zurück (Home) 

Impressum            Datenschutzerklärung

Hinweis zu den Bildern: Sollte sich jemand auf den Bildern wiedererkennen und nicht wollen, dass das Bild auf der Homepage oder im Internet veröffentlicht wird,
bitte eine kurze E-Mail an den Websiteverantwortlichen. Zu finden unter Impressum. Herzlichen Dank.

 

Mit dem Radl nach Maria Mühlberg - 03.05.2026

Home

Liedertafel

Religiöses
    und
   
Besinnliches

Privat

 

 

 

Eine schöne Trainingsrunde mit dem Radl nach Maria Mühlberg bei Waging

Zunächst fuhr ich an diesem sonnigen Sonntag-Nachmittag einfach mal los. Zunächst nach Teisendorf, um im Pfarrbüro noch etwas abzugeben. Dann ließ ich mich einfach weiter treiben. Über Schödling, Roidham, Mehring hinüber Richtung Unterstetten. Dann weiter nach Gabenstatt, Ramstetten, bis nach Putzham. Rechts bog ich ab und kam schließlich nach Steulach. Ich wollte aber nicht hinunter bis nach Petting fahren, sondern bog gleich wieder links Richtung Stötten ab, um auf der Anhöhe zu bleiben.

Dort habe ich ein gelbes Wanderschild Richtung Vockling entdeckt. Aha, wieder mal ein neuer Weg und die Richtung stimmt auch und ich bleibe auf der Höhe. Der Weg war ganz schön wild, aber auch sehr naturverbunden. Weiter gings ebenfalls auf bisher unentdeckten Feldwegen hinüber nach Wendling, wo dann im weiteren Verlauf die Straße rechts abbiegt und wieder bergauf nach Mühlberg führt.

Nun war ich am Wallfahrtsort Maria Mühlberg angelangt. Seltsam dachte ich mir, da relativ viele Leute vor der Kirche waren - wesentlich mehr, als sonst hier ins wunderbare Land schauen, mit Blick auf die Voralpenebene und den wunderbar blauen Waginger und Tachinger See. Ja sogar Bekannte aus der Heimat habe ich getroffen. Sie haben mich dann aufgeklärt, warum so viel los ist. Weil am ersten Sonntag im Mai immer die Bezirkswallfahrt der Krieger- und Soldatenvereine von Waging herauf stattfindet. Dann hörte man auch schon die Pilgerschar heranmarschieren. Kurz vorher habe ich noch das Innere der Kirche fotografiert und nach Messbeginn auch noch die wunderbare Landschaft rings herum. An der Messe konnte ich leider nicht teilnehmen, weil die Zeit etwas drängte. Denn ich wollte zu Hause noch rechtzeitig zur 1. Maiandacht eintreffen.

Der Wer führte mich also wieder zurück den Berg hinab zur Hauptstraße von Teisendorf nach Waging. Ich überquerte diese und fuhr auf der anderen Seite wieder nach Nirnharting hinauf. Von dort geht es gerade weiter nach Weitmoos. Hier muss man rechts in den ausgedehnten Wald einbiegen, immer dem Hinweisschild Maria Tann folgend. Dort angelangt, machte ich an der kleinen Waldkapelle Rast und habe auch gleich wieder ein befreundetes Ehepaar getroffen. Noch kurz einen Apfel gegessen und weiter ging's.

Über Hofholz, Hunkling und Lacken ging es die schnelle und steile Straße hinab in mein Heimattal Richtung Bundesstraße 304. Von hier führt der Radlweg wieder geradewegs nach Hause. Von der Zeit habe ich es leicht geschafft. Aber etwas Reserve schadet ja nicht.

Zu mehr Bildern >>>

 

Mit dem Radl hinauf auf den Kirchwald mit dem Eremiten - 26.04.2026

 

 

 

 

 

 

Eine schöne Runde hoch über Nußdorf am Inn

Über dem Ort Nußdorf am Inn gelegen, befindet sich ein alter Wallfahrtsort am Fuße des Heubergs. Es ist eine Eremitage, quase ein Wohnhaus mit einem Eremiten mit dazugehöriger Wallfahrtskirche. Zunächst parkte ich an diesem warmen Sonntagnachmittag das Auto auf dem Parkplatz von Nußdorf. Dann fuhr ich die Heubergstraße entlang bis rechts der Wanderweg abbog. Dort bin ich vor vielen Jahren schon mal hinauf gewandert in den sogenannten Kirchwald.

Ich hatte es noch gut in Erinnerung, dass die kommende Asphaltstraße hinauf zum Ziel richtig steil sein würde. Und so war es auch. Selbst das E-Bike war mir dann zu anstrengend, so dass ich das steilste Stück einfach geschoben habe. Aber auf der kleinen Wallfahrt darf man sich auch ein wenig schinden. Mittendrin taucht sie dann auf, die Eremitage Kirchwald. Im Außenbereich sind zahlreiche Schilder mit Beschreibungen der historischen Anlage, dem Wallfahrtswesen und der Geschichte des Eremitentums im Kirchwald angebracht. Die Schilder sind sehr gut beschrieben und haben zahlreiche Farbabbildungen, so dass man sich sehr kurzweilig mit den ganzen geschichtlichen Gegebenheiten befassen kann. 

Dann bin ich natürlich noch hinein in diese uralte Kirche im Kirchwald, um etwas im Gebet und in der Ruhe zu verweilen. Danach schon ich rund 30 Meter zurück, weil man dort auf einer Bank verweilen kann, wo es einen tollen Blick hinunter ins ganze Inntal gibt. Danach stand ich vor der Entscheidung, weiter Richtung Heuberg zu fahren oder gleich neben der Kirche den alteingesessenen Pilgerweg durch den Wald zu nehmen. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit habe ich mich für den Pilgerweg entschieden, was sich später noch als sehr nützlich herausstellte.

Auf ziemlich gleicher Höhe ging es eine Zeit lang durch diesen Wald bis dann die Häuser von Gritschen auftauchten. Von da an ging es dann eigentlich nur noch talwärts. Ich wollte bis zum Mühlbach und dann die Mühlbachstraße wieder hinunter nach Nußdorf - so der Plan. Aber in der Talsenke bei Gernmühle angekommen, war auf einmal die Straße hinunter nach Nußdorf für den Verkehr wegen Überflutungsarbeiten gesperrt. Was nun? Das ganze wieder bergauf zurückradeln wollte ich mir nicht mehr antun. So bin ich rechts abgebogen und mit moderatem Anstieg die Straße bis nach Holzmann gefahren. Von dort biegt eine Straße ab, die nach Eßbaum hinunter führt, welche in die Hauptstraße "am Samerberg" mündet. Diese Straße kenne ich von früheren Unternehmungen. Es ist zwar nicht sehr angenehm auf der Hauptstraße zu fahren und ständig von Autos überholt zu werden, aber zumindest kam ich dadurch wieder sicher hinunter ins Inntal.

Im Tal angelangt, waren es nur noch ein paar Kilometer zurück nach Nußdorf. Der Abend war schon angebrochen, aber die tiefstehende Sonne war noch immer sehr wärmend und ich freute mich, dass ich doch noch so eine schöne Rundfahrt gemacht habe.

 

Ostern mit dem Radl von Waging über Gessenberg zum See und zurück - 06.04.2026

 

 

 

 

 

 

Ein Osterradlausflug mit der schönen Aussicht über Gessenberg

Ein weiteres Ziel war das schöne Schloss Gessenberg hoch über Waging am See. Vor ein paar Jahren war ich schon mal dort oben. An diesem Ostern wollte ich mal wieder rauf. Zunächst einmal, weil das Schloss Gessenberg so romantisch dort oben gelegen ist. Welche Geschichte könnten wohl die alten Mauern erzählen?

Wenn man den Weg weiter rauf fährt, kommt ein idyllisches Wegkreuz mit einer Bank zum Ausrasten. Von dort hat meinen herrlichen Blick auf die heimatliche Bergwelt. Auch die wärmende Frühlingssonne schien mir ins Gesicht, so dass ich dort ganz in Gedanken versunken eine Weile verbrachte und über die Natur als Gottes wunderbares Schaffenswerk nachdachte.

Von Oberleiten aus ging es durch ein schönes Waldstück hinüber Richtung Otting und weiter nach Biburg. Dort bog ich rechts ab und konnte an einer Rastbank nochmals Pause machen. Dann ging es weiter Richtung Waginger See. Auf einer Anhöhe bog ich links nach Krautenberg ab, von wo man schön den See mit der dahinterliegenden Bergwelt fotografieren kann.

Dann ging es steil talwärts, wo ich dann beim Seeteufel die Hauptstraße überquerte und auf dem Fahrradweg bequem über Fisching zum Höllenbach kam. Hier fuhr ich dann immer diesen Bach entlang, der letztendlich bis zum Waginger Kurpark führt. Von dort ging es quer durch den Ort wieder bis zum Ausgangspunkt.

Zu mehr Bildern >>>

 

Ostern mit dem Radl zum Saalachspitz - 05.04.2026

 

 

 

 

 

 

Ein kleiner Osterradlausflug auf österreichischer Seite

Bereits im Spätwinter bin ich von der Freilassinger Seite her von Salzburghofen aus Richtung Salzach gewandert. Auch in den letzten Jahren schon und immer wieder sind mir die paar Häuser auf der gegenüberliegenden Seite aufgefallen, so dass ich bei besserem Wetter mal von der Oberndorfer Seite her erkunden wollte, wie man dort mit dem Fahrrad hingelangt.

An Ostern diesen Jahres war die Gelegenheit gut. Ich fuhr bis Laufen und parkte mein Auto beim Parkplatz am Amtsgericht. Von dort ging es mit dem Radel zur Landesgrenze weiter nach Oberndorf und denn den Radlweg entlang, der mehr oder weniger immer der Salchach entlang läuft. Zunächst beginnt er aber mit einer mächtigen Auen- und Moorlandschaft, welcher zum Teil besser zu Fuß erwandert werden könnte (habe ich mir mal für den Herbst bei schlechterem Wetter vorgenommen). Der Hauptradlweg geht dann wieder direkt am Salzachufer entlang.

Langezeit kommt man an keiner menschlichen Siedlung vorbei. Lediglich an einem großen Klärwerksgelände erahnt man die Zivilisation. Und plötzlich ist es soweit, die kleine Siedlung, so maximal 5 Häuser, säumen den Weg - und es sind genau die Häuser, die ich von der gegenüberliegenden bayerischen Seite immer beobachtet habe. Praktisch war das Ziel an diesem Nachmittag erreicht. Ich setzte mich auf eine Bank und habe meine mitgebrachten bunten Ostereier gegessen und die wärmende Frühjahrssonne genossen. Der Blick ging hinüber zum Zulauf der Saalach am Saalachspitz.

Nun zogen dunkle Wolken herauf. Möglicherweise würde ein kleines Gewitter aufziehen. Schnell spurtete ich dann wieder zurück. Kurz vor Oberndorf studierte ich noch die Wandertafel von dem ausgedehnten Moor- und Auengebiet, wo es dann auch schon zum Tröpfeln anfingt. Aber die Sonne war doch stärker, so dass ich trocken wieder am Ausgangsort ankam.

 

Frühling in Maria Eck - 15.03.2026

 

 

 

 

 

Ein kleiner Ausflug im Übergang von Winter zum Frühjahr

Schon länger wollte ich mal wieder nach Maria Eck fahren. An diesem Sonntag-Nachmittag Mitte März als das Wetter nicht "wusste", ob es schon eher Frühling oder doch noch Winter ist - sprich trüb und eher kühl - machte ich mich auf den Weg. Am Ziel angekommen war relativ wenig los.

In der Pfarrkirche war kaum Betrieb, zeitweise war ich ganz allein. Dies hat den Vorteil, dass man auch mal die Stille genießen kann und zur inneren Ruhe kommt. Danach stieg ich den relativ neu angelegten "Sonnengesangsweg" hinauf zum Kloster der Franziskaner Minoriten, um dort einen Besuch in der Antoniuskapelle zu machen. Auch hier war kein einziger Besucher außer mir anwesend, was mir die Gelegenheit gab, auch mal die Wandbilder und die Geschichte der Minoriten in Maria Eck zu studieren.

Danach stieg ich den Klosterweg weiter hinauf zum kleinen See und genoss die friedliche Landschaft. Beim Rückweg studierte ich die neu angelegt Wandertafel, um ein anderes Mal den Maria-Eck-Rundweg zu testen. Dieser führt zur Waldkapelle und zur Mariengrotte hinunter und seitlich den Berg entlang durch den Klosterwald wieder zurück.

Zu mehr Bildern >>>

 

 

   zurück