rastbank verweilte ich eine Zeitlang und betrachtete die wunderbare Schöpfung Gottes. Dann schob ich das Rad wieder zurück bis zum Feldweg. Hier kann man diesen Weg noch gerade aus weiterradeln, bis später ein Steig hinunter nach St. Gilgen führen würde. Ich fuhr aber bloß bis zur nächsten Waldlichtung, weil dort eine schöne Wiese und eine einladende Rastbank auf mich wartete. Ich hatte etwas Lesezeug dabei und ließ mir dabei eine Zigarre schmecken.

Dann fuhr ich die paar Meter zurück auf den ursprünglichen Weg. Nun ging es die Ellmauer Straße zügig bergab bis Steinbach und hinüber nach Fuschl am See. Direkt am Seeufer gönnte ich mir ein Eis und schaute den Touristen am Strand zu. Nun fuhr ich auf altbekanntem Weg hinüber Richtung Red Bull Verwaltungszentrum. Ich hielt kurz an und staunte über die imposante Architektur dieses Zentrums eines Weltkonzerns. Nun rasch zurück und das Radl wieder im Auto verladen. Dann fuhr ich die Straße beim Red Bullzentrum hinauf, um zu sehen wohin diese kurvenreiche Bergstraße denn führen würde. Man kommt dann auf eine Querstraße, die es in linker Richtung auch wieder zu erforschen gälte - da könnte man bis zur Höhe des Zwölferhorns hinauffahren. Ich fuhr aber rechts nach Feistenau (dort noch etwas Einkaufen) und dann weiter wieder Richtung Hof, Salzburg und nach Hause.

 

Inzeller Runde mit dem Radl - 10.06.2025

 

 

 

 

Von der Russnmaß bis zum Falkensteinsee

Da ich in dieser Woche Urlaub hatte und jeder Tag voller Sonnenschein war, musste ich natürlich auch an diesem schönen Tag wieder mit dem Radl raus.

So wollte ich dieses Mal etwas im Gebiet von Inzell unternehmen. Der große Autoparkplatz am Kurpark war mein Ausgangspunkt. Zunächst fuhr ich die Schmelzer Straße entlang bis zu Anhöhe hinauf. Von dort bog ich dann rechts die Froschseer Straße ab und den Hügel hinauf bis zur Kesselalm. Dort habe ich gleich meinen Durst mit einer Russnmaß gelöscht und dem eifrigen Treiben der vielen Gäste zugesehen. Ein Highlight des Wirtes ist seine Sommerrutschbahn mit Aufstiegshilfe. Hier kann man mit großen Gummireifen eine Mattenbahn den Hügel hinunterrutschen und mit einer Standbahn wieder zum Ausgangspunkt zurückkommen. Ein sehr einträgliches Geschäft, wie ich beobachten konnte.

Aber ich wollte nun wieder weiter. Nun ging es gemächlich den Hügel hinauf bis zum Froschsee. Leider nimmt der Wasserstand auch von Jahr zu Jahr ab. Gegenüber der Hauptstraße wäre der Feldweg zur Fahrriesbodenkapelle gegangen, der aber wegen Forstarbeiten gesperrt war. So muss ich dieses Ziel auf ein andermal vertragen.

So bin ich weiter die B305 runtergeradelt, die in der Nähe des Eisstadions von Inzell auf die Deutsche Alpenstraße trifft. Da bin ich auf den parallel laufenden Wanderweg hinüber gewechselt, um nach ca. 1 KM links hinein in den Wald zu fahren. Hier gelangt man dann zum Falkensteinsee. Ein kleiner Bergsee, der fast an eine Landschaft wie in Kanada erinnert. Dort verweilte ich einige Zeit.

Weiter ging es dann den Falkensteinweg wieder Richtung Adlgass und Inzell. Dort kommt man an einer schönen Kneippanlage vorbei und schon gehts wieder durch die Nebenstraßen von Inzell Richtung Kurpark. Das Rad habe ich in der Zwischenzeit verstaut und schaute mir dann noch in Ruhe den Park an. Sehr schön ist hier der Inzeller Kräutergarten mit idyllischem Häusl zu erwähnen. Dann wagte ich auch noch einen Blick hinüber ins Inzeller Schwimmbad und war ganz erstaunt, dass dies ein Naturbadesee ist. Das muss ich unbedingt mal in den heißen Sommertagen testen.

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Trostbergrunde mit dem Radl - 09.06.2025

 

 

 

 

Auf die Hügel um Trostberg rum

Aufgrund verschiedener Umleitungen, die in den letzten Jahren immer wieder eine Durchfahrt von Trostberg erforderlich machten, kam mir schon länger der Gedanke, mal die romantischen Hügel rund um Trostberg mit dem Radl zu erkunden.

So habe ich mich an einem Sonntagnachmittag auf den Weg gemacht und bin bis nach Stein an der Traun gefahren. Dort ist ortsmittig rechts ein großer Parkplatz. Von da aus startete ich meine Radltour Richtung Trostberg.

Zunächst ging es rechts der Traun entlang. Leider ging der Weg dort nicht mehr weiter und ich fuhr über Felder hinauf nach Roidham und Pirach. Über Schilling und Dieding kam ich dann auf die Pallinger Straße. Dort geht es steil hinab Richtung Trostberg. An einer Nebenstraße bog ich ab und kam bis zur Tittmoninger Straße. Versehentlich bin ich statt stadteinwärts nun Richtung Tittmoning gefahren, kam dafür aber an der schön gelegenen Kirche St. Sixtus und St. Sebastian vorbei. Nun überquerte ich die Hauptstraße und fuhr hinunter zum Ufer der Alz. Von dort führt ein schöner Wander- und Radweg wieder Richtung Altstadt von Trostberg.

Nach Überquerung der Alz kam ich bis zur höher gelegenen Altstadt hinauf. Dort bog ich rechts den alten Pflegerweg ab, der mich nun hinauf nach Nunbichl brachte. Von dort querte ich die Landschaft Richtung Kreiskrankenhaus und fuhr auf der Anhöhe aber wieder Richtung Stadt. Dort liegt ein idyllisches Schlösschen mit Kirche hoch über der Stadt Trostberg. An dem vorbeiführenden Bergweg machte ich an einer Bank Rast. Der Blick hinunter in die Stadt erinnerte mich an den Philosophenweg von Heidelberg, der ähnlich gelagert ist.

Nun fuhr ich die Straße wieder hinauf bis zur Kreisklinik und weiter zur Hauptstraße und wieder hinunter zur Bundesstraße Richtung Altenmarkt. Durch den Ortsteil Möglich hindurch kam ich dann in die Siedlungen von Trostberg, vorbei an der großen Stauwehr immer der Alz entlang Richtung Altenmarkt. Von hier hat man auch einen schönen Blick auf den Zusammenfluss von Traun und Alz. Nun fuhr ich quer durch Altenmarkt den unteren Siedlungsweg bis nach Stein an der Traun, dem Ausgangspunkt.

 

Ausflug ins Ennstal und nach Pürgg - 03.05.2025

 

 

 

Auf in die Steiermark und ins Gesäuse

Vor zwei Jahren haben wir für die Förderverein Bergbaumuseum Achthal Stühle aus Bruck an der Murr abgeholt. Beim Nachhauseweg sind wir durch das Gesäuse gefahren und im kleinen Ort Pürgg zum Kaffee eingekehrt.

So habe ich mir vorgenommen, diese Gegend mal wieder aufzusuchen. Zunächst ging es über Salzburg hinein in das Salzkammergut. Vorbei am Wolfgangsee, Bad Ischl, Bad Goisern, dem Ausseerland bis nach Admont. Von dort ist es nicht mehr weit ins das Gesäuse.

Ich blieb an einem Ausflugsrastplatz stehen, wo es nicht weit zur "Holzernen Brücke" über die Enns ist. Dort habe ich die Zeit genossen, die Landschaft und die Wege. Natürlich durfte auch eine kleine mitgebrachte Brotzeit nicht fehlen.

Danach fuhr ich über Admont wieder zurück bis zur Abzweigung der Bundesstraße in Richtung Salzkammergut. Von dort ist es nicht mehr weit bis hinauf zum idyllisch gelegenen Örtchen Pürgg. Das Originelle an diesem Ort ist, dass man auf dem Parkplatz davor sein Auto abstellen muss. Der Ort ist verkehrsberuhigt.

Zunächst wanderte ich hinauf zum Naturbad. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den gegenüberliegenden mächtigen Bergstock des Grimming und hinunter auf das Ennstal. Dann stieg ich hinüber zum Hügel mit der Johanneskapelle. Wiederum überall schöne Fotomotive der Landschaft. Dann wollte ich eigentlich noch im Tagescafé Krenn einkehren, was aber leider schon geschlossen hatte. So besuchte ich noch die romantisch gelegene St. Georgs Kirche mit den schönen Gräbern auf einzigartiger Hanglage. Auch die uralten Fresken in der Oberkirche erinnern an längst vergangene Zeiten. Zufrieden spazierte ich wieder zurück zum Auto und fuhr die übliche Strecke wieder nach Hause.

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Mit dem Radl von Salzburghofen nach Mülln und zurück am Salzachufer - Ostern - 20.04.2025

 

 

 

 

 

 

Auf eine Fußwanderung folgte die Radltour

Vor einiger Zeit hatte ich mich nach Salzburghofen bei Freilassing aufgemacht. Am Friedhofsparkplatz stellte ich damals mein Auto ab und ging den Wanderweg hinunter bis zur Salzach. Damals dachte ich mir, dieses Gebiet müsste ich eigentlich weiträumiger erkunden, eben mit dem Fahrrad.

So kam es dass ich am Ostersonntag mit dem Auto und dem eingeschobenen Fahrrad wieder nach Salzburghofen zu dem besagten Parkplatz fuhr. An diesem Tag war es angenehm warm und man konnte schon mit der kurzen Hose radeln. Zunächst fuhr ich wieder einen Wanderweg Richtung Salzach und fand dann das Hinweisschild "Ausee". Dieser kleine See mitten im Wald ist sehr idyllisch gelegen.

Von da aus fuhr ich nun den Saalachweg hoch bis zur Bundesstraße und überquerte am Wehr die Salzach und auch die Staatsgrenze. Dann folgte ich stadteinwärts dem sogenannten Salzachradweg, auf dem ich vor einem Jahr schon mal Richtung Flughafen gefahren bin. Dieses Mal fuhr ich aber geradeaus weiter Richtung Altstadt und dem Stadtteil Mülln. Gleich hinter der Uniklinik kannte ich mich wieder aus, war ich doch in unmittelbarer Nähe des Augustinerbräus Mülln gelandet. Natürlich nutzte ich das warme Ausflugswetter und setzte mich in den (leider) voll besetzten Biergarten. Auf der anderen Seite war es auch wieder interessant, bei einer kleinen Brotzeit die vielen Menschen zu beobachten.

Danach fuhr ich ein paar Hundert Meter hinunter zum Salzachufer. Von dort führt direkt neben der Salzach ein Fuß- und Radweg Richtung Westen. Je weiter ich die Innenstadt hinter mir ließ, umso weniger war auch hier los. Bei der Einmündung der Saalach (am Spitz) musste ich links abbiegen, weil es hier keine Brücke gibt. So radelte ich wieder die Saalach entlang, vorbei am riesigen Sportzentrum von Red Bull bis ich wieder die besagte Wehranlage an der Einfallstraße zu Salzburg erreichte. Dies ist gleichzeitig auch der Grenzübertritt nach Bayern.

Dann ging es hier wieder den linken Uferweg hinunter bis zum "Spitz", der nun auf der anderen Uferseite lag. Dort machte ich nochmals kurz Pause und fuhr dann den mir bereits vom damaligen Sparziergang bekannten Waldweg hinüber zum Friedhof von Salzburghofen, wo mein Auto stand.

 

Kleinere Unternehmungen in 2025

 

 

 

 

 

Ein paar Beispiele für weitere Unternehmungen in diesem Jahr

Am Wallersee: Im April 2025 fuhr ich an einem kühlen, mit vielen Wolken behangenen Sonntagnachmittag zum Wallersee im Salzkammergut. Durch Straßkirchen hindurch kam ich bis zum Vorort Straßwalchen mit einem alten Herrenaus im Zentrum. Richtung See unterhalb der Bahngleise der Westbahn befindet sich der Parkplatz. Von da führte die Wanderung Richtung Strandbad. Dort schaute ich mich ausgiebig um. Erstaunlich viele Spaziergänger hatten wohl die gleiche Idee. Dann spazierte ich noch zu den hinteren Werftanlagen und von dort aus zum Naturlehrpfad. Viele bebilderte Tafeln gaben dabei über den Naturschutz, die Renaturierung der Ufergebiete und die Flora und Fauna des Wallersees reichlich Auskunft. Am späten Nachmittag fuhr ich wieder über Obertrum und den Haunsberg (Kaiserbuchenstraße) zurück über Oberndorf und Laufen.

Radlausflug-Grüntegernbach: Am 27.04. war ich aufgrund des Geburtstages von Isi Wegmann mal wieder zwei Tage im Holzland unterwegs. Mit meinem Übernachtungsgastgeber haben wir an einem sehr schönen Sonntag dann eine Radltour von Grüntegernbach aus gemacht. Zunächst ging es über Feldwege Richtung Dorfen. Dort besuchten wir unseren bereits im Ruhestand befindlichen Kollegen Peter, der sich sehr freute. Dann war es Zeit im Biergarten des La Piazza (am Radweg von Dorfen nach Taufkirchen gelegen) Mittag zu essen. Weiter ging es auf dem besagten Radweg, um dann über urige Feldwege nach Weckerling zu einem weiteren Arbeitskollegen zu gelangen. Leider war niemand zu Hause. Weiter ging es dann Richtung Algasing und über idyllische Wald- und Wiesenwege, über Unter- und Oberkorb wieder zurück nach Grüntegernbach.

Wolfenschwang-Großgmain-Runde: Am 12.06. war wieder ein sehr schöner Tag. Als Ausgangspunkt habe ich meinen Lieblingsparkplatz in Großgmain auserkoren. Dann fuhr ich linksseitig des Grenzbaches hinauf bis zur Berchtesgadener Bundesstraße. Diese überquert ich und weiter ging es im Wald immer steig bergauf an den Bahngleisen entlang nach Hallthurm. Etwas unterhalb davon zweigt der Wanderweg Richtung Wolfenschwang ab. Interessant ist hier immer der Grenzstein zwischen Königreich Bayern und Österreich-Habsburg. Auf Salzburger Seite erreicht man dann auch nach rund 15 Minuten die wunderbare Aussichtsalm Wolfenschwang. Bedauerlicherweise ist diese aber seit einigen Jahren in Privatbesitz und nicht mehr öffentlich zugänglich. Schade. Ich machte an den dortigen Tiergehegen etwas Brotzeit und wählte für die Abfahrt den Weg hinunter zum Latschenwirt. Von da an gings weiter bergab nach Hinterreit. Leider hatte ich nicht mehr die Zeit, um beim Traditionswirt Häfei einzukehren. So fuhr ich den altbekannten Randersbergweg durch den Wald hindurch wieder hinüber nach Großgmain.

Josef-Mohr-Gedenkweg in Hintersee: An diesem 04.07.2025 fuhr ich erst am Nachmittag los. Eigentlich wollte ich seitlich von Faistenau im Salzkammergut bis zum Straßenende der Tiefenbrunnauerstraße fahren. Da das Wetter aber sehr zweifelhaft war, schaute ich mir nur den Ausgang einer möglichen Radltour hinauf zur Sausteigalm an. Theoretisch kann man auch mit dem Auto rauffahren, was aber nur mit einer Maut möglich wäre. An diesem Tag hätte sich das nicht rentiert, weil die Aussicht von der Alm hinunter zum Wolfgangsee und St. Gilgen vermutlich gar nicht möglich gewesen wäre. Danach bin ich noch kurz zum Parkplatz Hintersee gefahren, aber auch hier war mir das Wetter für eine See-Runde nicht gut genug. So bin ich weiter bis zum Ort Hintersee gefahren. Dort habe ich den Josef-Mohr-Gedächtnis-Weg entdeckt. Dieser war ja der Text-Schreiber von Stille Nacht-Heilige Nacht und bei seinen vielen Vikar-Stellen hat er auch hier in Hintersee gewirkt. Der neu angelegte Josef-Mohr-Weg führte hinauf zu einer modernen Josef-Mohr Kapelle.

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rückstetten: Am 05.07.2025 war der große Festtag der Freiwilligen Feuerwehr Rückstetten zu ihrem 150-jährigen Bestehen. Zum großen Festgottesdienst unter strahlend blauem Himmel kamen zahlreiche Feuerwehren, Ehrengäste und viele Besucher aus nah und fern zur kleinen Kapelle nach Kleinrückstetten. Danach marschierte der Kirchenzug unter musikalischen Klängen zum Festzelt nach Großrückstetten. Dort gab es während der Festwoche bereits mehrere Veranstaltungen.

Abteilungstreffen in Rosenheim zum Keramikbemalen: Am 25.10.2025 fuhr ich nach Rosenheim, um mich dort mit meinen Kolleginnen zum Keramikbemalen zu treffen. Dies war in diesem Jahr unser Abteilungsausflug. Am Vormittag gönnten wir uns einen ausführlichen Frühstücksbrunch im schicken Restaurant INNig. Gleich gegenüber haben wir für den Nachmittag den Keramikmalkurs gebucht. Zunächst wurden die teilnehmenden Gruppen informiert, wie man mit welchen Farben und Techniken die verschiedenen Keramikteile bemalen kann. Ich entschied mich für einen Müsliteller. Nach einer Grundierung trug ich im Inneren "Spezialeffekt-Farben" auf. Außen habe ich die Schale mit einfachen Motiven bemalt. Später werden die Teile gebrannt und mit einer Lackschutzschicht überzogen. Dann wird man informiert und kann die Teile wieder abholen. Ich verabschiedete mich von meinen Kolleginnen und fuhr anschließend weiter nach Taufkirchen (Vils), denn an diesem Abend war noch das große Herbstkonzert der Liedertafel mit gleichzeitigem Abschied des langjährigen Chorleiters Christian Rott. Nach einem kleinen Zusammentreffen nach dem Konzert - alles in der neu eröffneten Sporthalle des Taufkirchener Schulzentrums - fuhr ich in der Nacht noch nach Hause.

 

 

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